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Immobilien: Der Kampf um den Berliner Wohnungsmarkt
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In Berlin ringen Politik und Wohnungsgesellschaften um mehrere Häuserblocks in der Karl-Marx-Allee. Bei der Auseinandersetzung geht es um eine zentrale Frage: Wem gehört die Stadt?

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kleineEiszeit 05.02.2019, 10:35
1. Willkommen im Sozialismus

Ich bin in Ostberlin gross geworden. Mir wird speiübel, wenn ich von einer “Verstaatlichung von Wohneigentum” höre. Immer, wenn der Staat mitgemischt hat, kam nix Gutes dabei raus. Das war so und wird immer so sein

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ronald1952 05.02.2019, 10:40
2. Mit Sicherheit

gehört die Stadt nicht den Menschen sondern den abzockern. Ist eigentlich in jeder Großstadt so. Erschwingliche Mieten sind doch nur Träume von denen die es nie Kapieren. Niemand gibt Freiwillig etwas her was Er oder Sie teuer Verscherbeln können. Da die Politik nichts dagegen unternimmt sind dem Mietwucher Tür und Tor geöffnet.
schönen Tag noch,

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hausfeen 05.02.2019, 10:41
3. Bitte ehrlich: Die Bilder sind doch z.T. aus dem Archiv, weil ohne ...

... rot/gelbe Protestflaggen. Das mag zwar bequem sein, aber ist auch irgendwie, wohl ungewollt, manipulativ.

Bin da nämlich erst am 30.12. vorbei gefahren. Das kam mir deutlich bunter vor.

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HRG 05.02.2019, 10:41
4. Von den Besseren lernen!

Den Verantwortlichen in Berlin sei empfohlen,
tiefen Einblick in die Wohnungspolitik von Wien zu nehmen.

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Nordstadtbewohner 05.02.2019, 10:42
5. Grundstücke und Häuser gehören den Eigentümern

"Bei der Auseinandersetzung geht es um eine zentrale Frage: Wem gehört die Stadt?"

Ich halte die Frage des Autors für zu pauschal und falsch. Wer in Berlin oder anderswo ein Grundstück kauft und ein Wohnhaus errichtet, ist natürlich Eigentümer seines Besitzes. Ich denke nicht, dass Politiker und sonstige Aktivisten da ein Mitspracherecht haben sollten. Wenn ein Vermietungsunternehmen an ein anderes Vermietungsunternehmen Häuser verkaufen will, so ist das deren Sache. Da sollten sich einfach andere Personen raushalten.

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currywurst_hans 05.02.2019, 10:43
6. Wunderbar!

Ich wünsche den Initiativen viel Erfolg! Den Vertretern der Bonzen aus FDP und CDU wünsche ich derweil starke Nerven.

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ironym 05.02.2019, 10:45
7. Das eigentliche Problem...

...sind nicht die Wohnungsbaugesellschaften oder Großvermierter, sondern es ist der ungebremste Zuzug in die Stadt. Besonders in die hippen Stadtviertel. In anderen Städten der Welt wird die Zulassung eines Autos an den Nachweis eines Stellplatzes gekoppelt, warum wird in Berlin die Zuzugserlaubnis nicht mit dem Nachweis eines Mietvertrages verknüpft? Bei gleichzeitiger rigerosen Überwachung, dass Wohnraum nicht zweckentfremdet wird. Und wenn man in der Beliner Abendschau sehen muss, dass die Stadt auf ihren eigenen Grundstücken bis zu 20 (! - kein Witz) Jahren braucht, um ein größeres neues Wongebiet überhaupt erst zu beginnen, dann weiss man wo es klemmt. Zumal eine Senatorin am Werk ist, der Eigentum, auch Wohneigentum, sowieso suspekt ist. Ich habe kein Mitleid mit den Berlinern, sie sind alle auch Wähler.

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bri4n 05.02.2019, 10:46
8. ...

"DIW-Experte Michelsen befürchtet allerdings, dass die Diskussion um Enteignung oder Rückkauf durch die Stadt die Wohnungsnot eher noch verschärfen könnte. Denn sie halte Investoren davon ab, in der Stadt neue Wohnungen zu bauen." Ist diese These nicht längst widerlegt? Auch unter den jetzigen Bedingungen, wird lediglich im Hochpreisigen Segment gebaut. Der Markt hat auf gesamter Linie versagt.

Warum wird eigentlich impliziert, dass eine Ideologisierte Debatte per se etwas schlechtes sei? Ja, es geht um Ideologie. Das Dach über dem Kopf eines Menschen sollte nicht den Kapitalinteressen einiger weniger ausgeliefert sein. Meiner Meinung nach sollte sogar weit unter Wert der Wohnungen enteignet werden. Der betreffende Paragraf 14GG schreibt lediglich vor, dass nicht Entschädigungslos enteignet werden darf.

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anne12.faltin 05.02.2019, 10:47
9. Steigende Mieten

bei zu knappem Wohnungangebot sind ziemlich logisch. Das ganze nennt sich Markt. Wohnungsmarkt. Den gibt es, auch wenn das vielen nicht passt und der Staat gerne darin eingreift, weil das immer populär ist. Mehr staatliche Eingriffe führen aber nicht zu mehr, sondern eher zu weniger Wohnungen. Wenn man dann die Mietpreise reguliert (d.h. künstlich tief hält), dann muss man den Mangel staatlich verwalten. Das ist dann sehr aufwendig und teuer und bestimmt nicht gerechter als die gegenwärtige Situation. In aller Regel führt es dazu, dass die Mieter nie mehr aus ihren Wohnungen ausziehen, die Wohnungen eher untervermietet als neu vermeitet werden und jemand, der neu in die Stadt kommt, keine Chance hat eine Wohnung zu mieten außer zu astronomischen Mietpreisen. All das kann man in Stockholm besichtigen. Und die deutsche Verwaltung des Wohnungsmangels ist sicherlich nicht besser aks die schwedische Version, trotz aller Übung zu DDR-Zeiten!

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