Forum: Wirtschaft
Immobilienmarkt: In der Stadt wird zu wenig gebaut - auf dem Land zu viel
DPA

Der deutsche Immobilienmarkt driftet immer weiter auseinander: Während in den Großstädten zu wenig neue Wohnungen entstehen, wird auf dem Land laut einer Studie oft zu viel gebaut. Die Folge sind enorme Preisdifferenzen.

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licorne 19.08.2015, 15:31
1. Versteh ich nicht

Es ist doch wünschenswert, wenn sich nicht alle in den Ballungsräumen stapeln. Es muss halt eine ordentliche Infrastruktur vorhanden sein: verkehrsverbindung, Netzausbau, Schulen, medizinische Versorgung. Dann kommen auch die Familien und Unternehmen oder umgekehrt. Es wollen doch nicht alle in überteuerten, lauten Großstädten leben. Die Lebensqualität in Kleinstädten kann auch sehr gut sein, die Rahmenbedingungen müssen aber stimmen und eine Kneipe muss vor Ort sein.

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danielc. 19.08.2015, 15:33
2. Wo ist die Neuigkeit?

Das ist ja schon lange so. Interessant ist die Frage, wer diese Häuser baut, und ob es Ein- oder Mehrfamilienhäuser sind. Als junge Familie würde ich sicher auch ein Häuschen auf dem Land einer teuren Stadtwohnung vorzuziehen. Als Investor würde ich eher größere Häuser in der Stadt.... oh, ich vergaß die Mietpreisbremse!

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Dosenpirat 19.08.2015, 15:47
3. Die Antwort ist einfach

In den Gross-Städten sitzen die Lobbyisten mit Immobilienvermögen in den Stadträten und blockieren jedes Bauvorhaben für die Mittelschicht bzw. auch für den sozialen Wohnungsbau. Nach dem Druck von Flüchtlingen müssen die Städte Grundstücke freimachen und normale Bürger bauen lassen. Dann zeiehn die um und es wäre Platz in Wohnungen. Schaut Euch Braunschweig an, heir ist es überdeutlich, dass Thema!

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Nonvaio01 19.08.2015, 15:47
4. voellig normal

in der Staedten ist einfach zu enig platz was die kosten treibt. Ausserdem sehen immer mehr leute ein das es besser ist Kinder NICHT in der Gross Stadt aufzuziehen.

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Frank Zi. 19.08.2015, 15:49
5.

Bei uns in der Stadt (300000EW Studenten-Stadt mit Mietpreisbremse) bekommt man nur noch eine Baugenehmigung, wenn man 30% Sozialwohnungen baut oder mit dem Chef vom Bauamt Golf spielt.

Ich würde ja gerne hier investieren, aber 30% Sozialwohnungen geht gar nicht, da bekommt man die Investition ja nie wieder rein. Golf spiele ich auch nicht, also ist mein Geld woanders geparkt.

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f_bauer 19.08.2015, 15:51
6. Es droht Lehrstand?

Wie denn das? Ich würde mal behaupten, dass die meisten Neubauten im ländlichen Bereich Einfamilienhäuser sind. Es baut keiner ein Zwölffamilienhaus in Untertupfingen. Und wer baut ein Einfamilienhaus und wohnt dann nicht darin?

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Central Park 19.08.2015, 15:51
7. Falsche politische Signale

Wenn es denn so ist, dass in den Städten zu wenig neuer Wohnraum entsteht, können sich die Wohnungssuchenden vor allem bei der SPD bedanken. Die populistische Mietpreisbremse führt dazu, dass weniger in Wohnungen investiert wird.

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daseinbi 19.08.2015, 15:53
8. was ist daran verwunderlich?

Wer bauen will, hat in der Regel ein begrenztes Budget. Da man in Ballungsräumen kaum noch Grund und Boden zahlen kann und auch alte, sanierungsfällige Häuser kaum erschwinglich sind, wird eben aufs Land ausgewichen. Das ist nicht schön, aber auch Häuslebauer sind nur Menschen, die rechnen müssen.

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helmut.alt 19.08.2015, 15:55
9.

Dies ist doch eine positive Entwicklung! Ballungsgebiete nicht noch größer werden lassen mit all den Nachteilen wie teure Mieten, unattraktive Lebensqualität, Verkehrsprobleme etc..Wo fahren denn die Großstädter hin am Wochenende? Hinaus ins Grüne! Warum wohl?

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