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Im- und Export: So wichtig ist die Türkei für die deutsche Wirtschaft
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Das politische Klima ist angespannt, der Tourismus eingebrochen - doch der Handel zwischen Deutschland und der Türkei floriert. Welche Waren ausgetauscht werden, verrät die Infografik der Woche.

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idee342 07.08.2016, 22:51
10. Absolute zahlen nicht hilfreich

Ein paar mehr Verhältniszahlen wären hilfreich um die Situation richtig zu bewerten. Mir scheint die Bedeutung der wirtschaftlichen Beziehungen jedoch nicht außreiched groß um diese stark in der Außenpolitik zu berücksichtigen.

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willi_der_letzte 07.08.2016, 22:58
11.

Hm. Die Statistik ist insofern interessant als das mich tatsächlich interessieren würde welche Raumfahrtzeuge wir in die Türkei exportieren und welche PKW wir von dort importieren. Fliegen die demnächst zum Halbmond?

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vukoff 07.08.2016, 23:00
12.

Mal ganz davon ab, dass die Artikelüberschrift eine Wichtigkeit suggeriert die tatsächlich nicht im Entferntesten vorhanden ist.
Handel treiben ist schön und gut aber alles darüber hinaus sollte abgebrochen werden. Die Türkei in der EU ist nur noch ein schlechter Scherz. Sich erpressbar zu machen weil man die EU Außengrenzen nicht selber sichern will ist beschämend. Der türkischen Regierung in den deutschen Medien Podiumszeit zu geben ist dumm.
Deutsche Soldaten in der Türkei zu stationieren ist nicht mehr vermittelbar.
Ich hätte lieber Russland in der EU als die Türkei. Die Russen sind uns kulturell um einiges näher und haben keine blöde Religion die sie wie eine Gusseisenkugel am Bein mit sich herum schleifen.

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Ruhri1972 07.08.2016, 23:02
13.

Deshalb sorgt ja auch die Lobby in Berlin und Brüssel dafuer, dass die Tuerkei weiter Anpassungshilfen in Milliardenhoehe fuer einen evtl. EU-Beitritt bekommt. Das Geld wird zum grossen Teil von den Lobbyisten wieder eingefangen. Merkel muss deshalb gegenüber der Türkei weiter zahm wie ein Schmusekaetzchen sein. Klare Ansagen sind nicht gewollt.

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chili&pepper 07.08.2016, 23:10
14. Was soll der Idealismus.. hier geht es ums Geschäft..

warum sollten wir nicht Handel betreiben solange er uns Profit bringt und mehr Dollars aus der Türkei zu uns fliesen als andersherum.. Die Türkei hat gewählt die Menschen wollen den Gottesstaat.. kurz um in 10 Jahren wird Erdogan dass geschafft haben was der IS immer wollte samt Scharia, Kalif und Mittelalter... Was wir jetzt tun sollten ist darauf zu achten keinerlei Rüstungsgüter nach Ankara mehr zu schicken... aber andere Waren warum nicht.... wenn möglich mal darauf zu achten aus welchem Land die Früchte und Nüsse oder unsere Unterwäsche kommt eventuell gibt es andere Produzenten in der EU... dass mit dem Urlaub regelt sich bei einem Land mit Scharia ganz von alleine.. in der EU kann das Urlaubsgeld auch sehr gut ausgegeben werden... ansonsten sollten wir die Intellektuellen und ivestoren die nach und nach aus dem Land verschwinden aufnehmen die werden bei uns besser aufgehoben sein... kurz um Ignorieren ist die beste Strategie...

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elspaco 07.08.2016, 23:17
15. Export und Import

sind eher unwichtig im Umgang mit der Türkei handelt Merkel allerdings ausnahmsweise mal richtig,indem sie den Ball flach hält.Denn kein Europäer kann ein Interesse daran haben die aufgeheizte Stimmung noch weiter anzuheizen.Abwarten und Tee trinken ist im Moment völlig richtig.Das agieren der Österreicher hat wohl eher innenpolitische Gründe.

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vielflieger_1970 07.08.2016, 23:19
16.

Die Türkei ist ein eher unwichtiges Land. Volkswirtschaftlich betrachtet wäre es für uns verkraftbarer, da wir wesentlich stärker und breiter aufgestellt sind als die Türken. Geostrategisch haben wir uns leider in eine gewisse Abhängigkeit begeben, welches aber reversibel ist. Insgesamt habe ich keine Angst vor den Türken.

Menschlich tun mir die vielen demokratischen und toleranten Türken leid, die es sowohl in der Türkei als auch bei uns gibt. Das ist in der Tat sehr schade.

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upalatus 07.08.2016, 23:34
17.

Es ist nicht falsch, und für manchem auch eine Aha-Erkenntnis, auf Handelsbeziehungen zwischen Ländern hinzuweisen, deren momentanes politisches Verhältnis angespannt ist.

Die Anfeindungen aus der Türkei entpringen hauptsächlichst einem unausgeglichen Krawallcharakter, den es nicht ewig geben wird. So ein Mann soll recht gute Handelsbeziehungen ruckzuck zu Fall bringen können? Handel ist meines Erachtens mit der einflußreichste Feind solcher Gestalten.

Und die politische plus wirtschaftliche Welt ist nicht so simpelst einfach und auf kleine Zeiträume ausgelegt, wie manche so gestrickte Commis es gerne hätten und dementsprechend zu argumentieren versuchen.

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Proggy 07.08.2016, 23:35
18.

Die deutsche Wirtschaft ist nach den vorliegenden Zahlen definitiv nicht auf die Türkei angewiesen. Die 2% um die es de facto geht, können über Steigerungen mit zuverlässigeren Ländern jederzeit ausgeglichen werden.
Kein Grund also, auf einen harten und konsequenten Kurs mit der Türkei zu verzichten.
Strategisch kann die Türkei auch vernachlässigt werden, da die Zuverlässigkeit - auch innerhalb der Nato - in den letzten Jahren nicht mehr gegeben ist.
Das selbst die USA den Türken militärisch nicht mehr vertrauen, wird dadurch deutlich, dass diverse Waffensysteme (ua. Raketenabwehrsysteme) nicht der Türkei geliefert werden, sondern von anderen Natomitgliedern auf türkischem Boden bedient werden.

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frenchie3 07.08.2016, 23:39
19. So einfach einstellen ist auch nicht

Es geht ja nicht nur um laufende Geschäfte mit kaufen und verkaufen. Große Unternehmen wie Bosch und Ford haben dort mit zig Millionen Werke aufgebaut. Wer bezahlt denen die Verluste? Zumindest sollte der deutsche Staat im schlimmsten Fall diesen Firmen Sonderabschreibungen genehmigen. Zum Ausgleich könnte man die Vermögen bekannter antidemokratischer türkischer Organisationen in Deutschland einkassieren.

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