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Immobilienmarkt: Reichster Mann Chinas sieht "größte Blase der Geschichte"
REUTERS

Wang Jianlin brachte es mit Immobiliengeschäften zum Multimilliardär. Nun warnt er mit drastischen Worten vor dem Häusermarkt in seiner Heimat.

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sektor7b 29.09.2016, 08:01
1.

...haben wir sicher bald auch auf dem deutschen Immobilienmarkt, besonders in Berlin und anderen Großstädten.

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Spiegelleserin57 29.09.2016, 08:07
2. Immobilienblase wächst auch hier!

sobald die Zinsen wieder steigen werden viele die Raten nicht mehr bezahlen können und die massenhafte Arbeitslosigkeit wird dies auch noch unterstützen.
Das wird hier gerne verschwiegen ist aber so gut wie sicher!
Es wundert mich immer wieder warum dies nicht offen gesagt wird und den Menschen eine Chance gegeben wird sich rechtzeitig abzusichern.
Tut man dies nur um die Wirtschaft zu fördern?

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der_gärtner13 29.09.2016, 08:10
3. China ist gefährlich!

Kaum jemand weiß, wie China zu diesen Wachstumsraten gekommen ist.
Die Chinesen wurden von der Politik animiert Geld in chinesischen Aktien anzulegen und das wurde auch gefördert. Hunderte Millionen Chinesen zocken am Aktienmarkt, was den heimischen Firmen diese enormen Kapitalmengen beschert.

Mit diesen Aktiengewinnen auf wird auf Konsumentenseite gleichzeitig dieser gigantische Immobilienmarkt aufgebläht und finanziert.
Geht es an der Börse rückwärts (was glauben Sie wohl, warum die Regierung die Börsen gleich geschlossen und den Handel ausgesetzt hat bei dem Einbruch vor kurzem), stürzt nicht nur der Aktienmarkt, sondern die Liquidität hinter den Immobilien löst sich in Luft auf.

Man kann nur hoffen, dass den Europäern doch noch klar wird wie wichtig die EU ist. Wir sind hier alle kleine Nussschalen mit täglich sinkendem Einfluss und Überlebenschancen

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rudi_ralala 29.09.2016, 08:38
4.

Zitat von sektor7b
...haben wir sicher bald auch auf dem deutschen Immobilienmarkt, besonders in Berlin und anderen Großstädten.
Ein Vergleich mit China ist wohl unangebracht, schließlich erwarten viele Ökonomen schon seit Jahren den ultimativen Immobiliencrash in China. Mit andren Worten die chinische Blase wird schon seit über 10 Jahren kräftig aufgepumpt. Davon sind wir in Deutschland noch weit entfernt.

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trompetenmann 29.09.2016, 08:53
5. Vielleicht..

Zitat von Spiegelleserin57
sobald die Zinsen wieder steigen werden viele die Raten nicht mehr bezahlen können und die massenhafte Arbeitslosigkeit wird dies auch noch unterstützen.
Ich schätze die Gefahr von fallenden Immobilienpreisen größer ein als die steigender Zinsen. Wer seine Immo nicht komplett abbezahlen kann und darauf spekuliert hat, diese vor dem Ruhestand mit Gewinn zu verkaufen und sich dann was "kleineres" zu kaufen, den könnte es kalt erwischen.

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gronek 29.09.2016, 08:55
6. Tulpenmanie googlen

Das Problem ist, du googlest jetzt Tulpenmanie und denkst dann - ach so, ja aber das waren ja Tulpen, und das war vor hunderten Jahren, da waren die Menschen noch dumm und unaufgeklärt. Also ist das etwas völlig anderes... ;-)
Die menschliche Psyche ist das Problem und die hat sich in den letzten tausenden Jahren kaum geändert. Beweis gefällig? Einfach heute abend die Nachrichten einschalten.

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naeggha 29.09.2016, 08:59
7. @Spiegelleserin57

Jeder, der ein Haus auf Kredit kauft, muss so viel Verantwortungsbewusstsein mitbringen, dass er weiß worauf er sich einlässt. Die Steigenden Zinsen gehören mit eingerechnet und die Banken rechnen einem das auch vor, zumindest war es bei mir so.
Bei 1 Haus sehe ich das grundsätzlich unkritisch, da die Raten die Mietkosten oft nicht unbedingt übersteigen, wer aber in Immobilien investiert und sich nicht gut informiert, füttert natürlich die Blase und schadet sich zunächst selbst, danach anderen. Es sollte daher im Bankeneigenen Interesse sein, dem Kreditnehmer diese Risiken zu erläutern und mit ihm durchzurechnen.
Ein altes Sprichwort lautet: "Wer schreibt, der bleibt."

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helmut.alt 29.09.2016, 09:01
8. Keine Blase in Deutschland

Wenn man sich den Immobilienchart der letzten 30 Jahre ansieht, dann kann man keinerlei Anzeichen für eine Blase erkennen. Der Markt verlangt viel mehr Wohnraum als die Produktion liefern kann, die Nachfrage bleibt hoch, die Zinsen müssen niedrig bleiben sonst gehen viele Schuldenländer pleite. So sieht der Markt aus.

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kakadu 29.09.2016, 09:01
9. Teuer kaufen und billig verkaufen

In diesem Fall sollten nun alle abwarten und keine Immobilien in China kaufen. Genau so hat es sich das Jianlin vorgestellt, um schließlich die Häuser, die er selbst schon vorher teuer verkaufte, wieder billig zurückkaufen kann, wenn der Markt einbricht. Die Grätchen-Frage ist nun: Bei wem ist die Wertdifferenz geblieben? Bei Herrn Jianlin vielleicht?

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