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Immobilien als Kapitalanlage: Drei Millionen Vermieter verdienen nichts
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Wie rentabel sind Eigentumswohnungen und Häuser? Wirtschaftsforscher kommen zu ernüchternden Ergebnissen: Drei Millionen Vermieter verdienen mit ihren Immobilien nichts, rund 500.000 machen sogar Verlust.

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elwu 17.09.2014, 12:05
1. Ein Appartement

zur Vermietung war meine mit Abstand schlechteste Geldanlage. Nicht nur wegen der sehr mageren Rendite, sondern auch wegen des permanenten Ärgers mit Objekt, Miteigentümern und Mietern. Nach allem werde ich den Kauf einer Vermietimmobilie nie wieder erwägen.

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boblinger 17.09.2014, 12:06
2. Auswahl des Fotos?

Interessanter Artikel. Aber zur Illustration ausgerechnet einen Altbau in Kreuzberg? Wirklich, SPON? Hattet ihr kein Foto aus Guben, Forst, Luckenwalde oder Görlitz zur Hand?

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bucksatan 17.09.2014, 12:07
3. Und mit der Mietpreisbremse

wird sich die Situation weiter verschärfen. In der Konsequenz wird Wohnraum noch knapper und wir müssen wieder in Höhlen schlafen.

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Steuerfuzzi 17.09.2014, 12:09
4. So stellt sich

Klein Erna oder das DIW wohl eine Renditeanalyse für Vermieter vor. Und was ist bitte mit den Wertsteigerungen am Objekt selbst ? Die sind offenbar nicht Gegenstand der Betrachtung. Um zu wirklich relevanten Ergebnissen zu kommen, müsste man jene Erhaltungsaufwendungen, die den Wert der Immobilie erhöhen, herausgerechnet werden und dann sähe die Studie völlig anders aus.

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silenced 17.09.2014, 12:13
5.

Vermieten rentiert sich wenn man das Geld hat und die Immobilie abbezahlt ist. Sollte man aber auf den Zug aufspringen und eine Immobilie auf Kredit kaufen um diese zu vermieten, dann kann es schon vorkommen, daß der Bankberater ab und zu kurz auf's Klo muss um seinen Lachkrampf nicht permanent unterdrücken zu müssen.
Nebenkosten sind der Renditekiller schlechthin, wie schon im Artikel erwähnt.

Selbst kaufen für den Eigenbedarf lohnt sich nicht mehr wirklich, anders als immer propagiert. Je nachdem wo man lebt, kommt man mit dem Abzahlen des Kredits nicht wirklich zurecht, da die Zinsen dank des hohen Kaufpreises jegliche Tilgung gegen 0 drücken.

Schonmal versucht in und um München herum eine 4+ Zimmer Wohnung zu kaufen? Als Otto-Normal-Haushalt mit 2 Personen + Kinder und ca. 5.000,-€ Netto Gesamteinkommen schon sogut wie unmöglich. Sicher, das ginge, aber wir haben nicht wirklich Lust jeden Cent 5x umzudrehen um das zu erreichen. Zumal: Ein Arbeitsplatz weg = das wars!

Da lieber zur Miete wohnen. Mag für viele zwar Altmodisch sein, aber es ist finanziell sicherer. Rücklagen kann man auch noch bilden.

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Raúl gonzales 17.09.2014, 12:13
6. Was ist mit dem Wertzuwachs?

Dieser dürfte einen wesentlichen Teil zur Rendite beitragen. Ohne diese Information ist dieser Artikel wiedermal gutgemeint aber....ein Jammer das es der FAZ so schlecht geht

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bauigel 17.09.2014, 12:13
7. Ich bin beeindruckt

Mal ausnahmsweise ein Artikel wo nicht wieder gegen die angeblich Reichen gehetzt wird.
Ich bin selbst auch Vermieter und lege monatlich drauf.... nur um hoffentlich irgendwann mal auch etwas Gewinn zu haben.

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European 17.09.2014, 12:14
8. Immobilien machen die Steuer und die Inflation interessant

ohne diese zu "berücksichtigen" lohnt es sich nicht.

5% Inflation, und das ist wirklich nichts besonderes, ergeben eine 5% Nachsteuerrendite allein schon aus der Geldentwertung.
Europas Staaten ächsten schön jetzt unter der Schuldenlast, eine Deflation ist mittelfristig undenkbar.

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motzbrocken 17.09.2014, 12:15
9. Da werden sicher bald neue, tiefere

Steuersätze gelten. Wäre ja noch wenn der Spekulationsvermieter (also Inhaber der Liegenschaft) nicht mindestens seine 20 % rausholt. Die Liegenschaft selbst ist sicher absolut wertlos, ist auf jeden Fall kein Vermögen. Bringt ja auch keinen Ertrag. Ergo gehörts nicht ins Vermögen. Darum müssen diese Vermieter zwingend vom Staat unterstützt werden. Reicht fünffacher Hartz lV Satz fürs Erste? Oder was soll das Gejammer? Ein Vorbereiten der Mieter, dass es bald ganz ganz Dicke kommt mit den Mieten?

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