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Immobilienkonzern: Deutsche Wohnen verkauft Tausende Wohnungen
DPA

"Deutsche Wohnen enteignen", fordern Zehntausende. Der Konzern steht für Mieterhöhungen in der Kritik. Und sucht neue Wege zum Geldverdienen.

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Titanus 13.08.2019, 20:30
1. Berliner Irrsinn

Die Berliner Ultra-Links-Regierung schafft es, Investoren zu verschrecken (sowohl kommerzielle als auch private) und heizt so die Problematik des teuren Wohnraumes weiter an. Gegen hohe Mieten hilft nur, neue Wohnungen zu schaffen. Und dazu braucht es eben Investitionen (und die kommen überwiegend nicht von öffentlicher, sondern eben von privater Seite)

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xcountzerox 13.08.2019, 20:32
2. Jetzt Pflegeheime...

dann ist jetzt schon klar, wohin die Reise geht. Die Samwers (Rocket) sind da auch schon tätig. All die Goldgräber beuten die versprechenden Quellen aus. Kapitalismus vom feinsten.

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Strangelove 13.08.2019, 22:43
3. Sie glauben auch an den Weihnachtsmann bzw.

Zitat von Titanus
Die Berliner Ultra-Links-Regierung schafft es, Investoren zu verschrecken (sowohl kommerzielle als auch private) und heizt so die Problematik des teuren Wohnraumes weiter an. Gegen hohe Mieten hilft nur, neue Wohnungen zu schaffen. Und dazu braucht es eben Investitionen (und die kommen überwiegend nicht von öffentlicher, sondern eben von privater Seite)
Sie glauben tatsächlich, dass diese Investoren nicht lieber den Gewinn einstreichen sondern massiv in neue Wohnungen investieren und sich so das schöne Geschäftsmodell mit seinen Traumrenditen zerstören.

Der Mietspiegel ist zudem kein soziales Instrument für Mieter sondern ein Notnagel um überhaupt die Mieten zu begrenzen. Da er durch die Spekulation weiter steigt (wären da nicht einige soziale Vermieter) können sich die Wohnungskonzerne mit diesem legalen Mittel selber die Miete bestimmen wenn sie nur genug Wohnraum besitzen.

Mir kommen dann fast die Tränen wie "sozial" die Unternehmen sich haben, maximal 1/3 des Nettolohns wollen sie nehmen. Dieser Wert dient aber als Richjtwert für das absolut Maximale was man nehmen soll und ist für manche Familien schon kurz vorm Erstickungstod. Aber warum sollen die Gören auch eine Kindheit haben mit Urlaub, Spielzeug etc. sind ja die Eltern schuld wenn kein Geld da ist....

Bei Kommentaren wie Ihrem kann ich nur hoffen, dass sich die noch zahme Berliner Regierung tatsächlich mal "Ultra-Links" verhält. Davon ist nämlich bislang nichts zu sehen.

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rechercher 13.08.2019, 23:40
4. Die Berliner Ultra-Links Regierung

Zitat von Titanus
Die Berliner Ultra-Links-Regierung schafft es, Investoren zu verschrecken (sowohl kommerzielle als auch private) und heizt so die Problematik des teuren Wohnraumes weiter an. Gegen hohe Mieten hilft nur, neue Wohnungen zu schaffen. Und dazu braucht es eben Investitionen (und die kommen überwiegend nicht von öffentlicher, sondern eben von privater Seite)
"Die Berliner Ultra-Links Regierung ..." Es war erst 20:32 und Sie haben bereits so viel getrunken? Wenn ich Ihre Zeilen richtig verstehe, soll man solch ekelerregende Auswüchse kapitalistischer Gewissenlosigkeit wie Deutsche Wohnen, Vonovia & Co unbehelligt schalten und walten lassen. Viele Hunderttausend Wohnungen im Besitz einiger weniger Gesellschaften führt zwangsläufig zu Mißbrauch. Nichts gegen Unternehmen die 40, oder gar 100 Wohnungen besitzen, nichts gegen die Privatpersonen, die eine oder zwei Wohnungen haben und vermieten. Aber gebündelter Immobilienbesitz in der genannten Größenordnung gehört in die Hand der Kommunen. Dass viele, auch SPD und Grün geführte Städte ihre Wohnungen vor einiger Zeit an Deutsche Wohnen (von der Deutschen Bank ins Leben gerufen, Anteilseigner u.a. BlackRock Inc. mit 10,20%) und ähnliche Firmen verkauft haben, führte genau zu den aktuell auf dem Wohnungsmarkt herrschenden Zustände. Wer das nicht sieht, muss einiges an hochprozentigem zu sich genommen haben.

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Mach999 14.08.2019, 06:48
5.

Das ist auch der Grund, warum sich die deutsche Wohnen mit dem Volksbegehren schon angefreundet hat. Einfacher als durch eine Enteignung kommt sie nämlich gar nicht aus ihrem Wohnungsbestand raus, noch dazu zum Marktwert für jede einzelne Wohnung, statt zu einem billigeren Preis bei einem Paketverkauf an einen Konkurrenten.
Das Volksbegehren nützt aber der Deutschen Wohnen nicht nur, sondern sie schadet auch den sozial Schwachen. Mit dem Geld, das der Staat hier in bestehende Wohnungen stecken müsste, könnte er zehntausende von Sozialwohnungen bauen. Das Volksbegehren ist zwar nett gedacht, aber auf den zweiten Blick kontraproduktiv.

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bluestar2000 14.08.2019, 07:58
6. Die halbe Wahrheit

Zitat von Titanus
Die Berliner Ultra-Links-Regierung schafft es, Investoren zu verschrecken (sowohl kommerzielle als auch private) und heizt so die Problematik des teuren Wohnraumes weiter an. Gegen hohe Mieten hilft nur, neue Wohnungen zu schaffen. Und dazu braucht es eben Investitionen (und die kommen überwiegend nicht von öffentlicher, sondern eben von privater Seite)
Natürlich hilft gegen Mietwahnsinn und Wohnungsknappheit nur Neubau ... aber eben keiner von teuren und Luxuswohnungen, welche sich die normalen Mieter kaum leisten können! DAS löst das Problem nicht. Es hilft nur eins: die Kommunen müssen wieder massiv in den eigenen Wohnungsbestand investieren, damit ein Relulativ im unteren Preissegment geschaffen wird. Dann ist es auch unerheblich, dass Bauen ja zu teuer geworden ist - das darf dann die Kommune selbst "ausbaden". EInen Preisvorteil haben sie ja z.T. sogar: eigene Grundstücke.

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bluestar2000 14.08.2019, 08:02
7. Enteignung

Zitat von Mach999
Das ist auch der Grund, warum sich die deutsche Wohnen mit dem Volksbegehren schon angefreundet hat. Einfacher als durch eine Enteignung kommt sie nämlich gar nicht aus ihrem Wohnungsbestand raus, noch dazu zum Marktwert für jede einzelne Wohnung, statt zu einem billigeren Preis bei einem Paketverkauf an einen Konkurrenten. Das Volksbegehren nützt aber der Deutschen Wohnen nicht nur, sondern sie schadet auch den sozial Schwachen. Mit dem Geld, das der Staat hier in bestehende Wohnungen stecken müsste, könnte er zehntausende von Sozialwohnungen bauen. Das Volksbegehren ist zwar nett gedacht, aber auf den zweiten Blick kontraproduktiv.
Darum denke ich auch nicht, dass so etwas wirklich umgesetzt wird. Erstens steht dem schon mal der mega Ärger und die riesige Arbeit entgegen, für JEDE Wohnung einen realen Marktpreis zu bestimmen. Dabei kann man sich sicher sein, dass die Enteigneten gegen JEDEN angebotenen Preis erst einmal klagen werden. Niemand glaubt wohl allen Ernstes, dass diese Vorgehensweise machbar ist - aber als Drohkulisse und eventuell abgesenetes politisches Mittel taugt es sehr wohl.
... und wer dreimal nachdenkt, kommst wie Sie auch drauf, dass dann ein eigener Neubau sicherlich günstiger wird.

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jkl21 14.08.2019, 08:52
8. Durchschnittsmiete 6,82 in Berlin

Da reibt sich doch mancher die Augen. Für die Miete kann man heute nichts mehr bauen. Auch keinen sozialen Wohnungsbau. Die Parteien wiegeln hier trotzdem die Bevölkerung gegen Eigentümer und Wohnungsbau Gesellschaften auf, um sich zu profilieren. Bauen aber selbst nicht mal genügend Sozialwohnungen nach. Hier liegt also kein Mietenproblem vor, sondern ein Lohnproblem.
Was passiert also nun? Es findet erst mal kein großer Neubau oder Neueerwerb statt. Die Phase in der die Wohnungsnot größer wird (Phantasie), nutzt man zum Abverkauf des Bestandes. Die Käufer zu Höchstpreisen scheitern an den geringen Mieteinnahmen und hohen Instandhaltungskosten sowie unsinnigen Beschränkungen und Vorschriften der Politik.
Man kann nur hoffen, das in dieser Phase es nicht Florian Schmidt und Co überlassen wird Häuser zu kaufen, die Sie dann wieder in einer schlechten Wirtschaftsphase quasi verschenken.

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Wider dem Sozialismus 14.08.2019, 09:12
9.

Zitat von rechercher
"Die Berliner Ultra-Links Regierung ..." Es war erst 20:32 und Sie haben bereits so viel getrunken? Wenn ich Ihre Zeilen richtig verstehe, soll man solch ekelerregende Auswüchse kapitalistischer Gewissenlosigkeit wie Deutsche Wohnen, Vonovia & Co unbehelligt schalten und walten lassen. Viele Hunderttausend Wohnungen im Besitz einiger weniger Gesellschaften führt zwangsläufig zu Mißbrauch. Nichts gegen Unternehmen die 40, oder gar 100 Wohnungen besitzen, nichts gegen die Privatpersonen, die eine oder zwei Wohnungen haben und vermieten. Aber gebündelter Immobilienbesitz in der genannten Größenordnung gehört in die Hand der Kommunen. Dass viele, auch SPD und Grün geführte Städte ihre Wohnungen vor einiger Zeit an Deutsche Wohnen (von der Deutschen Bank ins Leben gerufen, Anteilseigner u.a. BlackRock Inc. mit 10,20%) und ähnliche Firmen verkauft haben, führte genau zu den aktuell auf dem Wohnungsmarkt herrschenden Zustände. Wer das nicht sieht, muss einiges an hochprozentigem zu sich genommen haben.
So ein Blödsinn!
Warum haben denn die linken Regierungen soviele Wohnungen verkauft? Weil aus ihrer Sicht keit wirtschaftlicher Ber´trieb der Wohnungen mehr möglich war. Sanierungen hätten zwangsläufig zu starken Mieterhöhungen geführt, die medienwirksam äußerst schlecht für die linken Regierungen gewesen wären. Zu dem kam noch der Leerstand. Wie will man also dem Wähler ein Fass ohne Boden erklären?
Dass sich die Situation in Berlin und in anderen Städten irgendwann kmal kippt, war damals nicht vorhersehbar. Jede Kommune und jedes Land war knapp im Geld. Andee soziale Projekte versprache höheren positven Medienrummel. Deshalb verkauften viele Kommunen ihre Verlustbringer. Das war eine rationale Entscheidung.
Wie soll man dem Bürger auch erklären, dass der Staat Steuermittel einsetzen soll, um leerstehende und abgewirtschaftete Häuser zu unterhalten oder zu sanieren, wenn kein Ende des Leerstandes in Sicht war. Man hätte sich dauerhaft Verlustbringer geholt.
Nur jetzt nützt kein Jammern und auch keine Anklage, es gibt nun einmal kein Recht auf billigen Wohnraum in der Stadt.

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