Forum: Wirtschaft
Immobilien: Kaufen oder mieten - was ist wo günstiger?
imago/Future Image

Häuser und Wohnungen werden in Deutschland immer teurer. Lohnt sich da ein Immobilienkauf noch? Oder ist es auf Dauer günstiger, zur Miete zu wohnen? Eine neue Untersuchung gibt Antworten.

Seite 10 von 25
realist4 04.10.2018, 15:03
90. @ Crom alle vergessen den Wert des Besitzes

Zitat von Crom
Die Geschichte ist ganz einfach. Man zahlt bisher y Miete. Die Kosten für das Haus x + z Zinsen. So lange y > x * 0,02 + z ist, lohnt sich der Hauskauf.
Richtig aber nicht komplett, denn das Haus bzw. die Wohnung bleibt ihr Eigentum und bringt beim Verkauf einen Erlös, die Miete ist weg. Dazu kommt, dass ich jetzt in Rente nur noch die Instandhaltungskosten habe welche deutlich niedriger sind als Miete.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
steve_burnside 04.10.2018, 15:04
91. @MisterD,

Ich wohne seit 14 Jahren in einer Eigentumswohnung und habe die von Ihnen aufgezählten Beispiele schon erlebt. Das bezahle ich aber monatlich pauschal an die Hausverwaltungsgesellschaft. Diese bezahlt die Rechnungen. Ich habe keine Extraausgaben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Gedanke 04.10.2018, 15:05
92. Aktienrendite

Zitat von Kampel
Der Immobilienbesitzer hat weiterhin ein Immobilienvermögen, das er vererben kann. Die in 20 Jahren gezahlte Miete 240.000 Euro (eher mehr) sind -schwups- weg. Und nach 20 Jahren hat der Mieter von seinen damals 600.000 DM nur noch ein adäquates Wertpapiervermögen von 300.000 Euro, wenn er ein glückliches Händchen hatte. Und nicht in Blue Chips wie Deutsche Bank, Commerzbank und RWE investierte. Die Aktien sind nämlich nur noch 10 -20 % dessen wert, was sie im Jahre 1998 wert waren. Dann hat er davon heute noch 45.000 Euro als Vermögen. Das Haus hingegen, dass 1998 600.000 DM kostete, hat heute einen Wert von über 1 Mio. Euro. Und die 240.000 Euro eingesparte Miete hat er in sehr angenehmer Begleitung in Baden-Baden verspielt -Schwips-. :-)
Breit investiert verdoppelt sich Ihr Aktienvermögen in etwa alle 10 Jahre (MSCI World). Hätte ich also 600.000 DM im Jahr 1998 investiert wäre ich bei 2,4 Mio. DM, also etwa 1,2 Mio. Euro.
.
Für 240.000 Euro wohne ich aktuell etwa 37 Jahre zur Miete (kalt), kann aber keine gleichwerte Immobilie erstehen, die Rechnung ist also extrem stark vom eigenen Wohnort und Preis- / Mietlevel abhängig.
.
Weiter müssten Sie ja auch die 600.000 DM gehabt haben, ansonsten sind noch Zinsen zu berücksichtigen.
.
Ein gewichtiges Argument (welches Sie nicht mal vorgebracht haben) wäre, dass ich bei Miete + Aktiensparen eine doppelte Belastung habe, weil ich das Aktien"sparen" (besser: Investieren) in gewisser Höhe betreiben muss um über die Wertsteigerung der Aktien größere (also im 7-stelligen Bereich) Summen zu bekommen.
.
Hier wäre die Frage wie viel mehr man unnötig kauft / baut um alle Fälle abzudecken (mit Kindern brauche ich mehr Platz der nachher über ist, aber trotzdem bezahlt werden will) und wie hoch der Zinsanteil ist.
.
Weiter bezahlen Sie immense Kaufnebenkosten (Notar, Grundbuch) die erstmal keinen Mehrwert bringen, trotzdem aber (je nach Eigenkapitalanteil) mit Verzinsung abbezahlt werden müssen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
none.of.my.business 04.10.2018, 15:05
93. @82 Hexenbesen

Sie kennen ja meinen Mietvertrag nicht. Bei mir sind ein paar extras drin, kostet zwar mehr, aber geht. Eigentlich wenig für den Service den ich bekomme.
Ohnehin wäre ich sowieso überfordert, meine 240m² Wohnraum elektrisch zu warten, da ich auf diesem Gebiet nicht bewandert bin ( Bin Anthropologe / Finanzexperte).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ede-wolff 04.10.2018, 15:07
94. Die Propaganda wirkt!

Zitat von realist4
Ihre Rechnung ist einfach falsch! Die Wenigsten haben mal 300.000 frei zur Verfügung, also müssen sie 10-20% Eigenkapital ansparen und den Rest finanzieren. Die Tilgung liegt dann leicht über den monatlichen Mietkosten, man bezahlt also Tilgung anstatt Miete. Die von Ihnen erwähnte Rendite von 8% sind kaum zu erreichen und zuletzt: Mit ihrer Miete zahlen sie auch Nebenkosten oder glauben Sie wirklich der Eigentümer zahlt die Instandhaltung aus eigener Tasche?
Der Satz "Oder glauben Sie wirklich, der Eigentümer zahlt die Instandhaltung aus eigener Tasche?" in Ihrem Beitrag ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass sich in den Köpfen der (mietenden) Menschen die Gewissheit festgesetzt hat, dass der Vermieter ein Bösewicht ist, der dem Mieter den letzten Blutstropfen auspresst. Da wird gern die störende Wirklichkeit ausgeblendet. Ja, der Eigentümer zahlt tatsächlich die Instandhaltung aus eigener Tasche, da die notwendigen Reparaturen eben nicht auf den Mieter umgelegt werden dürfen! By the way bezahlt der Eigentümer noch eine ganze Anzahl anderer Kosten aus eigener Tasche, die anfallen, aber nicht auf den Mieter umgelegt werden dürfen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lady_amanda 04.10.2018, 15:09
95. Mehrwert

Gibt es wirklich jemanden, der eine Haus nur aufgrund einer wie auch immer gearteten finanziellen Absicherung kauft? Unser Haus bietet so ein erhebliches Plus an Lebensqualität, dass es sich dies schwerlich finanziell beziffern ließe.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hexenbesen.65 04.10.2018, 15:13
96.

Zitat von keiler70
nützt nur den Erben. Es sei denn, man möchte sich in ein lauschiges Altersheim einkaufen. Und wer meint, im Alter quasi umsonst zu wohnen, hat noch nie ein 50 Jahre altes Haus besessen. Von den ganzen Nebenkosten, die der Vermieter nicht an den Mieter abdrücken kann, der Mieter also nicht bezahlt, mal ganz abgesehen.
Wenn ich ein 50 Jahre altes Haus besitze, geh ich davon aus, dass es schon abbezahlt ist. Die MIete als REINGEWINN ist, die ich einnehme (klar, muss die noch versteuern). Aber alleine die Miete kann gespart werden für Reperaturen.
Meine Mutter wohnt zb in einem 118 Jahre alten Haus....geht ganz gut !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bapon1 04.10.2018, 15:15
97. Am Ende besitzt man ein Haus

Ich habe das nicht verstanden.

Selbst wenn ich monatlich für eine Eigentumswohnung mehr ausgebe als für die gemietete Wohnung:
Am Ende der Abzahlung besitze ich ein Vermögen, nämlich meine Wohnung.
Bei Miete besitze ich am Ende gar nichts.

Wie kann man das so einfach vergleichen??

Beitrag melden Antworten / Zitieren
unaufgeregter 04.10.2018, 15:16
98. Der Kauf war die beste Entscheidung

Anfang der 1990er Jahre haben wir eine Immobilie gekauft. Wir hatten 90% Eigenkapital und so waren wir schnell schuldenfrei. Wir zahlen seit über 27Jahren keine Miete mehr. Das waren 1990 rd. 1.000 Euro/monatlich. Wie hoch die Miete heute ist, will ich gar nicht wissen. Lt. Taschenrechner haben wir mal flott 336.000 Euro KEINE Miete gezahlt.
Die damals erworbene Immobilie hat sich im Wert übrigens mehr als verdoppelt (gute Lage in der Innenstadt).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
derdings123 04.10.2018, 15:16
99. Nicht auszurechnen

Solche Rechnungen sind nicht sinnvoll. Es geht hier um Zeithorizonte von oft 30-40 Jahren, noch länger wenn man auch an seine Kinder als Erben denkt. Wichtige Einflussgrößen: Entwicklung von Mieten, Zinsen und Immobilienpreisen. Alles unmöglich über solche Zeiträume vorherzusagen. Meine Meinung: Wer sich eine sinnvolle Immobilie leisten könnte und nicht kauft, macht einen Fehler den er spätestens bereut wenn er als Mieter die Kündigung wegen Eigenbedarf erhält und in irgendeine Notlösung umziehen muss weil der Markt in den Innenstädten leergefegt ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 10 von 25