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Immobilienkauf: Vergesst die Niedrigzinsen!
DPA

Die Zinsen sind historisch niedrig, der Häuserkauf attraktiv wie nie. Doch bei der Frage "Kaufen oder Mieten?" ist die künftige Entwicklung der Immobilienpreise der entscheidende Faktor - nicht der Zins. Das sollte Käufer nachdenklich stimmen.

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egbert_sass 27.07.2013, 14:28
60. Stimmt

Zitat von mitbestimmender wähler
Also auf Augenhöhe mit der Bank finanziert -55% Eigentümer -45% Bank Alle Anderen sind hoch verschuldete Kreditnehmer die nach der Pfeife der Bank tanzen müssen.......lach
Doch selbst bei 55 Prozent Eigenkapital könnten Sie in Schwierigkeiten geraten, wenn Sie - aus welchen Gründen auch immer - Zins und Tilgung nicht mehr stemmen können. Eine (selbst genutzte) Immobilie würde ich mir nur dann zulegen, wenn ich diese cash bezahlen könnte.

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theVermonter 27.07.2013, 14:30
61. und wenn wir dann in die Rente gehen...

...stellt der Mieter fest, dass er immer noch Miete zahlt, obwohl seine
Rente kaufkrafttechnisch nichts mehr wert ist...bei unserer demografischen Entwicklung zu übersehen, dass der Immobilienkauf ein wichtiger Bestandteil der Altersvorsorge sein muss, ist fahrlässig. Die Vollkaskomentalität von uns Deutschen (Vertrauen, der Staat wirds schon machen) wird uns in 30 - 50 Jahren eine Altersarmut bescheren, die ihresgleichen sucht.

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mitbestimmender wähler 27.07.2013, 14:32
62. Mein Sackgeld wird immer grösser

Zitat von jeze
Genau so wie sie es beschreiben macht Eigentum auch Sinn: sie erfreuen sich daran darin wohnen, es nutzen und ev. auch es instand halten zu können und nicht nur an etwigen Reditechancen.
Nö ich wohne lieber zu Luxusmiete mal Hier mal Dort im Trendstadtteil oder Trendstadt.

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UND LASSE MIR DIESEN LOCKEREN LEBENSSTIL


Von den Mietern meiner Wohnungen, Geschäftslokalen, Pferdeboxen, Anlegeplätzen bezahlen und mit jedem jährlichen Überschuss schaffe ich mir was Neues an zum vermieten.

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ihawk 27.07.2013, 14:35
63. Fataler Irrtum

Erstens: Wohnungseigentum befindet sich auf einem spekulativen Höchststand - Käufer finanzieren damit exorbitante Spekulationen - nicht den Wert des Wohnraumes.
Zweitens: Banken wissen das und sichern sich dementsprechend ab.
Wer sich in die Hand von Banken begibt hat bereits verloren und weiß es erst dann, wenn die Bank das Wohnungseigentum weit unter Wert versteigert, die eigenen Forderungen befriedigt und den Eigentümer in den Bankrott getrieben hat.
Mit einer Privatinsolvenz am Hals kann man dann nicht einmal mehr halbwegs vernünftigen Wohnraum mieten.

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pömpel 27.07.2013, 14:37
64.

Zitat von sysop
Die Zinsen sind historisch niedrig, der Häuserkauf attraktiv wie nie. Doch bei der Frage "Kaufen oder Mieten?" ist die künftige Entwicklung der Immobilienpreise der entscheidende Faktor - nicht der Zins. Das sollte Käufer nachdenklich stimmen.
Natürlich ist Kaufen langfristig gesehen günstiger und macht Sinn. Denn man möchte in Rentenzeiten möglichst niedrige laufende Kosten haben (d.h. den Kredit bis zur Rente abgezahlt haben).
Leider ist die wirtschaftliche Entwicklung momentan so schnelllebig und instabil, dass keiner weiß ob er in 10 Jahren noch den selben Job hat, bzw. vorallem in der Region weiter arbeiten kann.
Was mache ich denn mit meinem Haus wenn ich plötzlich gezwungen bin eine Arbeit 100 oder mehr km entfernt anzunehmen. Jeden Tag 100 km im Berufsverkehr fahren? Dann sieht die Rechnung schon wieder anders aus, denn die gestiegenen Fahrkosten müssen mit beachtet werden und vor allem auch die verschwendete Lebenszeit die ich in die Fahrt investiere.
Und wer sagt mir dass ich mit meinem Partner so lange zusammen bleibe? Früher hat man sich zusammen getan für ein ganzes Leben, heutzutage ist die Scheidungsrate doch wesentlich höher. Unrealistische Vorstellungen vom Leben führen dazu dass man immer mehr und mehr möchte und sich nicht mehr nur mit einer Familie und einem Job der einen ernährt zufrieden gibt.

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LK1 27.07.2013, 14:38
65.

Zitat von plleus
Wieder eine dieser unsinnigen Phrasen. Der Durchschnittsbürger hat wohl selten soviel Geld, dass er damit in Aktien etc. gehen wird. Ihnen ist wohl auch entgangen, dass etliche Kleinanleger vom letzten Crash betroffen waren.
Faktum bleibt es gleichwohl. Sehen Sie die Parallele zum aktuellen Immobilienmarkt? Auch heute hält es "jeder" für clever noch fix in Beton zu investieren - so wie seinerzeit z.B. in die Telekom Aktie. Der Herde hinterher ohne nachzudenken. Dann fällt man auf die Schnautze, wie in den nächsten Jahren der ein oder andere Immobilienbesitzer, der sich gnadenlos selbst überschätzt hat.

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SpitzensteuersatzZahler 27.07.2013, 14:40
66.

Zitat von Deep Thought
.. ich glaube, es war sogar eine Titelgeschichte. der wichtige und richtige KERNSATZ des Artikels lautete: "Profis wohnen zur Miete" Es war beeindruckend, wieviele Immobilienprofis in dem Artikel selber zur Miete wohnten, obwohl sie finanziell bestens positioniert waren. .
Das ist auch immer noch so. Ich kenne einige Entwickler die Millionenwerte verarbeiten und besitzen aber selber zur Miete wohnen. Das ist in der Branche mehr als üblich.

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ugahenne 27.07.2013, 14:42
67. Ungutes Gefühl beim Kauf

Im Beispiel aus dem Artikel summieren sich die Zinszahlungen an die Bank schonmal auf 135.000€. Für die Bank. *Puff*. Auf die 23 Jahre bis Abzahlung betrachtet sind das fast 500€ im Monat im Schnitt. 1% Instandhaltung (optimistisch) heisst: das sollte man auch tatsächlich zurücklegen! Denn die kommt in langen Abständen, aber dann richtig teuer. Also im Beispiel nichmal 400€ zurücklegen... sind wir schon bei 900€/Monat für Bank und Instandhaltung.

Auf der anderen Seite der Rechnung steht dagegen: 100K Kapital PLUS 700€ monatlich zum Ansparen = knapp eine halbe Million € nach ebenselbigen 23 Jahren die der Käufer abbezahlt hat. *Verfügbar* wohlgemerkt - was beim Haus nicht so ist. Wir schon jemand vorhin bemerkte, ein Haus kann man nur ganz verkaufen. Aus meinem Aktien/Anlage-Portfolio kann ich auch nur mal 10% verkaufen um mir einen Traum zu verwirklichen.

Aber es kommen ja noch viele subjektive Faktoren hinzu, die ich nicht unterbewerten will. Aber es ist ein "Hobby" - man muss Bock drauf haben für 30+ Jahre den Anker zu werfen. Und man muss sich bewusst sein, dass man ein im Vergleich zur Rendite sehr hohes Risiko eingeht, da man als "kleiner Fisch" selten absehen kann was mit der Immobilie in 30-40 Jahren sein wird.

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jeze 27.07.2013, 14:44
68. Milchmädchen

Zitat von jahiro
... weil: Miete = Kosten + Gewinn des Vermieters Kaufen = Kosten Solange man also die gleichen Immobilien betrachtet und die gleichen Zeiträume (was nicht zwingend realistisch sein muss), dann hat der Mieter immer höhere Kosten zu tragen, da der Vermieter ja Gewinn machen möchte und ansonsten die Kosten identisch sind.

Eine bessere Milchmädchenrechnung ist kaum vorstellbar. Sie lassen hundertausende von EUR, die als Zinsen an die Bank zu entrichten sind einfach unter den Teppich fallen.

Kaufen = Kosten + Gewinn der Bank (Zinsen)

Ob zu einem Zeitpunkt der Käufer trotzdem besser da steht ist eine andere Sache, aber ihre Sichtweise ist falsch.

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Andreas Rolfes 27.07.2013, 14:45
69. Hinweis für den Krisenfall

Noch ein kleiner Hinweis für Immobilienbesitzer:

Immobilien, vor allem mit kleinem eigenen Garten, könnten beim nächsten Zusammenbruch der Gesellschaft (ich werde es sicher noch erleben) sehr nützlich für das eigene Überleben sein.

Andererseits sind sie, wie der Name schon sagt, immobil. Und daher immer ein beliebtes Objekt zur Besteuerung. ;) Falls unser Staat mal wieder ein paar kleine Billionen braucht...

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