Forum: Wirtschaft
IG-Metaller Uwe Hück: Porsche-Betriebsrat will Bonus für Gewerkschaftsmitglieder
DPA

Wer nicht in der Gewerkschaft ist, kriegt weniger: Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück will "Trittbrettfahrer" bei Tarifrunden künftig schlechterstellen. "Wer etwas haben möchte, muss einen Beitrag leisten", so seine Forderung.

Seite 5 von 31
rainbowman1 14.06.2013, 08:01
40.

Rechtlich gesehen haben doch ohnehin nur Gewerkschaftsmitglieder Anspruch auf Tariflohn. Das dieser von den Unternehmen an alle Beschäftigten gezahlt wird, ist schlicht damit zu begründen, daß man keine 100% Gewerkschaftsmitglieder in seinem Betrieb haben will.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
n1ls 14.06.2013, 08:02
41.

Es kann genauso wenig sein, dass Angestellte den Unternehmern den Lohn diktieren wollen.

Der Unternehmer bzw die Anteilseigner tragen das unternehmerische Risiko, welches durch den Faktor Lohn entscheidend beeinflusst wird. Wer meint, zu wenig für seine Leistung zu erhalten, sollte entsprechend den Arbeitgeber wechseln. Der Arbeitsmarkt ist den selben Regeln unterworfen wie der Rest der Wirtschaft.

Wann werden endlich Gewerkschaften abgeschafft? Sind die Arbeiter so unmündig, dass sie keine eigenen Entscheidungen treffen können? Oder klammern dich die Gewerkschaftsbosse an ihre komfortablen Sessel? Sie sind die wahren Leuteschinder - leisten nichts, verdienen an der Leistung anderer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Klaus100 14.06.2013, 08:03
42. Umgekehrt

Statt Zwangsmitgliedschaft sollten Arbeitnehmer, die nicht Gewerkschaftsmitglied sind, einen Bonus erhalten.
Keine Beschäftigung mit betriebsfremden Zielen, keine Streiks, etc. Aber ernsthaft: die Forderung offenbart doch nur die Maßlosigkeit der Funktionäre und basiert wahrscheinlich auf der schlechten Mitgliederentwicklung einiger Gewerkschaften.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bebreun 14.06.2013, 08:03
43. Vorbei mit gleicher Lohn für gleiche Arbeit

wo bleibt der Aufschrei der Vertreter des Grundsatzes "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit"? Wenn Gewerschaftsmitglieder einen Gehaltsbonus bekommen würden könnten umgekehrt die Arbeitgeber diejenigen Mitarbeiter mit einem Aufschlag ködern, die nicht der Gewerkschaft angehören?
Beides wäre Schwachsinn.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
studibaas 14.06.2013, 08:03
44. Das ist Gut so

Auch Gewerkschaften brauchen Geld, und wer meint er braucht sie nicht soll nur mal eine Tarifrunde gegen den lächerlichen monatlichen Beitrag gegenreichen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fernossi 14.06.2013, 08:03
45. Gleiches mit gleichem

Als Arbeitgeber wuerde ich mich wehren, indem ich NICHT-Gewerkschaftsmitgliedern ausdruecklich einen Bonus in Aussicht stelle und auch bei der Einstellung einen Vorteil gewaehren wuerde. Aber da wuerden die Gewerkschaften wahrscheinlich Zeder, Mordio und Ungleichbehandlung schreien...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jongen 14.06.2013, 08:03
46. Endlich...

wird es öffentlich diskutiert dieses Thema! Bei jedem Verien, ob Fussball oder Strickverein muss man Mitglied sein um etwas davon zu haben ! Nur bei den Tarifparteien auf Arbeitnehmerseite nicht! Die nicht in der Gewerkschaft sind und trotzdem an den Erfolgen partizipieren wollen sind die waren Sozialschmarotzer!
Nicht mehr stillhalten gegenüber denjenigen, denen 1% vom Lohn zu viel ist für Ihre Interessen!
W. Franzen ehemal. Arbeitnehmer eines kirchlichen Untenehmens!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fatherted98 14.06.2013, 08:04
47.

...soso...Trittbrettfahrer...kann schon im einen oder anderen Fall stimmen...aber was ist denn mit den prekär beschäftigten Zeitsklaven...sollen die von Ihrem unterirdischen Lohn, gegen den die Gewerkschaften seit Jahren nichts machen und bisher auch kein Interesse daran haben etwas zu ändern, auch noch Gewerkschaftsbeitrag zahlen...die Gewerkschaften in der Autoindustrie sollten sich darauf einstellen, dass wenn sie nicht für die Schwachen eintreten, diese auch nicht Mitglied werden..warum auch und wie denn wenn ich eh vom Lohn nicht leben kann?
Ein Jahrzehnt guckt man nun zu wie der Zeitsklave gleiche Arbeit für viel geringes Geld verrichtet und fühlt sich nicht zuständig...Bestandswahrun der Festangstellten....Angst vor Entlassungen usw. ...die Gewerkschaftsschwätzer in D sind zahnlose Tiger die sich nur für ihre Klientel einsetzen...und diese schrumpft zusehends....will man überleben sollte man sich neue Konzepte überlegen...aber lieber mit den Arbeitgeber kungeln und nach Rio in den Puff fahren......

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dr.joe.66 14.06.2013, 08:05
48. Interessante Sichtweise . . .

Bei meinem Arbeitgeber gibt es einen Bonus für gute Team-Leistungen und Unternehmenserfolg, die Gehaltserhöhung ist abhängig von der individuellen Leistung.
Naja, für die Gewerkschafter ist die wichtigste Leistung offenbar die Mitgliedschaft...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Gerüchtsvollzieher 14.06.2013, 08:08
49. Trittbrettfahrer? Wo ist das Trittbrett beim Porsche?

aha, jetzt hätten die Herren also gerne den Gewerkschaftszwang für volle Lohnerhöhung!? Wenn die Arbeitnehmer nicht in die Gewerkschaft wollen, dann werden sie dafür ihre Gründe haben und wenn es auch nur ist, daß sie Gewerkschaftsfürsten wie Hück, Sommer und Bsirske nicht von ihrem Gehalt sponsorn wollen. Wer die Arbeitnehmer nicht mit Leistung überzeugen kann der schreit nach Gewerkschaftszwang, das ist ärmliche Arbeitnehmererpressung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 31