Forum: Wirtschaft
Immobilienkonzern: Deutsche Wohnen verkauft Tausende Wohnungen
DPA

"Deutsche Wohnen enteignen", fordern Zehntausende. Der Konzern steht für Mieterhöhungen in der Kritik. Und sucht neue Wege zum Geldverdienen.

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kreuzschnabel 14.08.2019, 09:19
10. Es gibt also doch noch ein Primat der Politik.

Erstaunlich, wie leicht das Großkapital klein beigibt, wenn die Öffentlichkeit und die Politik ihm mal einige Folterinstrumente zeigen. In einem nächsten Schritt sollte man den Erwerb von Immobilien durch Briefkastenfirmen (meist in Steueroasen) verhindern. Jaja, ich weiß, jetzt werden die Marktfetischisten wieder sagen, dann wird das internationale Kapital einen Bogen um Deutschland machen und Dt. wird zu Grunde gehen. Das ist Quatsch, unseren Nachbarn Dänemark und Österreich geht es prächtig weil sich das internationale Großkapital dort nicht so hemmungslos bedienen kann.

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wasistlosnix 14.08.2019, 09:21
11. Platzt die Blase?

Wenn so viele Wohnungen abgestossen werden, könnte es ein Zeichen sein das die Blase platzt und man die Verluste reduzieren will.

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hol 14.08.2019, 09:48
12. mal wieder knallhart recherchiert

Sehr geehrte Chefredaktion, copy und paste von dpa, ist das Ihre Vorstellung von Qualitätsjournalismus? Nur mal so eine Frage, die einem förmlich ins Gesicht springt. Werden die zu verkaufenden Wohnungen in Form vermieteter Mietshäuser verkauft oder als (bezugsfreie) Eigentumswohnungen?

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ziehenimbein 14.08.2019, 10:08
13. Wer soll denn die fehlenden Wohnungen bauen?

Die Branche ist seit etlichen Jahren am Anschlag, da sind Steigerungen nicht mehr drin! Selbst wenn man ausländische Firmen beauftragen würde, käme man nicht weiter, weil die Genehmigungen nicht schnell genug erteilt werden können.

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mhuz 14.08.2019, 13:17
14.

Wer hat Berlin damals gezwungen ihre Wohnungen zu verkaufen.

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Stefan Marx 14.08.2019, 14:58
15.

Zitat von jkl21
Da reibt sich doch mancher die Augen. Für die Miete kann man heute nichts mehr bauen. Auch keinen sozialen Wohnungsbau. Die Parteien wiegeln hier trotzdem die Bevölkerung gegen Eigentümer und Wohnungsbau Gesellschaften auf, um sich zu profilieren. Bauen aber selbst nicht mal genügend Sozialwohnungen nach. Hier liegt also kein Mietenproblem vor, sondern ein Lohnproblem. Was passiert also nun? Es findet erst mal kein großer Neubau oder Neueerwerb statt. Die Phase in der die Wohnungsnot größer wird (Phantasie), nutzt man zum Abverkauf des Bestandes. Die Käufer zu Höchstpreisen scheitern an den geringen Mieteinnahmen und hohen Instandhaltungskosten sowie unsinnigen Beschränkungen und Vorschriften der Politik. Man kann nur hoffen, das in dieser Phase es nicht Florian Schmidt und Co überlassen wird Häuser zu kaufen, die Sie dann wieder in einer schlechten Wirtschaftsphase quasi verschenken.
Blödsinn Es liegt kein Lohnproblem vor. Was bringen höhere Löhne ? Höhere Preise! Es nun einmal so, dass wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt, die Preise für das Gut ansteigen. Da sind höhere Löhne nur ein Katalysator für einen noch höheren Preisanstieg.

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