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Im- und Export: So wichtig ist die Türkei für die deutsche Wirtschaft
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Das politische Klima ist angespannt, der Tourismus eingebrochen - doch der Handel zwischen Deutschland und der Türkei floriert. Welche Waren ausgetauscht werden, verrät die Infografik der Woche.

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j4k 07.08.2016, 21:56
1. Für die dt. Volkswirtschaft

Kein Beinbruch. Für ein einzelnes Unternehmen vielleicht ein glatter Bruch. Keine Hochtechnologie oder seltene Rohstoffe.
Probleme sind wohl eher geostrategisch und Energie-Pipeline. Und natürlich zwischenmenschliche.
Schade

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jozu2 07.08.2016, 21:58
2. Alles hat seine Grenzen!

Und wie erpressbar soll Deutschland sich machen, um die Erlöse aus den wirtschaftlichen Beziehungen zu bekommen? Darf Erdogan alles mit deutscher Unterstützung (Ok, ein Wort der Entrüstung sagen wir ja schon) machen, weil die guten Beziehungen zur Türkei alternativlos sind?

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Badischer Revoluzzer 07.08.2016, 22:24
3. So ein Stuß

Die Türkei spielt kaum eine Rolle für die deutsche Wirtschaft. Fragen Sie doch bei der Internationalen Handelskammer nach. Gehen wir mal davon aus ihre 22 Mrd würden stimmen. Gut. Was sind denn bitteschön 22 Mrd ? Der Bund stellt allein für die Flüchtlinge ja schon über 90 Mrd ein. Wo bleibt da der wichtige Wirtschaftsfaktor Türkei ?

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sting111 07.08.2016, 22:26
4. @nickelby

Es sind nicht 0,2%, sondern 2% (ca. 1,87%). In 2015 wurden Waren im Wert von EURO 1.195,8 Mrd. exportiert. Lt. diesem Artikel entfallen auf die Tuerkei EURO 22,4 Mrd.

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aurichter 07.08.2016, 22:31
5. Wenn man

die Beiträge von SpOn sowohl zum Brexit als auch zur Türkei betrachtet, dann könnte man fast zum Ergebnis kommen, daß der Deutsche in Zukunft die Schnauze zu halten hat oder in Fragen zu beiden Ländern erstmal Anfragen zu stellen hat, um ja keine falsche Entscheidung zu treffen. Was ist der Spiegel eigentlich noch? Ausser dem Namen nach noch etwas Deutsch und die Redaktionen durchsetzt von was ? Bei vielen Beiträgen bleibt nur noch ein Kopfschütteln. Sehr bedauerlich!

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homosapjens 07.08.2016, 22:31
6. Gebetsmühlen

in letzter zeit wiederholen sich diese Art von Artikeln und Aussagen gebetsmühlenartig: immer wenn uns eine sogenannte befreundete Nation von uns abwendet, wird als erstes darüber probagiert, wie wichtig diese Nation für unsrere Exportwirtschaft ist. Seit dem Embargo gegen Russland geht bei uns die Angst um. Einbruch in der deutschen Wirtschaft nun auch bei entsprechender Aussenpolitischer Härte gegen England und der Türkei ?. Aber was will man uns damit denn eigentlich sagen? Dass die deutsche Aussenposlitik von der eigenen deutschen Wirtschaft erpressbar ist? Dass man nicht mit der nötigen gebotenen Distanz gegenüber Enland und der Türkei auftreten kann, weil sonst die deutsche Wirtschaft mit Umsatzeinbruch und Arbeitsplatzverlust droht ? Wie armselig ist das denn. Ist das wirklich das Gebot der Stunde ? Anders lässt sich die Zurückhaltung seitens der Merkel-Regierung zu den Anfeindungen aus der Türkei wohl kaum erklären... Ach ja, fast hätte ich es vergessen: das Flüchtlingsabkommen. Das macht uns obendrein noch erpressbar. Keine Parlarmentarier zu unsreren Soldaten, Einreiseverbote für deutsche Journalisten, etc. etc. Und wir schlucken das alles. Wie lange argumentieren wir noch so ?? Ich kann das nicht mehr ab.

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williondo 07.08.2016, 22:35
7. Pkw?

Wir importieren türkische PKW's? Mir fällt gerade keine einzige türkische Auto-Marke ein...

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Spiegel_BC 07.08.2016, 22:45
8. Geringer Anteil

Um mal wieder etwas Realitätsnahe rein zu bringen.
Bei ca. 1.200 Mrd Export entspricht das ca. 1,8% des Export und einem Überschuss von ca. 0,5 % des Export.
Wenn das nicht verkraftbar ist ...

Da die Türkei angesichts der aktuellen Anti-Demokratischen Entwicklung die Investoren abhanden kommen, ist es fraglich, ob Sie die Schulden aus dem Überschuss überhaupt bezahlen können.

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aa_mode 07.08.2016, 22:46
9.

Die KFZ- und Textilindustrie lassen sich sicher einfach in andere Niedriglohnländer auslagern. Damit sind wir von den Türken übernacht wirtschaftlich unabhängig. Ich nehme die Türken seit je her als ein unglaublich stolzes Volk wahr - und frage mich immer womit das eigentlich begründet ist. Intellektuell: unbedeutend. Wirtschaftlich: unbedeutend. Hat das alles nur geopolitische Gründe?

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