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IG-Metaller Uwe Hück: Porsche-Betriebsrat will Bonus für Gewerkschaftsmitglieder
DPA

Wer nicht in der Gewerkschaft ist, kriegt weniger: Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück will "Trittbrettfahrer" bei Tarifrunden künftig schlechterstellen. "Wer etwas haben möchte, muss einen Beitrag leisten", so seine Forderung.

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slowboarder 15.06.2013, 23:44
300.

Zitat von gog-magog
Ach, der VW-Betriebsratsvorsitzende Volkert war gar nicht in der Gewerkschaft? Sieh an, sieh an...
geschmiert wurde als Betriebsrat, nicht als gewerkschafteren.

übrigtens sollte man auch in diesem Zusammengang immer auch ganz laut aussprechen, wer denn die Nutten überhaupt bezahlt hat:

Das wahren die ach so sauberen und integren Chef und Unternehmer von VW !!!!!!

das sollte sie immer dazu sagen, wenn sie schon über Herrn Volkerts herziehen.

VW hat die Nutten bestellt, nicht Herr Volkert.

Ach übrigen, der verantwortliche VW-Chef ist deswegen übrigens in den Bau gewandert.
das nur um mal klarzustellen, welche Seite hier die Bösen sind !

Gruß Slowboarder

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slowboarder 15.06.2013, 00:32
301.

Zitat von WernerT
Tuennemann:;12972922 Wnn ich die meisten Kommentare hier lese, bekomme ich das kalte Kotzen! Was glaubt ihr Schlaumeier, was die Gewerkschaften für euch alles erkämpft haben!? Da wären: - 30 Tage Urlaub Wurde nur gewährt, weil man die DDR als Nachbar hatte, und somit zeigen musste, dass man überlegen ist. Neu angestellte MItarbeiter bekommen nur den Mindesturlaub
Dummerweise gibts die DDR jetzt nicht mehr Zitat von
- 6 Wochen Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall Wurde von Bismarck eingeführt, ist schon etwas her
naja, so ganz freiwillig hat er die auch nicht eingeführt.
Ohne diese Massnahmen hätte die Kommunistische Revolution nicht in Russland, sondern in Deutschland stattgefunden.
Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall war den Arbeitgebern immer ein Dorn im Auge und es gab immer wieder versuche, diese Regelung aufzuweichen, ich habe selber schon deswegen gestreikt (mit Erfolg)
außerdem das hier mal lesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Streik...Krankheitsfall

Gruß Slowboarder

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feuercaro1 15.06.2013, 00:56
302. Bitte?

Hück hat ja wohl einen SCHUSS! Ich habe über 25 Jahre lang in einem Großkonzern betrachten dürfen, wie die IG Metall und das dortige Management in inniger Verbundenheit ihre "Kundschaft" verkauft haben. Da wurden die eigene Kollegen verschaukelt und belogen, hinter verschlossenen Türen mit der Geschäftsleitung gekungelt, dass es nur so seine Art hatte. Ich hab ehrliche Betriebsratsmitglieder der IGM erlebt, die mit Tränen in den Augen aus den Sitzungen gegangen sind, weil sie ihren Kollegen draußen auf Gewerkschaftsbonzenbefehl hin nicht die Wahrheit sagen durften. Ich bin selbst jahrelang Freie Betriebsrätin gewesen und habe mein Bestes getan, meine Kollegen zu beraten und zu vertreten - auch die Leiharbeitnehmer, die von der IGM zunächst vollständig ignoriert wurden. Auch unvergessen die IGM Betriebsräte, die hilfesuchenden Kollegen als Erstes mal eine IGM-Beitrittserklärung unter die Nase gehalten habe, VOR der Beratung. Das zur IGM. Jetzt mal zur Frage generell: Was Hück vorschlägt, geht schon deshalb nicht, weil eine Gewerkschaftsmitgliedschaft dem Arbeitgeber nicht mitgeteilt werden muss (und nicht soll). Wie soll das denn in der Zukunft laufen? Die Kollegen sollen also mehr Geld bekommen, wenn sie Gewerkschaftsmitglied sind? Dann müssten sie der Firma ihre Mitgliedschaft offen legen. Das kann es ja wohl nicht sein...

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naklar? 15.06.2013, 09:23
303. Sich zusammenschließen um sich zu wehren wird es immer geben ...

D. h. im Umkehrschluß, daß die ausgegrenzten Mitarbeiter auch keiner Friedenspflicht im Unternehmen unterliegen. Dann mal viel Spaß liebe Gewerkschaften.

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sanko1212 16.06.2013, 04:28
304. Willkommen...

...im "real existierenden Sozialismus": Wer in der Partei war, hatte deutlich bessere Aufstiegchancen, somit auch die Chanceauf mehr Geld. Jetzt soll es ja nicht nur die Chance sein, nein, jetzt soll es gleich Bares gegen eine Untrschrift geben! Wo leben wir denn???
So wird Herr Hück genau das Gegenteil von dem bekommen, was er vorgibt, erreichen zu wollen: Die Gewerkschaften werden zur Einheitspartei (hatten wir schon!) und ihre Aufgabe wird sich dann nur noch in der Vermehrung vom Einkommen in den Geldbörsen der "Guten", sprich der Mitglieder erschöpfen. Und das um jeden Preis, auch um den der Zukunftssicherung der Arbeitsplätze.
Wie wäre es denn mit ein wenig mehr Leistungsprinzip? Welcher Zacken würde aus der Krone der IG Metall herausbrechen, wenn z. B. diejenigen weniger bekämen, die nur zur Arbeit kommen, um dort die rd. 8 Stunden abzusitzen, ohne auch nur ansatzweise Eigeninitiative zu zeigen?
Man kann es wenden wie man will: Der einzige Maßstab für eine Differenzierung im Einkommen sollte die Leistung am Arbeitsplatz sein. Für die Mitgliedschaft in der Gewerkschaft kann diese gerne aus der Beitragskasse Boni zahlen, mal sehen, wie begeistert die Kolleginnen und Kollegen diese Variante aufnehmen...

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ums 16.06.2013, 08:05
305. Das wäre gerecht

Das hat etwas mit Gerechtigkeit zu tun! Wenn man sich als VM der IGMetall sagen lassen muß "warum soll ich eintreten, ich bekomme ja doch die Erhöhungen auch so ...? ,stellt sich schon die eine oder andere Frage

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Battlemonk 16.06.2013, 11:22
306.

Zitat von koepi71
Wer von den hier kritisierenden Schreibern ist gewerkschaftlich organisiert oder in einem Betriebsrat? Ich selbst bin Mitglied der Ver.di und Mitglied des BR unseres Unternehmens. Um vernünftige Tarifabschlüsse zu erzielen, muss der Organisationsgrad in einem Unternehmen schon eine gewisse Dimension erreichen. Bei uns sind es leider nur 15%. Die Ergebnisse unserer bisherigen Tarifabschlüsse waren durchweg unterdurchschnittlich. Was denken die Mitarbeiter des Hauses wer dafür verantwortlich ist? Nicht etwa der Arbeitgeber. Nein, die Gewerkschaft wird verantwortlich gemacht. Statt aktiv mitzuwirken, werden die Abschlüsse (hauptsächlich zugunsten der unteren Einkommen) gerne hingenommen, und die Gewerkschaft für nicht höher ausgefallene Abschlüsse kritisiert. Hücks Vorschlag wäre ein richtiges Zeichen. Jedem Beschäftigten sollte klar sein, dass er mitwirken muss. Nur so lassen sich Abschlüsse erzielen, die mindestens den Inflationsausgleich sichern.
gerne wenn im Gegenzug bei den Unternehmen die die Gewerkschafen kaputt gemacht haben die Abfindung zuerst für die anderen Mitarbeiter sind
Ironie beiseite
Ihre Vorschläge widerspricht wie auch mein obriger nicht ernstgemeinter Vorschlag unserem GG

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na,na,na 17.06.2013, 16:14
307. Es gibt auch eine andere Möglichkeit,

sukzessive Gewerkschaftsmitglieder zu entlassen. Belegschaften so umzuorganisieren, dass keine Gerwerkschaft mehr Fuß fassen kann. Bei Amazon z.B. einfach die Streikenden (ca 300 von 9000 Anmgestellten) nach dem Streik weg rationalisieren.

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