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Immobilienumfrage: 84 Prozent der Deutschen wollen lieber Eigenheim statt Miete zahle
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Der Immobilienboom scheint ungebrochen. Laut einer Umfrage für den SPIEGEL präferiert die große Mehrheit der Deutschen das Eigenheim - und rechnet mit weiter steigenden Preisen.

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Datenschubser 20.08.2018, 09:23
20.

Wenig erstaunlich. Wenn man nicht gerade berufsbedingt ständig umzieht hat ein Eigenheim natürlich seinen Reiz. Wer hat schon eine Mietwohnung, die genau den eigenen Wünschen entspricht und ist sicher, dass er diese auch auf unbestimmte Zeit behalten wird? in den meisten Fällen ist es aber ökonomisch nicht sonderlich sinnvoll, sich ein Eigenheim zuzulegen, insbesondere wenn man aus der Stadt rauszieht um beim Kaufpreis zu sparen.

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franksterling 20.08.2018, 09:23
21.

Wer soll sich das leisten können? Ich als angestellter Zahnarzt habe mich bereits damit abgefunden mir keine eigene Immobilie leisten zu können. Das ganze Geld des wirtschaftlich so erfolgreichen Deutschland geht an einige Wenige und unser Land wird von ausländischen Investoren gekauft um teure Wohnungen zu bauen. Ich bin stinksauer auf den Staat und wie alles läuft und ich weiß, dass ich damit nicht alleine da stehe. Ist doch nur noch ne Frage der Zeit bis es zu Demonstrationen (momentan ja bereits friedlich präsent), und danach Ausschreitungen kommt. JEder Mensch, der nicht wirklich Glück gehabt hat hat keine Chance hier noch irgendwie ein gewisses Maß an Wohlstand zu erreichen. Der Staat reguliert überall (in90% zu meinem NAchteil) ich wundere mich warum eins der Grundbedürfnisse nämlich ein Dach über dem Kopf zu haben so links liegen gelassen wird. Arbeit lohnt sich kaum noch da sparen auf ein Eigenheim nicht funktioniert und alles was an Geld über ist wenn man mietet ldiglich zum Konsum verwendet wird. Muss jeder selbst wissen, ob es sich weiterhin lohnt Lebenszeit dafür zu verschwenden...

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interessierter Laie 20.08.2018, 09:24
22. @cabotine

das ist sicher alles richtig, aber wer mietet ist der Mietentwicklung ausgeliefert. Die kennt gerade in den Städten nur eine Richtung und liegt weit über der Lohnentwicklung. Sprich: Der Spielraum für Investitionen in was auch immer wird zunehmend kleiner - wenn es ihn überhaupt gibt. Finanzierung ist hingegen eine konstante Belastung. Auch wenn es zum Zeitpunkt des Abschlusses etwas knapper wird - langfristig werden die Spielräume eher wieder größer... Fatal wirken die hohen Kaufnebenkosten. Normalerweise wäre ein Immobilienkauf zu einem angemessenen Preis fast ohne Risiko. Die Immobilie lässt sich ja werterhaltend veräußern.

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peter09 20.08.2018, 09:29
23.

Zitat von cabotine
Herr Kommer hat dies getan und zeigt auf, dass mieten und gleichzeitig investieren unter finanziellen Aspekten oftmals günstiger ist als der Erwerb einer selbstgenutzten Immobilie.
Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen. Hab das Buch "Kaufen oder Mieten" auch gelesen. "Bauen lohnt sich". In diesen Worten schwingt schon die Spekulation und Gier mit. Der Artikel beschreibt es: "und rechnet mit weiter steigenden Preisen." Ich habe ein Haus gemietet und schaffe es durch monatliche Investitionen schuldenfrei und entspannt, ein Vermögen aufzubauen. Man muss nicht etwas sein Eigen nennen. Es reicht, es zu besitzen.

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<yyy> 20.08.2018, 09:30
24. Haben ein Gewehr, schießen einen Fuchs

Ich kann es nicht mehr hören. Alles richtig und offensichtlich. Aber NICHTS ändert sich.

Wo in Hamburg bspw soll denn der „bezahlbare Wohnraum“ sein? Bezahlbar für wen?

Ich verdiene nicht schlecht, habe aber 3 Kinder. Eine Wohnung zur Miete geschweige denn zum Kauf zu finden ist UTOPISCH.

Kürzlich erst Auszug aus einer Wohnung mitbekommen, die neu verkauft wurde: 130qm in Ottensen 800.000€. Verkauft an Ärztepaar (beide Ärzte!) ohne Kinder.

Da guckste in die Röhre.

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apotheka 20.08.2018, 09:34
25. Aus Fehlern lernen und sparen

Man kann durchaus beim Eigenheim sparen. Würde ich heute nochmal bauen, würde es locker 150 Tausend billiger. Kein Garten, den nach 20 Jahren nur noch ein Gärtner beherrscht, Keller? Wozu? Doppelgarage, quatsch.

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mwroer 20.08.2018, 09:35
26.

Zitat von andraschek
sich aber nur recht wenige ein Eigenheim oder zumindest eine Eigentumswohnung kaufen. Gearde im Hinblick auf die Rente finde ich Wohneigentum zur finanziellen Absicherung im Alter als Unschlagbar.
Wenn Sie einmal eine Eigentümerversammlung in einem Wohnhaus mit 12 Wohnungen mitgemacht haben wissen Sie zumindest warum Eigentumswohnungen relativ unbeliebt sind.

Ich verstehe Menschen die sich kein Haus kaufen. Es ist viel Arbeit, es ist ein langfristiges Projekt und je nach Höhe und Art der Hypothek ist es ein echtes Risiko. Zumal Sie auf die Entwicklung, gerade der Umgebung die den Wert und die Lebensqualität erheblich mitbestimmt, eher wenig Einfluss haben.

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curiosus_ 20.08.2018, 09:35
27. Vor allem, wenn...

Zitat von olli118
Und bei aller Liebe zum Eigenheim sind die meisten Menschen heute auch nicht mehr bereit, für die eigene Immobilie auf alles andere zu verzichten. Als meine Eltern Ihr Haus gebaut haben, wurde jahrelang jeder Pfennig zweimal umgedreht. Da gab es keinen Urlaub, keine Markenklamotten, keinen auch noch so kleinen Luxus. Auch das ist ein Preis, den viele veständlicherweise nicht zahlen wollen. So bleibt es bei vielen halt beim Wunsch.
...Ihre Eltern in den Sechzigern gebaut haben (wie meine Anfang derselben), dann hatten sie bis 1970 (beginnend mit 1960) jährliche Reallohnsteigerungen von 5%! Nur so war es möglich aus dem Hausbau eine Erfolgsgeschichte zu machen. Ohne diese Einkommenszuwächse hätte nicht nur jahrelang, sondern jahrzehntelang jeder Pfennig zweimal umgedreht werden müssen. Und das hätte mürbe gemacht.

Glauben Sie, dass uns solche Zeiten wieder bevorstehen? Sicher nicht. Das war einmalig.

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wrkffm 20.08.2018, 09:39
28.

Zitat von andraschek
sich aber nur recht wenige ein Eigenheim oder zumindest eine Eigentumswohnung kaufen. Gearde im Hinblick auf die Rente finde ich Wohneigentum zur finanziellen Absicherung im Alter als Unschlagbar.
Ist die Hütte dann nach 20-30 Jahren abgebuckelt, wird´s dann als Rentner erst richtig lustig, wenn dann nämlich die Modernisierungs und Renovierungskosten anstehen/ anfallen,
( z.B. Heizung , Dach , usw. ) und die angeblich eingesparte Miete an die Handwerker weitergereicht werden muss. Selbst erworbenes Eigentum ist und bleibt in Deutschland " Luxus " , da auf Dauer immense Kosten damit verbunden sind und viele eben langfristig daran scheitern.

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norgejenta 20.08.2018, 09:41
29. Ich will auch ein Haus!!

Natürlich hätte ich auch gern ne eigene Hütte.. Wir wohnen (Papa,Mami und 2 jahre alte Tochter) in Südbayern und haben uns das auch mal gedacht.. Leider wird unser Örtchen wegen günstiger Auto und Zugverbindung nach München, gerade von diesen überschwemmt. Was zur Folge hat, dass ein kleines Eigenheim in den letzten Jahren von 250.000 auf 500.000 Euro angewachsen ist. Nun ja jetzt wohnen wir zur Miete zu relativ günstigen Konditionen.. Was mir aber auffällt ist folgendes... In den meisten Häusern wohnen kaum Leute.. also wenn mal in einem Haus ne Familie mit drei Kindern drin ist, ist das viel.. In den meisten Häusern sind es weitaus weniger.. Das ist dann natürlich schon ne krasse Verschwendung von Ressourcen

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