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IfW-Studie: Neumieten in Deutschland steigen kaum
DPA

Die Mietpreise in Deutschland explodieren? Unsinn, sagen zwei Wirtschaftsforscher. Selbst bei Neuverträgen müssen die Deutschen im Durchschnitt demnach kaum mehr bezahlen als 2008. Für Mieter, die in teuren Gegenden wohnen, haben die Ökonomen eine Lösung: wegziehen und pendeln.

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Sugafoot 07.03.2014, 10:53
10. Ist mir wurscht

Solange die Kaufpreise steigen, alles gut

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skilliard 07.03.2014, 10:54
11. IfW

Ach ja, das IfW... seufz. Wenn diese drei Kürzel in einem Artikel auftauchen muss man schon nicht mehr weiterlesen weil man eh schon weiß was kommt. Und das nennt sich dann "Studie"? Wer's glaubt.

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wurzelbär 07.03.2014, 10:56
12. an #2 melialhope

Zitat von melialhope
Die Mieten sind niedrig, die Inflation ist eine Deflation, Arbeitsmigration nutzt dem Sozialssystem, niedrige Zinsen sind im Interesse Deutschlands, die EU bedeutet Frieden, Fachkräftemangel dramatisch, Fraking und Genamais sind gesund, die Konjunktur ist stabil, die Renten sind sicher ....
Wie schön man das sagt! Damit ist für viele "Gläubige" sicher mit diesem Wissen und dem aufgefrischten Selbst-Bewußtsein, das Wochenende wieder gerettet. Ach, wenn wir die Medien nicht hätten - wir wüssten dann nicht, was wir denken sollten! Vielen Danke an alle, die uns zu diesem seligen Bewußtsein verhelfen.

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inhabitant001 07.03.2014, 10:57
13. Völlig richtig

Es gibt sein Jahren eine Landflucht, die übrigens politisch gefördert wird (via Privatisierungen und Leuchtturmpolitik). Da ist es logisch das die Mieten in den Ballungszentren steigen während sie auf dem platten Land stagnieren oder fallen. So what? Mir als Landbewohner wurde immer gesagt ich müßte der Arbeit nachziehen, das sei eben der Markt. Dann sollen gefälligst die lieben Großstadtbewohner auch die hohen Mieten zahlen oder wieder zurück aufs platte Land ziehen. Das ist dann eben auch Markt.

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nochnbier 07.03.2014, 10:59
14. Ja nee is klar ...

Wegziehen und Pendeln bedeutet keine Schule, keine vernünftige Kinderbetreuung auf'm Dorf, ja nicht einmal ein Supermarkt oder Arzt in manchen Landtstrichen. Zudem 140 minuten täglich im Stau stehen und weniger Freizeit? Genau deshalb flüchten die Leute doch in die Stadt.Warum gibt es überhaupt Forschungsgelder für solche Studien?

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HJK42 07.03.2014, 11:13
15. Zu hohe Mietpreise

Zitat von sysop
Die Mietpreise in Deutschland explodieren? Unsinn, sagen zwei Wirtschaftsforscher. Selbst bei Neuverträgen müssen die Deutschen im Durchschnitt demnach kaum mehr bezahlen als 2008. Für Mieter, die in teuren Gegenden wohnen, haben die Ökonomen eine Lösung: wegziehen und pendeln.
Ob die Mietpreise zu hoch sind oder nicht liegt immer im Auge des Betrachters. Ein Haushalt der gut saturiert ist, wird wegen 50-100 Euro kaum einen Terz machen, wenn zeitgleich die Wohnqualität stimmt. Andererseits wird ein Haushalt, der finanziell eher im unteren Bereich herumkrebst und selbst schon diverse Einsparungen selbst vornimmt oder sich verschuldet, über jede Mieterhöhung anfangen zu meckern, wer will es ihm verübeln? Den Menschen aus diesen Haushalten dann vorzuhalten, sie könnten ja pendeln, wenn sie die Mieten nicht zahlen können, ist bei den derzeitigen Kosten für den Unterhalt eines Fahrzeugs genauso realitätsfremd. Viele haben ihre Fahrzeuge auch schon verkauft. Und auf dem platten Land, wo man billig wohnt, ist der ÖPNV auch meistens mies erschlossen. Gegenden, wo der Bus so häufig verkehrt wie der Milchmann, sind in Deutschland leider noch sehr weit verbreitet.

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dgs 07.03.2014, 11:14
16. Lobbyisten hören so etwas nicht gerne!

Das ist genau der Punkt: Die ganze Miet-Diskussion dreht sich nur um ganz wenige Kreise, in denen in der Tat hohe Mieten gezahlt werden (niemand muss dorthin ziehen, wir leben in einem freien Land!). Aber in der Breite sind die Mieten in D niedrig und kein Grund zur Sorge. Teuer sind eher die Energiepreise, für die aber jeder einzelne selbst verantwortlich ist.

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cafe_kehse 07.03.2014, 11:14
17. Kräftig erhöht

Ich hatte jetzt einen Mieterwechsel und habe die Miete kräftigt erhöht. Der Markt in einer ostdeutschen Landeshauptstadt nahe der Bundeshauptstadt gibt es her.

In dem SPON-Bericht geht man wohl von Durchschnittssteigerungen aus. Der Durchschnitt ist aber nicht entscheidend.

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dapmr75 07.03.2014, 11:15
18. Grüße aus dem Elfenbeinturm

Im Durchschnitt mag die Aussage stimmen, aber Realität bilden Durchschnitte nur selten ab. Warum ist denn in den Ballungsgebiete Zuzug zu beobachten? Welche Ballungszentren und Uni-Städten sind denn laut der Wissenschaftler die "Ausnahme" von der "Norm"? In eine langweilige Schlafstadt umziehen, jeden Tag pendeln und Lebenszeit verschwenden ist die Antwort auf hohe Mieten? Wissenschaftler können so schön theoretisch daherschreiben, Mehrwert muss ja in der Forschung nicht geschaffen werden...

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notbehelf 07.03.2014, 11:16
19. Thema

Zitat von max__1985
Ganz toller Tip von den Experten. Ich wohne in Berlin Wilmersdorf und zahle 11,50 € /m² kalt. Nicht billig. Aber wen ich nicht soviel zahlen will soll ich also jeden Tag zur Arbeit (Berlin-Charlottenburg) pendeln? Das kostet mich jede Menge Zeit und auch die Mobilität .....
Aber genau darum geht es doch: wenn Sie nicht in "irgendein Kuhkaff" ziehen wollen (was ich ja verstehe), dann müssen Sie eben die teurere Miete in Kauf nehmen.

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