Forum: Wirtschaft
Illegal eingeführter Abfall: Kambodscha will Plastikmüll zurückschicken
AP

Empfänger empört, Annahme verweigert: Kambodscha will es Indonesien gleichtun - und illegal eingeführten Plastikmüll zurückschicken in die westlichen Länder, aus denen er stammt.

Seite 1 von 2
maxehaxe 17.07.2019, 11:39
1. sehr gut

Sobald der ganze Müll hier wieder aufschlägt, wird die Politik vielleicht endlich Mal aktiv und es entstehen WIRKLICH sinnvolle Gesetze und Vorschriften zur Müllvermeidung, und es bleibt nicht nur bei leeren Versprechungen wie seit Jahren. Aber dann lässt man sich feiern, weil Plastikstrohhalme verboten werden. Ein Problem, dass man abschieben kann, ist schließlich kein Problem...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Nonvaio01 17.07.2019, 11:55
2. und hoffentlich

Zitat von maxehaxe
Sobald der ganze Müll hier wieder aufschlägt, wird die Politik vielleicht endlich Mal aktiv und es entstehen WIRKLICH sinnvolle Gesetze und Vorschriften zur Müllvermeidung, und es bleibt nicht nur bei leeren Versprechungen wie seit Jahren. Aber dann lässt man sich feiern, weil Plastikstrohhalme verboten werden. Ein Problem, dass man abschieben kann, ist schließlich kein Problem...
hoert dann endlich das eigen Lob fuer den tollen umweltschutz den man ja betreibt auf und das staendige "Asien verschmutzt die meere" auf wenn man weiss das es unser eigener muell ist der im meer landet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Andreas1979 17.07.2019, 12:24
3. An Beitrag 2

Ja es ist unser Müll, der in die Meere gelangt, aber nicht meine Absicht, dass das passiert. Ich hoffe auch, dass kein Müll mehr exportiert wird, sondern ordnungsgemäß in Deutschland wieder verwertet wird. Ich kann nichts dagegen tun, dass der Müll exportiert wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ein Stein! 17.07.2019, 13:21
4. Doch, können Sie!

Zitat von Andreas1979
Ja es ist unser Müll, der in die Meere gelangt, aber nicht meine Absicht, dass das passiert. Ich hoffe auch, dass kein Müll mehr exportiert wird, sondern ordnungsgemäß in Deutschland wieder verwertet wird. Ich kann nichts dagegen tun, dass der Müll exportiert wird.
Seit Bekanntwerden der unseren "Recycling"-Müll betreffenden Umstände habe ich, der zuvor die Steuerbanderole vom Tabakpäckchen abgerissen und ins Altpapier gegeben sowie das Päckchen selbst und auch Briefkuverts in Kunststoff ("grüner" Punkt) und Altpapier aufgeteilt habe, die Mülltrennung komplett unterlassen.
Der "grüne" Punkt gehört für mich zu den Hauptursachen der Umwelt- und Meeresverschmutzung. Kann man ja ohne Bedenken kaufen, wird ja recyclet. Man könnte schallend lachen, wäre diese Bürgerverarsche samt Folgen nicht so dermaßen deprimierend.
Ab dem Zeitpunkt der Rückweisung durch China, hier auf SPON erfahren (zuzüglich etwa 14 Tage Recherche), verbringe ich wieder ALLES in den Restmüll, dieser wird nämlich grundsätzlich verbrannt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
systemzweifler 17.07.2019, 14:01
5. Von Anfang an

war der grüne Punkt nur ein Mittel für ein Milliardengeschäft, um Umweltschutz ging es da noch nie! Im Landkreis Böblingen z.B. müssen die Bürger den "wiederverwertbaren" Müll selbst zuhause trennen und dann (meistens natürlich mit dem Auto) zum Wertstoffhof bringen und dort unter scharfen Blicken der Aufpasser getrennt entsorgen. Als ich einmal zu spät zum WH kam, sah ich zu meinem "Erstaunen", wie einige der Trenncontainer wieder schön in einen Sattelschlepper zusammengeschüttet wurden und vermutlich dann nach Asien oder sonstwo verkauft wurden!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
localpatriot 17.07.2019, 14:17
6. Wer liefert muss zurücknehmen.

Die Regelung ist Einach: Wer Plastikmaterial verkauft muss Plastikmaterial zurücknehmen.
Angenommen eine Firma liefer Wasser in Plastikflaschen deren Plastikgewicht 5 Tonnen im Monat Betrifft, dann liefert die Müllabfuhr monatlich 5 Tonnen Plastikmüll zurück mit voller Verantwortung fuer die effektive Entsorgung.

Eine gerechte Lösung welche dafür sorgt dass die gesamten Entsorgungskosten im Verkaufspreis enthalten sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pitter3 17.07.2019, 14:28
7.

Zitat von Ein Stein!
... verbringe ich wieder ALLES in den Restmüll, dieser wird nämlich grundsätzlich verbrannt!
Schön blöd.
Dann zahlen sie zweimal für die Entsorgung ihres Abfalls, über die Müllgebühren für die graue Tonne und über den Produktpreis, in dem die Kosten für die Einsammlung, Sortierung und Verwertung der Verpackungen durch die Dualen Systeme eingepreist sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ein Stein! 17.07.2019, 14:59
8. Wie man's nimmt ;-)

Zitat von Pitter3
Schön blöd. Dann zahlen sie zweimal für die Entsorgung ihres Abfalls, über die Müllgebühren für die graue Tonne und über den Produktpreis, in dem die Kosten für die Einsammlung, Sortierung und Verwertung der Verpackungen durch die Dualen Systeme eingepreist sind.
Ich wohne in einer Wohnanlage mit mehreren Mietparteien je Aufgang.
Und das in Berlin, der Stadt mit dem höchsten Egoismusfaktor.
Wie Ihre Mitmenschen gestrickt sind erkennen Sie am Verhalten beim Parken der Kfz und bei der Müllentsorgung.
Ich kann Ihnen versichern, meine Müllentsorgung hat nicht den geringsten Einfluss auf den Entsorgungspreis.
Da gefühlt alle ihre Müllsäcke nur in die Tonnen fallen lassen braucche ich nur den Deckel komplett zu öffnen, im hinteren Bereich ist immer sehr viel Platz der auch ungenutzt bezahlt werden müsste.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MadDoubleF 17.07.2019, 15:13
9. #3

Mag sein, dass es nicht Ihre Absicht ist. Aber man kann schon dafür sorgen, dass weniger Müll entsteht indem man ihn erst gar nicht kauft. Ich nutze keine Strohhalme aus PVC, sondern Glas. Kaffeebecher, die nach einmaligem Benutzen im Mülleimer landen? Nöö. Metallbecher - seit 1,5 Jahren. Einkaufstüten - egal ob Plastik oder Papier? Ebenfalls nöö. Meine Frau hat aus alten, stabilen Stoffen Beutel genäht. Die halten besser und länger.
Sicher kann man Müll nicht gänzlich vermeiden. Aber reduzieren wo es nur geht. Und gleich vorweg... ich bin kein Öko mit Dreadlocks und Batik-Shirts. ;)
Sorry für die Schublade.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2