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Immobilien: Kaufen oder mieten - was ist wo günstiger?
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Häuser und Wohnungen werden in Deutschland immer teurer. Lohnt sich da ein Immobilienkauf noch? Oder ist es auf Dauer günstiger, zur Miete zu wohnen? Eine neue Untersuchung gibt Antworten.

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so-long 04.10.2018, 12:52
1. Dr. Milchmädchen

Weichen die -erst im Nachhinein- feststellbaren Kaufpreis- und Mietsteigerungen von den ursprünglichen Annahmen ab, ergibt sich ein anderes Bild. Ebenso bei erforderlichem Wohnortwechsel oder -immer mehr in Mode kommend- Ehescheidungen.

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tonhalle 04.10.2018, 12:59
2. Keine Blase!

Das ist eine der Kernaussagen dieses Artikels, die nur am Rande erscheint.
Die Preise werden "flacher" steigen und dann wird irgendwann eine Bewegung, hin zu anderen Anlageformen folgen.
Die Marktstimuli der niedrigen Zinsen sind übertrieben, aber sie helfen letztendlich die Wohnungsnot (in den attraktiven Lagen des Westens) zu lindern.

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1_punch_mickey 04.10.2018, 13:00
3. Eigenkapital

Ziemlicher Unfug finde ich. Niemand kauft eine Wohnung ohne Eigenkapital. Und genau davon wird hier offenbar ausgegangen. Selbst in boomenden Städten wie Konstanz am Bodensee soll sich ein Kauf nicht mehr lohnen? Das ist absolut realitätsfremd und widerspricht jeglicher Erfahrung. Außerdem hängt die ganze Rechnung davon ab, wie schnell man tilgen kann. Das ist individuell, je nach Einkommen.

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StefanXX 04.10.2018, 13:01
4. Mieten war schon (fast) immer günstiger als Kaufen

Das Ergebnis ist wenig überraschend. Ich hab mir das ganze schon vor 20 Jahren durchgerechnet und auch damals war mieten schon finanziell günstiger als kaufen. Dazu folgendes Rechenbeispiel: Jemand hat 300.000 Euro. Die kann er nun entweder in eine Doppelhaushälfte investieren, oder er zahlt in einer Kleinstadt in einem vergleichbaren Haus ca. 1.000 Euro Miete/Monat. Variante Kaufen: Die 300.000 sind weg, aber man spart sich monatlich 1.000 Euro Miete. Variante Mieten: Wenn man halbwegs vernünftig in Aktien investiert bekommt man im Mittel nach Steuern ca. 8% Rendite .. dann noch 2% Inflation weg .. macht 6% inflationsbereinigte Rendite. Macht 18.000 Euro Rendite pro Jahr. Davon 12.000 Euro Miete weg, dann bleibt im Vergleich zu dem der kauft immer noch ein Plus von 6.000 Euro. Und dabei sind Wertverlust sowie Instandhaltungskosten, die man mit einem eigenen Haus hat, noch nicht mal berücksichtigt. Irgendwann nach 20 Jahren beginnts, dann ist hier mal die Heizung kaputt und hier das Dach undicht und schwupp sind mal 10.000 Euro im Jahr futsch.

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Hansfried 04.10.2018, 13:03
5. Unsinn - das ist so!

"Viele Immobilienmakler und -verkäufer reden den Kunden immer wieder ein, dass Kaufen langfristig besser sei als Mieten."

Sie behaupten das, weil Sie hier die Vertreter des SPD-Volksheims sind, die die Mieter in ihrer selbst verschuldeten Abhängigkeit halten wollen. Scheint aber Ihrer 20 % -Partei nicht wesentlich zu nutzen. :-)

Wer vor 16 Jahren -wie ich- eine eigen genutzte Immobilie mit den Hilfen des Staates (Eigenheimzulage bis 7.000 DM jährlich) für seine Familie kaufte, hat heute die Immobilie oft (wie ich) abgezahlt und wohnt mietfrei. In der Innenstadt! Ohne Auto!

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rabbijakob 04.10.2018, 13:03
6. Ja, schöner Artikel...

... in einem der reichsten Länder der Welt können Familien sich kein Eigentum mehr leisten. Zynisch dahingegend, dass dann ja nur noch die Miete bleibt. Sinnlos dahingegend, weil jeder schon seit vielen Jahren weiß, dass Wohnungen in mittlemäßigen Lagen in Ballungszentren ab 350.000 und Häuser ab 650.000 Euro kosten. In München oder Hamburg kommt noch mal eine ganze Schippe drauf. Bei diesem Preisniveau und den durchschnittlichen Gehältern, wird der Erwerb in D absurd. Außer vielleicht in bestimmte Ecken in Oberschlesien oder dem Bayrischen Wald.

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rainerwäscher 04.10.2018, 13:06
7.

Die Immobile ist irgendwann bezahlt ist, die Miete muss jedoch immer weiter gezahlt werden. Ist das hier berücksichtigt?

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lachina 04.10.2018, 13:11
8.

Lohnende Redite bedeutet nicht, dass die Kaufpreise niedrig wären, sondern dass die Mieten überhöht bzw. zu teuer sind. Typisches Beispiel Karlsruhe, mit 0,83 - Schnäppchenstadt. Tatsächlich kostet eine Dreizimmerwohnung Neubau im Schnitt mehr als 300.000 Euro, aber unter 1000 Euro bekommt man kaum was zur Miete.

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loxley 04.10.2018, 13:12
9. Verkaufspreis

Ob es sich finanziell lohnt oder nicht, hängt auch wesentlich vom Verkaufspreis ab. Und den muss man erstmal prognostizieren können. Ein wichtiges Kriterium für mich ist aber auch die Entscheidungsfreiheit über Änderungen, die man in der eigenen Immobilie hat und bei einer Mietwohnung nicht, und wie sehr man sich über seinem Vermieter ärgern möchte.

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