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Importaufschlag: Welche Staaten Trumps Autozölle besonders treffen würden
DPA

Donald Trump sieht in Importautos eine "Gefahr für die nationale Sicherheit" und droht saftige Strafzölle an. Wie stark wären BMW, VW und Co. betroffen - und ist die Lage der US-Autobauer wirklich so desolat?

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seppl5032 25.05.2018, 17:31
20. Der eitle Dummkopf

sieht nach hinten, nicht nach vorne. Er versteht nicht, dass man nur mit Kreativität siegen kann (siehe Apple) nicht mit Allerwelts-Produkten (siehe Kohle oder Spritfresser).
Und die deutschen Autobauer sollten aufhören zu jammern. Die paar Millionen Autos, die durch Dummdonalds Zölle fehlen, werden auch mit Kreativität unwichtig werden.

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hman2 25.05.2018, 17:32
21.

Zitat von gerecht89
wenn Man seinen Diesel so umbaut das schwarzer Rauch aus dem Auspuff kommt um cool zu sein das passt für mich nicht zusammen aber anderes Thema
Das ist auch in USA illegal. Darauf hat die EPA mehrfach hingewiesen.

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marialeidenberg 25.05.2018, 17:35
22. Im Leben, im Leben, geht mancher Schuss daneben...

Dieser geht nach hinten los.

Wer sich als US-Bürger bisher einen Porsche oder Mercedes leisten konnte, der wird in Zukunft auch eine (Zoll-bedingte) Preiserhöhung schlucken.

Dieser Präsident versteht das nicht, denn er ist dümmer als mein linker Schuh, allerdings gefährlicher. Das Problem: Von seiner Machart gibt es zu viele Wahlberechtigte, als dass er aus dem Amt gejagt werden könnte.

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hman2 25.05.2018, 17:36
23.

Zitat von seppl5032
Und die deutschen Autobauer sollten aufhören zu jammern. Die paar Millionen Autos, die durch Dummdonalds Zölle fehlen, werden auch mit Kreativität unwichtig werden.
Der US-Automarkt ist der größte der Welt.

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obersterhofnarr 25.05.2018, 17:36
24. wirklich AUSLÄNDISCHE Autos?

Es gibt in Mexiko keine originär mexikanische Automarke mal von irgendwelchen Kleinstserienprodukten abgesehen, die es geben könnte. Es sind vielmehr die US-amerikanischen Automobilkonzerne die ihre Produktion aus Profitgründen nach Mexiko verlagert haben. Und deshalb ist Mexiko der größte Exporteur von Autos in die USA, ganz einfach.
Das wird aber wie immer schön unter den Teppich gekehrt und die pösen pösen Europäer und Japaner vorgeschoben. Also wie immer läuft die Fake-News Maschinerie auf Hochtouren und alle laufen brav hinterher.

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Spiegelleserin57 25.05.2018, 17:41
25. der Automarkt vielleicht ABER...

Zitat von hman2
Der US-Automarkt ist der größte der Welt.
man muss immer die Größe des Landes mit einem vergleichbar großen Land in Bezug setzen. Ob dann noch diese Behauptung aufrecht erhalten werden kann stellt sicherlich die Frage! Es müsste dann ein Vergleich zu ganz Europa gezogen werden. Die Vereinigten Staaten sind ein Staatenverbund und kein geschlossener einzelner Staat, also hinkt schon der direkte Vergleich mit Deutschland.
Man sollte nicht auf populistische Vergleiche hereinfallen die sich gut verkaufen lassen!

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spmc-125536125024537 25.05.2018, 17:47
26. Gegen die Europäer?

Mitnichten, die eigentlichen Adressaten der Zölle sind doch Ford und GM, die in Mexiko und Kanada preiswert fertigen und dann den US Markt bedienen, jedenfalls kenne ich keine mexikanische oder kanadische Automarke. Dann vielleicht noch die Japaner mit ihren ganzen Toyotas. Für deutsche Premiumfahrzeuge wird die amerkanische Klientel im Zweifel sogar höhere Preise akzeptieren

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knok 25.05.2018, 17:48
27.

Die Zeiten von individuellem motorischem Verkehr sind hoffentlich endlich. Vielleicht können die angedrohten Zölle sogar ein Anreiz für die europäische Autoindustrie sein, Innovation und Nachhaltigkeit zu verbinden, anstatt ungestraft die Luft zu verpesten.

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s.l.bln 25.05.2018, 17:55
28. Die Chinesen

haben doch grade angekündigt, die Zölle auf PKW zu senken.womit das in Teilen kompensiert wär.
Da der chinesische Markt inzwischen der Bedeutendste ist, halten wir das vermutlich aus, sollten aber passende Antworten finden.

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Duzend 25.05.2018, 17:56
29. SPON gibt Steilvorlage. Danke!

Könnte jetzt nicht die deutsche Kanzlerin sich vorab mit den deutschen Automobilkonzernen (inkl. Zulieferer) absprechen und dann in einem Auftritt betont Größe demonstrieren, indem sie beispielsweise sagen würde: "Wir hören das mit den Zöllen mit Sorge und Befremdung. Andererseits verstehen wir auch die Sicht des US-Präsidenten. Weil wir den Freihandel hochhalten wollen, werden wir sicherlich nicht mit ähnlicher Münze zurückzahlen. Wir wollen ein friedliches Nebeneinander in der Welt. Die muß für alle Platz haben. Er mag es wie einen Angriff oder wie einen Stachel klingen lassen, wir aber denken, wir werden es verschmerzen können. Schade für ihn, vielleicht hat er ja auch was ganz anderes gemeint. Wir sollten es ihm jedenfalls nicht krumm nehmen, auch wenn man sich erbaulichere Nachrichten als dieses eigenartige Getöse vorstellen kann. - Unabhängig davon wollen wir uns nach eigenem Gusto und mit vor allem dem eigenem Nutzen im Auge auf der Weltbühne unserer Rolle gebührlich entfalten: Das mit dem JCPOA bleibt, über die Raketen reden wir bei später Bedarf, Nordstream2 wird gebaut, und - ähnlich wie die Italiener - denken wir an das Aufheben der einseitigen Sanktionen gegen Rußland. Herr Trump wird es einordnen können, denn es sollte ihn an seine eigene Art zu handeln erinnern."

Dann hätte Donald trump nur noch die Möglichkeiten, entweder zu sagen "Stimmt. Ihr könnt so gut wie wir machen, was ihr wollt. Ihr seid ein souveräner Staat..." oder "Moment mal! Hiergeblieben!..." und müßte sich vor der ganzen Welt als Polterer und Imperator outen.

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