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Ifo, Wirtschaftsweise & Co.: Wir leiden am Maaßen-Prinzip

Erst wackelige Thesen aufstellen - und dann prima wegkommen. Das kennen wir bisher weniger von Verfassungsschutzchefs als von Deutschlands Ökonomiepäpsten. Und das ist viel schlimmer.

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solltemanwissen 23.09.2018, 01:54
120.

Zitat von curiosus_
Die Physik kann angeben was für Observablen sie benötigt um den nächsten Meteoriteneinschlag mit x-prozentiger Wahrscheinlichkeit voraussagen zu können. Und die Observablen für den nächsten großen Meteoriteneinschlag sind inzwischen nicht allzu schwer zu gewinnen. Die VWL kann nicht mal angeben was für Observablen sie benötigt um die Zukunft mit einer einigermaßen tauglichen Wahrscheinlichkeit prognostizieren zu können. An sich ist das kein Problem solange nicht so getan wird als könnte man das. Die Empfehlungen der VWL implizieren aber, dass man das könnte. Dass man es definitiv nicht kann zeigt dann regelmäßig die Zukunft, also die unterirdische Prognosefähigkeit.
Sorry, aber das ist grober Unfug. Tut mir leid.

Vorschlag:

Schreiben Sie doch einfach mal das Jahr hin, in dem wir mit dem nächsten größeren Meteoriteneinschlag zu rechnen haben. Bitte genaue Jahreszahl. Wenn Sie das nicht können, dann legen Sie sich wieder hin.

An Ökonomen legt man genau diese Anspruchshaltung an.

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neowave 23.09.2018, 10:13
121. Na ja,

Zitat von solltemanwissen
Sorry, aber das ist grober Unfug. Tut mir leid. Vorschlag: Schreiben Sie doch einfach mal das Jahr hin, in dem wir mit dem nächsten größeren Meteoriteneinschlag zu rechnen haben. Bitte genaue Jahreszahl. Wenn Sie das nicht können, dann legen Sie sich wieder hin. An Ökonomen legt man genau diese Anspruchshaltung an.
Na ja, es zeugt auch nicht grad von größter Redlichkeit, inhaltlich den Vortrag des Vorredners zu ignorieren und an dessen Sinngehalt vorbei (und damit im Kontext sinnlose) Beweisanträge zu stellen.

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curiosus_ 23.09.2018, 10:13
122. Also, dann definieren Sie als erstes mal...

Zitat von solltemanwissen
Sorry, aber das ist grober Unfug. Tut mir leid. Vorschlag: Schreiben Sie doch einfach mal das Jahr hin, in dem wir mit dem nächsten größeren Meteoriteneinschlag zu rechnen haben. Bitte genaue Jahreszahl. Wenn Sie das nicht können, dann legen Sie sich wieder hin. An Ökonomen legt man genau diese Anspruchshaltung an.
...was Sie unter "größeren" verstehen. Und welchen Beobachtungszeitraum Sie gerne hätten. Und bitte dafür realistische Zahlen, von Ökonomen erwartet auch niemand, dass sie Prognosen über die nächsten 100 Jahre abgeben.

Hier haben Sie eine aktuelle Abschätzung über die größenabhängige Verteilung erdnaher Asteroiden sowie der abgeschätzte Anteil der bereits bekannten. Außerdem die zugeordnete Zerstörungskraft.

Von den größten, mit Zerstörungskraft vergleichbar zu dem der die Dinosaurier ausgelöscht hat, sind bereits alle bekannt. Und bekannt bedeutet, dass ihr Bahnverlauf auch bekannt ist und somit die Einschlagsgefahr mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit angegeben werden kann. Und das über viele Jahre. Außerdem nehmen die Erkenntnisse dazu von Jahr zu Jahr zu.

Und nun zeigen Sie mir mal vergleichbares aus der Ökonomie.

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