Forum: Wirtschaft
Imagekampagne von Coca-Cola und Co.: Kleinere Limoflaschen gegen Fettleibigkeit
AFP

Die Imagekampagne gleicht einem Offenbarungseid. Die US-Konzerne Coca-Cola, Pepsi und Dr Pepper Snapple und wollen dem Übergewicht vieler Amerikaner mit kleineren Limoflaschen zu Leibe rücken - und räumen indirekt ein, dass ihre Drinks ungesund sind.

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Max Dralle 25.09.2014, 10:28
50.

Zitat von spon-1280943165745
Ich habe in den Supermärkten Coke und Pepsi in Flaschen von 1,0, 1,5, 2,0 und 3 Litern gesehen. An kleinere Größen kann ich mich nicht erinnern.
Vielen Dank für die Auskunft. Da muss man sich bei der Mehrzahl der Flaschengrößen ja in der Tat schon ordentlich reinlegen, damit einem das Zeug nicht schal wird.

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pinselhexe 25.09.2014, 16:53
51. Immerhin eine Option mal eine Cola trinken zu können

Zitat:Knib.nr.31
"Von Diabetes lebt ein riesiger Zweig und das wird eine der Haupteinnamenquellen bleiben. Die meisten sehen es erst ein wenn sie schon am Insulin-Zapfhahn hängen! ;-)"

- Von Zuckerkonsum alleine entsteht kein DiabetesTyp 2. Es muß immer eine genetische Disposition bestehen. Von falscher Ernährung und zuviel Zucker wird man zwar meist dick, aber ohne genetische Disposition auch definitiv kein Diabetes. Davon abgesehen kann man den Diabetes zwar gut behandeln, aber genau weiß man immer noch nicht, wie er entsteht. Man weiß nur, daß es viele auslösende Faktoren gibt. Ernährung, Bewegungsmangel, ungesunder Lebensstil etc, also das "Fett,faul, gefrässig" Stereotyp - ist nur ein Faktor von vielen, es gibt viele Faktoren. Das Zucker konsumieren und Fressen ist gleich automatisch Diabetes Argument liest und hört man leider sehr häufig . Dadurch wird es aber nicht zutreffender. Es ist wie mit vielem, wenn sich erst mal ein paar Irrtümer durchgesetzt haben, sind sie schwer wieder zu löschen. Es wär schön, wenn man den Diabetes garnicht erst bekäme oder gar loswürde, wenn man nur prophylaktisch keinen Zucker mehr zu sich nähme oder das Essen einstellt. Leider ist das Problem um einiges vielfältiger. Er kann jeden treffen. Auch sog Schlanke und "gesund" lebende. Daß Zuckerhaltige und falsche Ernährung automatisch Diabetes auslöse, ist, mit Verlaub, fundiertes Halbwissen.
Sie mögen recht haben, daß Cola light bzw. zero für Diabetiker eine Alternative für "echte" Cola ist. Aber warum auch nicht? Man trinkt es ja normalerweise nicht literweise - und da es ja glücklicherweise keine "Diät" mehr gibt, sondern nur noch eine ausgewogene gute Ernährung, die für jeden, auch für sog. Gesunde gut ist, gibt es auch keinen vernünftigen Grund, warum man nicht ab und an ein Glas Cola trinken dürfte. Und wer allgemein Zucker sparen will, wird an ein einer vernünftigen Menge Cola light auch nicht versterben oder krank werden.

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pinselhexe 25.09.2014, 17:17
52. Zuckerersatzstofflebensmittel

Zitat Dreamcaster Nr.48
"Besonders schlimm empfinde ich, dass Getränke und Speisen mit Süßstoff besonders süß schmecken, ja sogar widerlich süß (keine Alternative für mich als Diabetiker). Auf die Idee etwas mit der Hälfte Zucker anzubieten kommt wohl niemand - warum nur?"

- da bin ich mit Ihnen konform. Manche liebmeinenden Leute backen einem dann einen "Diabetikerkuchen" oder süßen Quarkspeisen mit Süßstoff. Das Ergebnis ist, wie SIe sagen, widerlich süß und hinterlässt einen ekelhaften Geschmack auf der Zunge, den man nicht mehr loswird.
Ich persönlich mag gelegentlich Cola Zero. Die Light ist mir zu ekelhaft süß, schmeckt einfach anders.
Da man die "echte" Cola aber leider einberechnen müsste, eben wegen des Zuckers darin, sehe ich nicht ein, warum ich dafür dann einen Teil einer schönen Mahlzeit opfern sollte. Und wenns nur um den gelegentlichen Cola Kick geht, ist mir ein Glas Cola Zero
völlig ausreichend. Cola Zero ist aber wirklich das einzige Süßstoffgetränk/Essen, das ich mag. Alles andere - ungenießbar!

Halb so viel Zucker wär gut. In Quarkspeisen, Joghurt, überall. Aber Sie haben recht, vielleicht hat die Industrie kein Interesse daran. Entweder so süß, daß es einem die Zähne verklebt, oder so künstlich, daß es einem schlecht wird. Wenn man das Thema Zucker ein bißchen vorsichtiger handhaben muß, stellt man ja schnell fest, daß alles viel zu süß ist. Vom Obstsalat aus der Dose bis hin zum Kuchen. Ja sogar in Fertiggerichten schmeckt man irgendwann den Zucker heraus. Auf eine Weise steigt dann auch der Genuß, weil man irgendwann merkt, wie lecker Lebensmittel sein können, die NICHT zugesüßt sind. Alles eine Frage der Gewohnheit.
Aber woher soll dieses Bewusstsein kommen in einer Gesellschaft, in der zuviel Zucker in allem Eßbaren ist? Wenn die meisten das nicht mehr schmecken und als zu süß empfinden, gibts dafür eben auch keinen Markt :(

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