Forum: Wirtschaft
Immobilienspekulanten in Berlin: Die Entmieter
Verein Reichenberger 55

Das Geschäftsmodell ist so lukrativ wie zynisch: Mietshäuser kaufen, Bewohner verdrängen und die Wohnungen dann zum Verkauf anbieten. Besonders erfolgreich betreibt das eine süddeutsche Firmengruppe in Berlin. Der Widerstand wächst.

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lafari 06.11.2017, 17:49
110.

Wenn ihr keinen raubtierkapitalismus wollt, dann hab ich einige länder für euch, wo das wohnen garantiert kostenfrei ist. Hehe...

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mam71 06.11.2017, 17:53
111.

Zitat von Strangelove
warum nicht? Warum muss das teuer sein.
Weile es alle - bzw. viel zu viele - wollen.

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Schandmaul 06.11.2017, 17:58
112.

Zitat von Strangelove
Was hat ein Gott mit Menschenrechten zu tun?! Es gibt übrigens auch kein wie auch immer gegebenes Grundrecht auf Spekulation, es passiert halt nur! Eigentum verpflichtet heißt es im GG, leider wird das nicht mit entsprechenden Rechtsvorschriften ausgeführt. Bei so etwas grundlegendem wie Wohnraum ist es mindestens moralisch verwerflich was da läuft und m.E. auch Grundgesetzwidrig. Aber da bin ich wohl alleine mit der Ansicht. Das einzige was mich freut ist wenn die ganzen reichen Schnösel dann in den ehemals hippen Lagen wohnen und es dort dann eben nicht mehr hip ist, weil die drögen Langweiler dann wieder unter sich sind.
Lenken sie nicht vom Thema ab. Verlangen sie auch in 5-Sterne-Hotels zu nächtigen, einen Ferrari zu fahren und das neueste IPhone in der Tasche zu haben obwohl sie es sich nicht leisten können? Es gibt genug bezahlbaren Wohnraum, wenn man seine Ansprüche an Lage und Ausstattung dem eigenen Budget anpasst.

Es soll übrigens auch "reiche" Schnösel geben, die haben ein mehrjähriges Studium hinter sich gebracht, arbeiten 60h pro Woche und tragen mehr Verantwortung für sich und andere als ein ganzer Wohnblock linker Transferleistungsbezieher zusammen genommen. Wenn man letztere in Gesprächen dann mal vorsichtig darauf hinweist, dass man mit seinen Abgaben 2 Rentner, 3 Arbeitslose und ein Duzend Flüchtlinge mit durchschleppt, wird man zum Dank auch noch als Kapitalistensau tituliert.

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Street Pharmacist 06.11.2017, 18:00
113. Wir haben 2015 eine Wohnung in F-hain von Familie Bahe gekauft ...

... und in dem Haus werden keine Fenster zugemauert, Psychoterror ausgeübt oder das Wasser bzw. der Strom abgestellt.
Die Mieter haben nach Umwandlung in Eigentumswohnungen 10 Jahre (!) Zeit, sich eine andere Wohnung zu suchen. Auch Mieterhöhungen sind stark geregelt. Der Verkauf war sehr fair, es wird nicht "luxussaniert" und es wohnen immernoch 70% Mieter in dem Haus.
Man kann auch nicht mehr erwarten, sich von Donnerstag bis Dienstag im Berghain die Birne wegzufeiern und schön von Hartz IV am Boxi zu wohnen.
Und es kaufen sich nicht nur Bugaboo-Kinderwagen-Muttis aus Stuttgart Wohnungen. Einfach lächerlich.
Den meisten Leuten, die sich beschweren, wäre es doch viel zu anstrengend, Eigentumswohnungen zu finanzieren oder die Verantwortung dafür zu übernehmen. Könnte ja bindend sein, oder anstrengend?
Linke Parolen machen halt mehr Spaß und man erntet mehr Kopfnicken.

P.s. wir sind keine Schwaben, geborene Berliner.

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coroona 06.11.2017, 18:01
114.

Zitat von Poco Loco
Es soll noch sog. Bestandsmieter geben, die vielleicht schon seit Jahrzehnten in ihrem Kiez leben und dort soziale Bindungen haben, die können sie nicht so einfach rausschmeissen.
Und wieso nicht?
Gibt es ein Menschenrecht darauf, ewig und 3 Tage im gleichen Kiez wohnen zu können?

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Schandmaul 06.11.2017, 18:03
115.

Lenken sie nicht vom Thema ab. Verlangen sie auch in 5-Sterne-Hotels zu nächtigen, einen Ferrari zu fahren und das neueste IPhone in der Tasche zu haben obwohl sie es sich nicht leisten können? Es gibt genug bezahlbaren Wohnraum, wenn man seine Ansprüche an Lage und Ausstattung dem eigenen Budget anpasst.

Es soll übrigens auch "reiche" Schnösel geben, die haben ein mehrjähriges Studium hinter sich gebracht, arbeiten 60h pro Woche und tragen mehr Verantwortung für sich und andere als ein ganzer Wohnblock linker Transferleistungsbezieher zusammen genommen. Wenn man letztere in Gesprächen dann mal vorsichtig darauf hinweist, dass man mit seinen Abgaben 2 Rentner, 3 Arbeitslose und ein Duzend Flüchtlinge mit durchschleppt, wird man zum Dank auch noch als Kapitalistensau tituliert.

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rudi_ralala 06.11.2017, 18:07
116.

Zitat von lafari
Wenn ihr keinen raubtierkapitalismus wollt, dann hab ich einige länder für euch, wo das wohnen garantiert kostenfrei ist. Hehe...
Es gibt auch eine andere Möglichkeit den Raubtierkapitalismus zu bekämpfen und dessen politischen Handlanger, nur die Zeit ist scheinbar noch nicht reif dafür. Die Betonung liegt aus "noch nicht".

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basic11 06.11.2017, 18:12
117. Englisch ist inzw Hauptsprache

am Prenzelberg in Berlin, also müssen sich die Leute auch bei den reichen Londonern u NYern sowie der Bundesregierung beschweren ...

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Strangelove 06.11.2017, 18:13
118. Absurd ist Ihr Vergleich

Zitat von Schandmaul
Sie können sich also keinen Urlaub in einem 5-Sterne-Hotel leisten und verlangen nun vom Staat, dass er den Preis für Hotelübernachtungen begrenzt. Niemand hält sie davon ab ein Hotel zu buchen, das ihrem Urlaubsbudget entspricht. Zum Beispiel weil es eine weniger exklusive Lage hat oder weniger luxuriös ausgestattet ist. Stattdessen verlangen sie, das ihre Mitbürger ihnen die Übernachtung im 5-Sterne-Hotel bezahlen sollen. Absurd.
ein Grundbedürfnis (Dach über dem Kopf) mit einem Hotelaufenthalt zu vergleichen.

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Strangelove 06.11.2017, 18:15
119.

Zitat von mam71
Weile es alle - bzw. viel zu viele - wollen.
alle wollen Atmen, kostet nix, alle wollen fließend Wasser, ist bezahlbar, etc. Nein teuer muss es nicht sein wenn die Politik dafür sorgen würde, dass Wohnungen wieder dem Allgemeinwohl dienen und daher keine Spekulationsobjekte sein dürfen. Aber das wird sicher nicht passieren bei den Spendengeldern die da fließen.

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