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Illegale Absprachen: Kartellamt verhängt Millionenstrafe wegen Bierpreisen
DPA

Sie haben Bierpreise unerlaubt abgesprochen, nun müssen mehrere Supermarktketten Millionenstrafen zahlen. Laut Kartellamt mauschelten die Händler auch bei Süßigkeiten und Kaffee.

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j.vantast 09.05.2016, 12:29
10. Ach so

Der Verbraucher ist der Leidtragende, nur hat der nichts davon. Und die Strafen sind doch längst einkalkuliert. Das Ganze lohnt sich doch noch immer für die Konzerne

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romaval 09.05.2016, 12:30
11. Ich denke

die Bußgelder sind bereits einkalkuliert. Geht es gut,umso besser, kommt es ans Licht hat man auch nicht viel verloren. Was helfen könnte wäre eine Abstimmung mit den Füßen.Also solche Produkte nicht mehr zu kaufen.

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wiesenflitzer 09.05.2016, 12:38
12. Komisch.

Wenn ich das Finanzamt betrüge und damit auffalle; mir dies dann mitgeteilt wird und ich vollumfängliche "bereue" und kooperiere, interessiert das kein Schw...
Ich werde trotzdem bestraft.

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tioman 09.05.2016, 12:40
13. Hat irgendjemand was anderes erwartet?

Das wäre reichlich naiv. Die staatlichen Instrumente sind zahnlose Tiger. Die Millionenstrafen Peanuts angesichts der Umsätze in Milliardenhöhe. Wären Whistleblowers besser geschützt könnte sich das Kartellamt vor Hinweisen kaum noch retten. Das Amt könnte sich am "Spiegel" ein Beispiel nehmen wie man zumindest den Versuch unternehmen könnte, Whistleblower zu schützen.

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whazzup 09.05.2016, 12:42
14.

Solange es in Deutschland keine class action und einen drakonischen Verbraucherschutz gibt, wird sich nichts ändern.

Im Gegenteil. Ein Kassiererkartell aus Privatwirtschaft und Staat reibt sich die Hände und die tatsächlich Geschädigten schauen mit dem Ofenrohr ins Gebirge.

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ihawk 09.05.2016, 12:42
15. Verantwortung & Strafe

Durch Absprachen wurden die Verbraucher vorsätzlich geschädigt. Was aber geschied mit den gezahlten Strafen(??)

Die Konzerne werden die "Sonderzahlungen" um legen und schlimmstenfalls als Betriebskosten indirekt steuerlich geltend machen.

Solange nicht die Verantwortlichen, sprich das Topmanagement, empfindliche Strafen bis hin zu Gefängnisstrafen erhält, ist dieser Aktionismus (5 Jahre Bearbeitungszeit ??) zwar der Aufgabe entsprechend, jedoch voraussichtlich wirkungslos.
Je mehr Online-Shops dieser Konzerne auf den Markt kommen, umso schwieriger dürfte es werden, Preisabsprachen nachzuweisen ... (siehe Benzinpreis Veröffentlichung, die ganz offensichtlich für Preisabsprachen (legal) missbraucht wird).

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fredadrett 09.05.2016, 12:46
16. Weitere Abgabe/Steuer für den Verbraucher

Der Staat schaut sich das an bis er Geld braucht. Dann greift er ab und die Verbraucher haben das nachsehen.
Wann wird endlich sofort eingegriffen, die aktuelle Wirtschaftsethik macht es notwendig!

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cefio 09.05.2016, 12:47
17. Sehr freie Marktwirtschaft

Predigen uns nicht ständig liberale Kapitalfaschisten dass ein 'freier Markt' alles regelt? Klar, ein zügelloser Markt verschafft dem Handel unrechtmäßigen Profit. Glücklicherweise geht unser Wirtschaftsminister energisch dagegen vor...

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dorffburg 09.05.2016, 12:48
18.

Rettet den Genitiv: wegen (der/abgesprochenen) Bierpreise. Genitiv!

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Harald Schmitt 09.05.2016, 12:48
19. Was denn sonst

Zitat von Nabob
Es bleibt am Verbraucher kleben, der hat mit höheren Preisen die Strafzahlungen zu kompensieren. Also sorgt auch hier die Behörde dafür, dass das Geld von unten nach oben kommt. Richtiger wäre es, die Verantwortlichen strafrechtlich zu belangen und ein temporäres Preisänderungsverbot für die betroffene Ware zu verhängen. Ob die Bierproduzenten mit unter der Decke der Preisabsprachen stecken, wurde gar nicht erst in Erwägung gezogen, weil die Bier-Lobby zu stark ist?
Soll man denen noch Millionen Boni geben, weil die die Käufer abgezockt haben und somit ihren Profit maximiert?
Das Geld haben sie doch schon eingenommen!
Sie sind ja ein ganz großer Denker ohne empfindliche Strafen + richtige Kontrollen wird sich sonst nie was ändern.
Was hat das mit der Bier-Lobby zu tun, wenn die Händler sich absprechen?

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