Forum: Wirtschaft
Immobilienkauf und Miete: So teuer ist Wohnen seit 2008 geworden
imago images / Alexander Pohl

Der Immobilienboom hat Deutschland sehr unterschiedlich getroffen. Während sich die Kaufpreise in Großstädten verdoppelt haben, sind sie in einigen Landkreisen sogar gesunken. Wie sieht es in Ihrer Region aus?

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k70-ingo 11.07.2019, 16:07
30.

Zitat von fluminense
Dazu gehören immer noch zwei Parteien : Gläubiger und Kreditnehmer. Niemand wird aufgezwungen eine Immobilie zu kaufen und wenn kann man ( und sollte man) die Art der Finanzierung schon selbst bestimmen. Immer nur die Schuld auf die " bösen " zu geben , ist mir zu oberflächlich u einfach
Und wenn dem Käufer die Puste ausgeht und die Butze in die Zwangsversteigerung geht, platzt keine Immobilienblase -die anderen Hauseigentümer und Kreditnehmer haben damit nichts zu tun-, sondern es fällt lediglich ein Einzelner auf die Nase, der sich verkalkuliert und übernommen hat.

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k70-ingo 11.07.2019, 16:11
31.

Zitat von ellenlripley
siehe Herford: mega Leerstand, trotzdem 10% Steigerung. Die Leute kaufen einfach ohne nachzudenken nach dem Zinssatz, so einfach ist das. Konnte ich mir früher 300.000€ Kredit mit 4% leisten, glauben die Menschen, und der Bankberater sorgt dafür, dass sie es glauben, gehen jetzt auch 700.000. dass dann nach 10 oder 15 Jahren immer noch ein gewaltiger Schuldenberg da ist, wird nicht gesehen. Wir heizen die größte Blase seit Lehmann mit Vehemenz an und Schuld sind die Banken, wieder.
Unsinn.
Abgesehen davon, daß der Kredinehmer immer noch für seine Entscheidungen selbst verantwortlich ist, gibt es auch derartige Bankberater nicht (hat es in D eh nur selten gegeben).
Die Risikoprüfungen der Banken sind extrem streng geworden, da wird kein Geld Leuten hintergeschmissen, bei denen es absehbar ist, daß sie den Kredit nie abzahlen können.
Fragen Sie mal jemanden, der in dem Metier arbeitet.

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malpf 11.07.2019, 16:17
32. Seenähe ist eben teurer...

Zitat von isar56
selbst und einige Freunde wohnen in 70-80%igen Veränderungs-Regionen. Das ist absolut abartig. In unserer bayerischen Umgebung in Seenähe sind derzeit 8 Mietwohnungen öffentlich im Angebot. Schweineteuer oder Bruchbuden. Wie das Familien und Alleinstehende stemmen sollen bleibt mir ein Rätsel. Und in Brüssel und Berlin wird um Posten geschachert. Es kann einem Angst und Bange werden, um die sogenannten Abgehängten (Leiharbeiter, Niedriglöhner, Rentner, Familien). Wir haben das riesige Glück seit mehr als 10 Jahren keine Mieterhöhung erhalten zu haben und wohnen wunderschön - im stillen Einvernehmen mit den Hausbesitzern. Wir achten auf Haus und Hof, dafür bleibt es bei einer günstigen Miete.
Warum müssen Familien und Alleinstehende denn unbedingt in Seenähe wohnen, wenn sie es sich nicht leisten können?

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unpolit 11.07.2019, 16:27
33. populistischer Schwachsinn

Zitat von success4us
Und der Grund ist klar: Mehr als 1 Mio Migranten und Illegale bekamen auf Steuerzahler Kosten eine schöne Wohnung (Teil der Vollpension die wir monatlich zahlen)
In die Quartiere, in denen Migranten untergebracht sind, zieht kein Deutscher mehr ein. Da werden Buden, die eigentlich nur noch für den Abriss geeignet sind mit so vielen Personen belegt, dass einen Angst und Bange werden kann.
Hier kassieren eine ganze Anzahl Arier richtig ab. Mit falschen Mietverträge (40qm angegeben, 10qm real, 350 EUR Miete).

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Lanana 11.07.2019, 16:29
34. Einfachste Lösung

Zitat von success4us
besser erstmal die Entwicklung von 2014 - 2019. Da war der Hauptanstieg der Preise. Und der Grund ist klar: Mehr als 1 Mio Migranten und Illegale bekamen auf Steuerzahler Kosten eine schöne Wohnung (Teil der Vollpension die wir monatlich zahlen)
Na klar, Migranten sind Schuld an steigenden Preisen, nicht etwa Banken, Investoren und Niedrigzinsen... Vermutlich haben wir auch so einen trockenen Sommer, weil die Migranten uns das ganze Wasser wegsaufen?

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AndiWePunkt 11.07.2019, 16:41
35. Reicher Eigentümer?!?

SPON kann sich Seitenhiebe auf Besitzende einfach nicht verkneifen: Eigentümer sind nicht automatisch "reich" geworden, bloss weil der Immobilienwert gestiegen ist. Es handelt sich lediglich um einen Buchwert, solange nicht verkauft wird. Und auch dann muss man ja wiederum teuer kaufen oder mieten, so dass der Gewinn wieder zerrinnt. Lediglich Erben können sich wirklich freuen - zumindest materiell.

Der Artikel widerlegt aber auch schön die auf SPON immer wieder wiederkehrenden Artikel, ein Kauf könne sich ja nie lohnen...

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isar56 11.07.2019, 16:41
36.

Zitat von malpf
Warum müssen Familien und Alleinstehende denn unbedingt in Seenähe wohnen, wenn sie es sich nicht leisten können?
Vielleicht weil dort ihre Heimat ist? Die Seenähe bewirkt, dass hunderte Wohnungen zu rentablen Ferienwohnungen wurden und die Wohlhabenden Zweitwohnungen kaufen, die neun Monate im Jahr leer stehen.

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isar56 11.07.2019, 16:50
37.

Zitat von unpolit
In die Quartiere, in denen Migranten untergebracht sind, zieht kein Deutscher mehr ein. Da werden Buden, die eigentlich nur noch für den Abriss geeignet sind mit so vielen Personen belegt, dass einen Angst und Bange werden kann. Hier kassieren eine ganze Anzahl Arier richtig ab. Mit falschen Mietverträge (40qm angegeben, 10qm real, 350 EUR Miete).
Ich bin beruflich in der Situation ab und zu Mietverträge und Rechnungen für Wohnungen der Migranten in die Finger zu bekommen. Sie haben schon recht. Viele Hausbesitzer nützen die Situation aus, nahmen bis zu 50,— pro Kopf und Nacht für ein besseres Wohnklo. Sofern die Menschen ausgezogen waren ließen sie sich die Sanierung von der Kommune zahlen. Es wurden jedoch auch wunderschöne Ferienwohnungen mit Seegrundstücken angemietet. Jetzt kommt von der Landesregierung der humane Rückwärtsgang und die Anweisung alle Wohnungen zum nächst möglichen Zeitpunkt zu kündigen. Wohin mit den Menschen? Dazu äußerte sich in der Landeshauptstadt Niemand.

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Archie69 11.07.2019, 16:56
38. Danke,

Zitat von unpolit
In die Quartiere, in denen Migranten untergebracht sind, zieht kein Deutscher mehr ein. Da werden Buden, die eigentlich nur noch für den Abriss geeignet sind mit so vielen Personen belegt, dass einen Angst und Bange werden kann. Hier kassieren eine ganze Anzahl Arier richtig ab. Mit falschen Mietverträge (40qm angegeben, 10qm real, 350 EUR Miete).
dass Sie mir abgenommen haben auf den immer gleichen Schmarrn von Leuten wie sucess4us zu antworten. Bei diesen fängt die Zeitrechnung immer erst 2014 an. Dass die meisten heute diskutierten Probleme wie Wohnraum, Rente, Infrastruktur schon 10-20 Jahre früher ihren Anfang nahmen, können und wollen diese Herrschaften nicht akzeptieren. Vorher gab's auch keine Kriminalität in Deutschland etc....

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euro-paradies 11.07.2019, 17:00
39. @syracusa - Nr 20. - Wenn die Mietpreise von bestimmten Berufsgruppen

Zitat von syracusa
Sorry, aber das ist eine nicht ganz tragfähige Meinung. In den Städten mit billigeren Wohnungen sind diese genau deshalb billiger, weil man in diesen Städten weniger Arbeit findet, und weil diese dann auch noch schlechter bezahlt wird. Was hilft es einer im München arbeitenden Krankenschwester, dass man an der Grenze zu Polen noch preiswerten Wohnraum bekommen kann? Bezahlbarer Wohnraum muss *überall* vorhanden sein. Am dringensten fehlt der aber in den teuren Städten, denn auch da müssen Niedriglöhner überleben können.
(z.B. Krankenschwester, Polizei, Kindergarten...) nicht mehr gezahlt werden können, so müsste der Staat diesen mit z.B. Wohngeld behilflich werden. Der falsche Weg ist es, mit staatlichen Restriktionen sensenartig in den Immobilienmarkt einzugreifen um dann den nächsten Missstand zu produzieren.

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