Forum: Wirtschaft
Immobilien und Staatsschulden: Was droht, wenn die Zinsen wieder auf fünf Prozent ste
DPA

Die Europäische Zentralbank will weg von der Politik des billigen Geldes. Aber wie weit darf sie gehen? Eine neue Studie warnt vor Einschnitten bei den Staatsausgaben und vor Mehrkosten für Hausbauer.

Seite 1 von 12
alaba27 24.04.2018, 18:56
1. Oh Mann !

Ich hab' mal 5,50 % bezahlt (vor ziemlich genau 20 Jahren). Wie ging das bloß ??

Beitrag melden
Bundesbanker 24.04.2018, 19:05
2. Das mag natürlich alles richtig sein,

aber sowohl Staaten, als auch private Häuslebauer mussten sich bei ihrer Verschuldung darüber im klaren sein, dass die Zinsen auch wieder steigen können und nicht auf ewig bei Null festgeschrieben sind. Nur mit Rücksicht auf deren Zahlungsfähigkeit das Zinsniveau auf längere Sicht niedrig zu halten, hieße, die Kreditnehmer für ihren Leichtsinn jetzt auch noch zu belohnen.

Beitrag melden
Helge Poppendiek 24.04.2018, 19:07
3.

Welch ein Unfug. Die meisten Hausbesitzer haben Darlehen mit langfristiger Zinsbindung. Wenn sich jemand eine neue Immobilie anschafft und die Zinsen zu hoch sind, wird Druck auf den Anschaffungspreis ausgeübt. Den Immobilien-Spekulanten wird das Wasser abgegraben. Die Staaten sind auch nur bei der Neuverschuldung von höheren Zinsen betroffen. Und wie wäre es mit Einnahmenerhöhung statt neuer Schulden?

Beitrag melden
JungUndFrei 24.04.2018, 19:09
4.

Das Problem mit dem vielen billigen Geld ist, das es nicht in den klassischen Wirtschaftskreislauf fließt sondern in Aktien und Immobilien. Deshalb steigt die Inflationsrate kaum an. Wenn es irgendwann zum Einbruch kommt verkaufen viele und die Inflation steigt sprunghaft an. Ein perfektes Rezept für eine große Krise. Da das aber Zukunftsmusik ist und die EZB mittlerweile nur noch Feuerwehr spielt, spielt die EZB das Spiel munter weiter.

Beitrag melden
acculeer 24.04.2018, 19:09
5. was sind das den für Hypotheken?

"plötzlich etwa 70 Prozent seines monatlichen Nettoeinkommens für Tilgungen"?? weshalb "plötzlich? Hypotheken haben bekanntlich mehre Jahre Laufzeit. Da geht nichts "plötzlich". Wenn ich zur Zeit von Niedrigzinsen ne hypo aufnehme, achte ich auf möglichst lange Laufzeit (hätte seinerzeit für ca 1,5% eine mit fester Laufzeit über 8 Jahre aufnehmen können. Natürlich muß ein jeder sich bei Vertragsabschluss darüber im klaren sein, dass anschl. die Zinsen kräftig steigen.
"Staaten könnten Schulden nicht mehr bedienen" Ja und? Dann sollen sie halt Konkurs anmelden, anstatt sich auf Kosten der sparsamen Bürger zu sanieren. Wer für sein Alter vorgesorgt hat, wird doch zur Zeit regelrecht bestraft. Das muß ein Ende haben. Und nein, wer für sein finanzielles Polster richtig gearbeitet hat, der tut sich verdammt schwer, irgendwelche griechischen Staatsanleihen mit "Traumrendite" zu kaufen.

Beitrag melden
genugistgenug 24.04.2018, 19:11
6. Pleitewelle kommt!

Vor ca. 2 Jahren kam eine Doku über die hohen Mietpreise, Umwandlung in Eigentum, usw. Darin wurde sehr dezent erwähnt, dass viele Wohnungskäufer nur durch NULL ZInsen finanzieren konnten und was bei Zinserhöhung kommt, kann sich jeder ausrechnen.
PS Die Bankster können dann günstig ihr Immobilien Portfolio aufstocken.

Beitrag melden
iffelsine 24.04.2018, 19:11
7. Ich habe seinerzeit meine ersten Hypotheken mit 8 % verzinsen müssen u

das ging auch. Klar waren die Hauspreise auch niedriger aber das Einkommen war es auch. Nun liege ich in den letzten 5 Jahren und freue mich über 1,5% Zinsen auf die Restbeträge. Aber Garnichts fürs Ersparte ist auch Mist.

Beitrag melden
lupo44 24.04.2018, 19:16
8. Nachtigall ich höre dich trapssen......

erst die Zinsen fast runter auf Null-und nun wo die Möglichkeit da ist endlich die Ziunsen an zu heben wird uns weisgemacht wie schädlich gerade diese Zinsanhebung sich äußern wird für die Hauslebauern.Wer hat denn nach den alten Menschen gefragt die sich für die Altersvorsorge ein paar Groschen beiseite grbracht haben. Oder über Lebensvescicherungen sich einen Spargroschen angelegt haben.Die Versicherungen haben sogar sich auf Grund der Zinspolitik die ausgemachten Endgelder gekürzt um Tausende von Euro. Und noch eins ,Alle haben sich ja nun auch kein Haus gebaut.Und als Selbstständiger bekommt man noch nicht einmal einen Zinsgünstigen Kredit nur bei ganz bestimmten Sicherheiten.herr Draghi und seine Administration haben gute Arbeit geleistet für den Süden Europas.Diese Länder sind ja auch arm.Also bitte endlich wenigstens einen kleinen Zins für die kranke deutsche Seele.

Beitrag melden
eckbusch 24.04.2018, 19:17
9. Falsche Prioritäten

Der Artikel präsentiert ein falsches Ausgangsszenario. Es wird quasi davon ausgegangen, dass es im Ermessen der EZB stünde, die Zinsen anzuheben oder nicht. Das ist falsch, denn auch hier greifen die Marktmechanismen von Angebot und Nachfrage; die EZB hat durch die Staatsschuldenankäufe in Südeuropa Unsummen von virtuellen Euros geschaffen, denen gegenübder ein produktives Investment nicht besteht, da es sich um Konsumfinanzierung gehandelt hat. Diese Euros sind also gewissermaßen "arbeitslos", sie schaffen keinerlei Mehrwert. Geld ist also im Überfluss vorhanden, und die Nachfrage fehlt. Das drückt den Preis, sprich den Zins, und das wird noch lange Zeit so bleiben.

Beitrag melden
Seite 1 von 12
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!