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IG-Metaller Uwe Hück: Porsche-Betriebsrat will Bonus für Gewerkschaftsmitglieder
DPA

Wer nicht in der Gewerkschaft ist, kriegt weniger: Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück will "Trittbrettfahrer" bei Tarifrunden künftig schlechterstellen. "Wer etwas haben möchte, muss einen Beitrag leisten", so seine Forderung.

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frank-xps 14.06.2013, 07:55
30. Und ich fordere

Ich glaube das BSE weiter verbreitet ist als wir denken
Ich kann verstehen das nach ARD & ZDF alle Blutsauger unserer Gesellschaft glasige augen und eine feuchte Hose bekommen haben.
alle zahlen für das vermeitlich gute Ziel. (hatten wir schonmal hiess Einheitsgewerkschaft waren auch alle Zwangsmitglied)

meine Forderungen an Herrn Hück:
1.) alle Arbeiter müssen Herrn Hück 5% Verstand spenden
2.) Herr Hück bekommt bei allen Gewerkschaftsmitgliedern das Recht der ersten Nacht.
3.) Herr Hück denkt mal darüber nach das alle Deutschen durch den Euro die Exportindustrie unterstützen, Kein Euro keine Riesenexporte die von Steuerzahlern quersubventioniert werden.
4.) Die Gewerkschafter sitzen seit langem Im Aufsichtsrat und Vorstand der großen Konzerne, und haben jede einzele Fehlentwicklung (Entlohnung der Vorstände, Steuerquote eca) mitzutragen.

Herr Hück sollte ruhig sein, und hoffen das niemandem auffällt was er quatscht. aber bei unseren Eliten kann er sich gut zwischen Mittelmaß Hybris und Bornierter Dummheit verstecken, hat er Glück

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martkorn 14.06.2013, 07:55
31. Umgekehrt wird auch ein Schuh draus...

Was wäre, wenn man Gewerkschaftlern weniger zahlt. Was würden die Gewerkschaften wohl sagen. Würden die vor das BVG ziehen... weil ja die Gleichheit bedroht ist? Ach! Wie ich diese Gewerkschaftler verachte!

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chagals 14.06.2013, 07:56
32. Sehr gut

Eine völlig berechtigte Forderung. Ich würde mich freuen, wenn alle Gewerkschaften diese Forderung aufnehmen und sich für ihre Mitglieder einsetzen und nicht für Leute, die sich lieber selbst und alleine um ihre Belange kümmern möchten.

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goliat7 14.06.2013, 07:56
33. Sehr richtig

viele Arbeitnehmer sind zu geizig den Beitrag zu zahlen und schimpfen bei jeder Gelegenheit über die Gewerkschaften.

Wenn es dann aber nach einem Arbeitskampf, den die Mitglieder finanziert haben, eine Lohnerhöhung gibt, lehnen sie diese nie ab.

Schmarotzende Trittbrettfahrer!

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nurEinGast 14.06.2013, 07:56
34.

Leute gibts... als wenn es ernsthaft irgendjemanden interessiert, wenn die Gewerkschaft nach "langen, zähen" Verhandlungen (im Sauna Club in Bangkok?) mal wieder 2 Euronen mehr im Monat rausschlägt. Die Gewerkschaft verliert immer mehr Mitglieder- und das ist auch gut so. Denn sie hat sich durch ihr handeln selbst überlebt. Intransparent, korrupt und planlos- mehr ist sie nicht. Ideen, wie man die WIRKLICHEN Probleme der Arbeitnehmer vermindern kann- sprich Leiharbeit, "hire and fire"-mentalität der Unternehmen, Weiter-/Fortbildungen der Mitarbeiter etc. gibt es schon seit Jahren nicht mehr.
Ich für meinen Teil habe als langjähriges IG-Metall-Mitglied mit der Gewerkschaft abgeschlossen. Sie hat mich einmal aufs schmählichste verraten, eine zweite Chance bekommt sie nicht.

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malaconciencia 14.06.2013, 07:57
35. Bonus für Nichtmitglieder

Zitat von sysop
Wer nicht in der Gewerkschaft ist, kriegt weniger: Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück will "Trittbrettfahrer" bei Tarifrunden künftig schlechterstellen. "Wer etwas haben möchte, muss einen Beitrag leisten", so seine Forderung.
Zudem stellt sich die Frage in welcher Gewerkschaft eine Mitgliedschaft gegeben sein muss. Wahrscheinlich MUSS man dann in der IG Metall sein, da ansonsten ja das Monopol der IG Metall verloren ginge!

Aber wenn schon zwischen Gewerkschaftsmitgliedern und -nichtmitgliedern unterschieden werden soll, dann müßte es auch den Arbeitgebern erlaubt sein den Nichtmitgliedern einen Bonus zu geben (z.B. jeder Gewerkschafter bekommt tarifvertraglich 2,5% mehr als das Nichtmitglied. Der AG zahlt jedem Nichtmitglied 5% freiwillige Zulage).

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davidrohde 14.06.2013, 07:58
36. Gewerkschaften geht's schlecht, Hück zu gut!

Dieser nicht neue Versuch der Mitgliederwerbung (u.a. Laumann/CDU von 2009) ist ein Verstoss gegen die Tarifautonomie und die Werte der sozialen Marktwirtschaft, weil er die Handlungsfreiheit der Sozialpartner einschränkt! So werden die Gewerkschaften ihre abnehmende Akzeptanz (Rückgang der Mitglieder seit 1991 um ca. die Hälfte!) nicht stoppen können... Auch geht es der Organisation nicht um Arbeitnehmer-Interessen, sondern um die Wohlfahrt bzw. Existenz der eigenen Strukturen! Dies schafft man aber nicht mit der Bildung eines Monopols, sondern durch zeitgemäßen Einsatz für Interessen der Arbeitnehmer: Das muß das Ziel sein! (so beschrieben auf http://www.richtungswechsel.info)

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davidrohde 14.06.2013, 07:59
37.

Zitat von sysop
Wer nicht in der Gewerkschaft ist, kriegt weniger: Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück will "Trittbrettfahrer" bei Tarifrunden künftig schlechterstellen. "Wer etwas haben möchte, muss einen Beitrag leisten", so seine Forderung.

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Andreas P. 14.06.2013, 07:59
38. Das ist Sozialismus auf hohem Niveau

Im Grundsatz hat er ja einen diskussionswürdigen Punkt genannt, aber das kann ja wohl auch nicht die Lösung sein. Die Freie Deutsche Jugend (FDJ) lebe Wohl! Gebt uns die Planwirtschaft wieder, dann arbeiten wir alle an dem 4& Gehaltserhöhungsplan unserer (Gewerkschafts-) Partei.

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frank-xps 14.06.2013, 08:00
39.

Nur mal so zum Nachdenken

Der Beitrag den die AN leisten ist gute Arbeit und die daraus resultierende Wertschöpfung. Es ist also möglich das ein Nichtgewerkschaftsmitglied fleißiger oder effizienter, kreativer ist als ein Gewerkschafter (ich weiss herr Hück das ist schwer zu denken für sie)
und sie wollen also die Behlohnung nicht mehr nach Leistung sondern nach Partei ehh sorry Gewerkschaftsbuch vergeben ?
wooow Haben sie in letzter Zeit zuviel Rotlicht bekommen ?
Erich Mielkes Errinnerungen gelesen ?
Die Kunst zu denken verleiht Gott äusserst selten. (Friedrich der Große)

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