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Illegale Preisabsprachen: Händler müssen Millionenstrafen zahlen
DPA

Die Ermittlungen zogen sich lange hin, jetzt haben sich Kartellwächter und Deliquenten geeinigt. Wegen Preisabsprachen zu Lasten der Verbraucher müssen etliche Händler und Markenartikler hohe Geldbußen entrichten.

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nuramnoergeln 18.06.2015, 12:23
1. was haben wir davon

Wie kommt jetzt der geschädigte Verbruacher an seine Entschädigung? Muss ich jetzt mit meinen alten Kassenbons die Hersteller und Supermarktketten verklagen?

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platzanweiser 18.06.2015, 12:24
2. Lachhaft

Zitat von
152 Millionen Euro
Das ist ein Witz - die haben doch in der Zeit das Vielfache und Abervielfache abgezockt... mich dünkt, da laufen noch ganz andere "Preisabsprachen"....

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peterman123 18.06.2015, 12:28
4. Wettbewerb wird es trotzdem nicht geben

Die identischen Preise insbesondere auch bei Angeboten, fallen jedem auf. Coca Cola, Pepsi, Hohes C und die anderen Säfte, Pfanner Eistee, Milka, Ferrero etc. bei allen die gleichen Angebotspreise. Real und Müller scheren mal um 2 Cent aus. Norma war bei Pepsi schon um 10 Cent weiter runter, da mussten die gleich noch ein paar Wochen das Getränk mit 10 Cent über den üblichen 59 Cent als Angebot bewerben um die Ungnade wieder wet zu machen.

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EinspruchEuerEhren 18.06.2015, 12:29
5. Prima ...

... statt es dem geprellten Verbraucher (z.B. über Rabatte) zurückgeben zu müssen, kassiert es lieber gleich der Staat. Kartellsteuer, direkt beim Verbraucher zu erheben ....

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breakthedawn 18.06.2015, 12:29
6. Der Verbraucher sollte das Geld zurückbekommen.

Kanada macht es vor.
Wer einen Beleg für ein in einem bestimmten Zeitraum gekauftes Produkt nachweisen kann, das elektronischen Speicher (RAM) enthält, bekommt in Kanada Geld zurück. Es gab Preisabsprachen bei den Herstellern, die dann verklagt und verknackt wurden.
Das Geld bekommt der Verbraucher zurück und nicht der Staat.

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Labs-Kautz 18.06.2015, 12:40
7. Werden nun die Preise gesenkt?

Da gibt es Preisabsprachen, und ich gehe davon aus zum Nachteil aller Kunden.
Die Unternehmen werden bestraft, zur Freude aller Kunden.
Und was hat der Kunde am Ende davon?
Das naheliegende wird garnicht erst erwähnt, denn dem Kunden soll mit dieser hohlen Phrase nur gezeigt bekommen dass das Bundeskartellamt was ganz tolles ist.
Der Kunde wurde erwiesener Maaßen geschädigt, eine entsprechende Entschädigung war niemals im Gespräch.

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Attila2009 18.06.2015, 12:49
8.

Das Problem ist dass man solche Megafusionen erlaubt wo dann 5 Kandidaten den Markt beherrschen.

je mehr Wettbewerber es gäbe desto schwerer werden Preisabsprachen weil dann irgend einer den Preis unterläuft

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j.oder 18.06.2015, 12:50
9. Das wird beim TTIP nicht passieren

Das wird beim TTIP nicht passieren, also die Sache mit der Millionenstrafe und überhaupt, Regeln, Normen etc zugusntenm der BÜrger. Im Prinzip ist die EU auch nichts anderes als ein etwas grösserer Gehege mit freilaufenden Sklaven Steuerzahlern, Versuchskaninchen und sonstigen Betrugsopfern (s.u.a. Roaming, Verpackungsgewichtseinheiten, "Was drauf steht muss nicht drin sein", Maut etc.). Gut die Sache mit dem Freilauf wird sich ja demnächst, nach diesem G7, auch noch ändern. Und wie schon mehrfach o.a., kann man, falls diese Strafe tatsächlich bezahlt werden würde (gröhl....), zwecks persl. Schadensregulierung seine IBAN-Nr. angeben ?

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