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IG-Metaller Uwe Hück: Porsche-Betriebsrat will Bonus für Gewerkschaftsmitglieder
DPA

Wer nicht in der Gewerkschaft ist, kriegt weniger: Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück will "Trittbrettfahrer" bei Tarifrunden künftig schlechterstellen. "Wer etwas haben möchte, muss einen Beitrag leisten", so seine Forderung.

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rsi 14.06.2013, 07:49
20. Der nächste Slogan

Der nächste Slogan muss dann heißen: Gleiche Arbeit, gleicher Lohn.

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darkblue2001 14.06.2013, 07:49
21. Schwachsinn

So macht die Gewerkschaft sich viele Freunde ...

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Raus_die_Sau 14.06.2013, 07:50
22. Toll!

Zwangsmitgliedschaft?

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schneapfla 14.06.2013, 07:51
23.

Ist der Betriebsratschef nicht für alle Mitarbeiter zuständig? Oder ist der hauptamtlicher Gewerkschaftsmitarbeiter? Mal abgesehen davon kriegen nicht-Gewerkschaftsmitglieder ja auch kein Geld bei einer Aussperrung, es sind also durchaus noch Unterschiede vorhanden...

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rolfseul 14.06.2013, 07:52
24. Auf der einen...

Seite hat Herr Hück recht, wer von der Gewerkschaft profitieren will, sollte auch Mitglied sein. Nur was die Gewerkschaft mit den, viel zu hohen, Mitgliedsbeiträgen bisher gemacht hat ( Neue Heimat u.s.w.) macht sie für die Mitarbeiter nicht gerade attraktiv. Das die Arbeitgeberseite dagegen ist, braucht man gar nicht erst zu erwähnen. Also sollte die Gewerkschaften sich da was einfallen lassen und Nicht nur mit der Lohnpeitsche seinem eigenen Klientel drohen!

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Gamander_Galan 14.06.2013, 07:52
25.

Ja, die Forderung erscheint plausibel. Allerdings verstärkt sich damit die Entwicklung, dass es ein Innen und ein Außen gibt. Gewerkschaften hatten auch mal gesamtgesellschaftliche Bedeutung mit politischen Zielen. Das politische Ziel heute ist, denen, die drin sind, ihren Wohlstand zu sichern. Für die Fragen, die sich durch die Globalisierung stellen, haben sie kein relevantes Konzept, obwohl es die eigenen Mitglieder bertrifft. Oder das Teilen von Wohlstand innerhalb der Gesellschaft.

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herbert 14.06.2013, 07:53
26. mit dem sind wohl die Pferde durchgegangen !!??

Zitat von sysop
Wer nicht in der Gewerkschaft ist, kriegt weniger: Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück will "Trittbrettfahrer" bei Tarifrunden künftig schlechterstellen. "Wer etwas haben möchte, muss einen Beitrag leisten", so seine Forderung.
Schon mal etwas von Freiheit gehört Herr Hück?
Glauben Sie wirklich Herr Hück, das jeder ein Gewerkschaftsmitglied werden möchte?
Die erreichten Bilanzen der Gewerkschaften für die Arbeitnehmer in den letzten 15 Jahren waren sehr schwach.
Die Gewerkschaftsbosse haben ihre dicken Gehälter kassiert und die kleinen Bezahlmitglieder hoffen und harren auf eine Erhöhung.

Hartz4 wurde unter Gas Gerd mit Hilfe der Gewerkschaften groß gemacht.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Porschevorstand diesen Stuss mitmacht!
Denn solch ein Hück Vorschlag würde die Arbeitsmoral drücken.
Im Klartext, die Gewerkschaften sind bis heute geschrumpft und geschrumpft, weil die Leute unzufrieden mit der Arbeit waren.
Nichtmitglieder sollten einen kostenlosen Verband gründen und auch Forderungen stellen.
Wer will schon die satten Gehälter der Gewerkschaftsbosse finanzieren?

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kastenmeier 14.06.2013, 07:53
27. ...

[QUOTE=sysop;12972482]Wer nicht in der Gewerkschaft ist, kriegt weniger: (...) "Es kann nicht sein, dass die IG-Metall-Mitglieder etwas erkämpfen, und zum Schluss kriegen all die Beschäftigten, die nicht mitgewirkt haben, das Gleiche"
Doch Herr Hück, das kann sein, das muss sogar so sein. Aus Ihrer Sicht ist es sicher so, dass Sie als Funktionär Ihre Kraft niemandem zu Gute kommen lassen wollen, der nicht in Ihren Laden einbezahlt.
Das ist insofern nicht verwunderlich, als das sich durch diese Beobachtung der Eindruck bestätigt, dass Betriebsrats- oder Gewerkschaftsbosse sich mehr und mehr an ihrer herausgehobenen Stellung aufgeilen und ihr grenzenloser Einsatz für Gerechtigkeit und das Gute dort eine Grenze hat, wo der Funktionär erkennt, dass auch Menschen davon profitieren, die ihnen nicht die Füße küssen und/oder regelmäßig ein Bündel Geld in die Hand drücken.

Ich hoffe, Sie nehmen es mir nicht übel, dass ich mich an der Natur erfreuen dürfen möchte, ohne Mitglied bei Greenpeace zu sein.

Wenn Sie Arbeitnehmer, die eine Einkommenssteigerung im Zuge von tariflicher Lohnerhöherung erfahren als Trittbrettfahrer beschimpfen, sollten Sie wenigstens in Erwägung ziehen, dass einige darunter sein könnten, die sich gerne in einer Gewerkschaft engagieren würden, es jedoch lassen, weil es sie einfach ankotzt, wozu Gewerkschaften verkommen sind.
Möglicherweise leiden sie sogar unter ihnen, da sie selbst viel bessere Ergebnisse erzielen könnten, wenn sie ihre Bezahlung selbst aushandeln würden.

Das Typen wie Sie, nichts für andere Menschen tun, ohne dabei im Auge zu haben, was es Ihnen selbst bringt, bzw. den eigenen Vorteil als Bedingung ansehen, sich für irgend etwas zu engagieren, ist nicht wirklich neu. Das sie es so offen zugeben hingegen schon.

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elcamaron 14.06.2013, 07:53
28. Bonus für Gewerkschaftsmitglieder

Was für eine revolutionäre Idee !

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r.muck 14.06.2013, 07:54
29. Man muss kein Mitglied

Zitat von sysop
Wer nicht in der Gewerkschaft ist, kriegt weniger: Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück will "Trittbrettfahrer" bei Tarifrunden künftig schlechterstellen. "Wer etwas haben möchte, muss einen Beitrag leisten", so seine Forderung.
oder Anhänger der Gewerkschaften sein um diesen Vorschlag als logisch und gerecht zu empfinden.

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