Forum: Wirtschaft
Illegale Preisabsprachen: Kartoffel-Kartell kostet Verbraucher Millionen
DPA

Haben Verbraucher im Supermarkt über Jahre hinweg überhöhte Preise für Kartoffeln bezahlt? Davon geht offenbar das Bundeskartellamt aus. Die Beamten ermitteln gegen zahlreiche Verarbeitungsbetriebe, die ihre Verkaufspreise untereinander abgesprochen haben sollen.

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pi26 11.05.2013, 11:02
70. Lapidar wirkliche Spezies

Unser primitive besetzende ergo verarschende Spezies scheint unfähig zu erkennen, dass die Besetzung naturgesetzlicher Freiheit und Freizügigkeit paradox ergo unmöglich also letztlich lapidare Selbstvernichtung ist. Diese Besetzung ist eben definitiv Unfreimachung von Natur inklusive Menschheit und folglich höllisch – Falscheit ergo Negativirklichkeit kann nur in unser negativen Scheinwelt als Wahrheit scheinen und da muss die Negativwirklichkeit über Wachstum stetig höllischer werden. Unser oberlfächliches Denken ist der Negativwirklichkeit angepasst, doch tiefer denkend erkennen wir unsere natürlichen Wahrheiten. In ntürlicher=wahrer=freizügiger Welt wären für unsere intelligente Spezies kaum Kampf und Besetzung notwerndig. Bloss unsere primitive Scheinwelt erzwingt überharten Kampf ums Überleben=Einnahmen=Gewinne=Besetzung.

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ra_lf 11.05.2013, 11:07
71. 40-50 % der Ernte werden vernichtet, weil ...

... der Verbraucher nur makellose Ware will.
Filmauschnitt aus "Taste the Waste":
http://youtu.be/KmQRgREGhGs?t=52s
Mehr über diesen Wahnsinn:
http://tastethewaste.com/info/film

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dussi 11.05.2013, 11:11
72. Das ist natürlich ein echter Skandal.

Am besten wir produzieren noch mehr, noch billigere Lebensmittel irgendwo im fernen Ausland unter menschunwürdigen und umweltverseuchenden Bedingungen, damit der im Überfluss lebende Europäer noch mehr verschwenden kann.

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Ahda 11.05.2013, 11:12
73. Überlebensschutz?

Zitat von lalip13
Mir scheint es eher ein Überlebensschutz zu sein, den die Bauern da aktiviert haben. Die Macht der Discounter haben die Milchbauern über ihre Molkereien sehr gut demonstriert bekommen. Wer das nicht auch in seinem Bereich erleben will, der wehrt sich beizeiten. Wenn die Methode selbst auch eher mafiös daher kommt, mir hat es als Konsument nicht geschadet. Ein ehrliches Produkt wie die Kartoffel muss nicht zum Dumpingpreis verschleudert werden. Preiswert reicht vollkommen, und preiswert waren die Kartoffeln bislang immer und überall.
Darf ich das in meiner Branche auch tun?

Soll der Verbraucher, der sein Geld mit ehrlicher Arbeit verdient, einen unehrlichen Preis für ein "ehrliches Produkt" zahlen?

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dude-ranch 11.05.2013, 11:13
74. seltsam

sozialismus im kapitalismus gibts immer nur für die großen firmen. bei den banken gibts kapitalismus für die gewinne (viel kohle für die manager) und sozialismus für die verluste (haftung der steuerzahler). das gleiche jetzt hier bei den preisabsprachen, das erinnert mich irgendwie auch eher an sozialistische zeiten. und ich wette, dass die "bestrafung" wie üblich abläuft: zb 20 millionen gewinn für das kartell und dann 2 millionen strafe. damit die auch so richtig empfindlich getroffen werden und es gaaaaaaaaanz bestiiiiiiiiiiiimt auch nieeeeeeeeee wieeeeeeeeder tun!

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sonkaioshin 11.05.2013, 11:17
75. Der Witz ist wirklich das noch zu verteidigen,

Wenn das Geld dann wenigstens an den Bauern fliessen würde, wäre das eine ganz andere Sache. Aber hier haben sich wieder die großen auf Kosten der Allgemeinheit bereichert. Und jeder der glaubt der Markt wird ohne Kontrolle alles richten hat einfach keine Ahnung.
Wie gesagt, wenn wenigstens der Gewinn den heimischen Bauern zugute kommen würde, dann wäre es noch eine Sache. Aber so...

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moe.dahool 11.05.2013, 11:21
76. Teuer?

Egal wo ich schaue, , Kartoffeln sind ein recht günstiges Produkt das sich selbst der Ärmste leisten kann. Was soll das Kilo denn kosten, 50 Cent? Absprachen als solche sind verwerflich, in diesem Fall jedoch liegen die Preise fast auf Ramschniveau.

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tobik84 11.05.2013, 11:23
77. nichts wichtigeres?

die heinis vom kartellamt sollten sich mal lieber mit den sogenannten versorgern und auch den öffentlichen Verkehrsbetrieben auseinander setzen. Aber die sind ja vom Staat. da ist das egal

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camicami 11.05.2013, 11:24
78. Wenn es stimmt..

...ist es so: Die Händler haben sich abgesprochen bei den Abgabepreisen und bei den Erzeugerpreisen. Bei Saatgut haben sie den Abgabepreis an die Bauern kontrollier. Die Erzeugerpreise der Bauern schwanken zwischen 4€ und 40€ pro 100kg sortierte Ware innerhalb der Jahre. Für Kartoffel die verarbeitet werden (...das sind die meisten) gibt es i.d.R. langjährige Verträge zwischen Verarbeiter und Erzeuger/Bauer, weil hier die Qualität auf die Verarbeitung genau abgestimmt werden muss. Der Kartoffelmarkt ist aber ein internationaler, Frühkartoffeln kommen z.B. bald aus Ägypten zu uns. Von daher wschwer vorstellbar, der Kartoffelmarkt ist ein ziemlich irrer und Kartoffelhändler leben durch den Stress nicht überdurchschnittlich lange. Wer Geschäfte mit Türken oder Rumänen usw. macht, lebt aus anderen Gründen oft nicht sehr lange. Gewundert haben wir Bauern uns schon dass die Preisschwankungen der Erzeugerpreise nur sehr sehr abgeschwächt beim Verbraucher ankommen. Grundsätzlich aber ist es schwer vorstellbar, ein Kartell gegen den Lebensmitteleinzelhandel durchzusetzen. Und grundsätzlich gehören Kartoffeln zu den preiswerten Lebensmitteln.

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Worldwatch 11.05.2013, 11:25
79. Vergessen Sie ...

Zitat von na,na,na
Die Allgemeinheit blutet aus und einige der Nutznießer auch Politiker (untaugliche Photovoltaik) schwingen sich auf bis zu Millionären, ja sogar Milliardären (Solarworld). Dieses Kartell gehört längst zerschlagen
... die Geamtheit der Energiekartelle der EU zum Nachteil der Europaeer nicht!

Bsp.: Die EU schreibt ihren Mitgliedsländern seit dem 1. Januar 2004 MINDEST-Mineralölsteuersätze vor!

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