Forum: Wirtschaft
Importaufschlag: Welche Staaten Trumps Autozölle besonders treffen würden
DPA

Donald Trump sieht in Importautos eine "Gefahr für die nationale Sicherheit" und droht saftige Strafzölle an. Wie stark wären BMW, VW und Co. betroffen - und ist die Lage der US-Autobauer wirklich so desolat?

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Forumbeitrag 25.05.2018, 19:45
60. EU Importzoelle auf US Autos:

Kopie aus: https://www.carfax.eu/de/us-auto-import/us-autoimporte

Trotz der komplizierten Formulare und erforderlichen Dokumente sind die Tarife der Einfuhrumsatzsteuer und des Einfuhrzolls einfach zu verstehen. Die Tarife der Zollgebühren sind in der Europäischen Union einheitlich. In der folgenden Auflistung kann ungefähr kalkuliert werden, welche Kosten bei der Einfuhr von US Autoimporten anfallen, jeweils abhängig vom Autotyp:

22 % auf Lastwagen (inklusive PickUps, wenn die Ladefläche 50 % des Achsenabstands überschreitet)
10 % auf Passagierfahrzeuge (inklusive PickUps, wenn die Ladefläche weniger als 50 % des Achsenabstands entspricht)
8 % auf Motorräder mit einem Hubraum bis 250 ccm
6 % auf Motorräder mit einem Hubraum über 250 ccm
Zusätzlich zu den Zollgebühren müssen für die Zollabfertigung die Einfuhrumsatzsteuer bezahlt werden. Je nach Land betragen diese zwischen 17-27% auf den Import.

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hausfeen 25.05.2018, 19:52
61. Glaubt wirklich jemand, der Auftragsstopp der Saudis ist nicht mit ...

... Trump abgesprochen? Eher sogar auf sein Geheiß. Trump führt einen Wirtschaftskrieg gegen Europa und gegen Markführer Deutschland. Die Angegriffenen haben es noch nicht gemerkt oder meinen mit Küsschen, Küsschen Trump beruhigen zu können. Macron ist dabei der größte Nichtmerker von allen. Diese Pfeife.

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fackelimohr 25.05.2018, 19:57
62. Tesla geht es doch gut

und wenn Ford oder GM nicht so toll abschneiden dann liegt das wohl kaum an den Importautos. Für Trump als Demagogen macht das allerdings keinen Unterschied.

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fletcherfahrer 25.05.2018, 20:03
63. Das ist nur die halbe Wahrheit.

Zitat von Palmstroem
Sieht man sich die Einfuhrzölle auf Autos an, dann hat Trump gute Argumente - die USA liegen bei 2,5%, die EU bei 10% und China bislang bei 25%. Warum also Kritik an Trump?
Zu den 10% bei der EU kommen z.B. für Deutschland noch 19% Einfuhrumsatzsteuer dazu - damit sind wir bei 29%. Auch nicht von Pappe.

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Useless_User 25.05.2018, 20:08
64.

Zitat von hausfeen
Trump führt einen Wirtschaftskrieg gegen Europa und gegen Markführer Deutschland. Die Angegriffenen haben es noch nicht gemerkt oder meinen mit Küsschen, Küsschen Trump beruhigen zu können. Macron ist dabei der größte Nichtmerker von allen. Diese Pfeife.
Deutschland wird in die Zange genommen.

Donald Trump hat die militärische und wirtschaftliche Macht hinter sich. Deutschland hat eine Raute und keinen Einfluß mehr. Die EU zerfällt in gierige Oligarchenstaaten im Osten, im Süden kommen die Clowns an die Macht, Großbritannien verabschiedet sich. Die Chinesen mit ihrer Parteidiktatur kaufen sich überall ein und schauen amüsiert zu. Im Osten reibt sich der Zersetzer und proto-Diktator Putin die Hände über seine Strategie, die voll aufgegangen ist.

Finis Germaniae ; )

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gedu49 25.05.2018, 20:14
65. Non olet

Zitat von cuisinier81
BMW und, einfach mal laut nachdenken, wie es wäre, alle Werke und Standorte in den USA zu schließen... Um eben die Kosten zu reduzieren, den der Wegfall des amerikanischen Marktes bedeuten würde... Ich denke nicht, daß Trump sich damit beliebt machen würde,wenn die ganzen Leute nur noch Scheißautos kaufen könnten und eben dazu Ihre Jobs verlieren... Wie wäre es, wenn die Amis sich mal rein hängen und geniale Autos bauen... Aber egal, die es sich leisten können, zahlen auch die 25Prozent... Somit, scheiß drauf...
Geld stinkt nicht und unsere Autobauer werden sich nicht selbst ins Knie schießen und auf die in den USA erwirtschaftbaren Profite verzichten.
Zudem haben wir gerade wirtschaftlichen Zoff mit den Saudis, dort könnte eine harte Linie erfolgreicher sein, zumal wenn man den Saudis die Ersatzteile für die von und gelieferten Waffensysteme verweigerte. Aber selbst das käme der deutschen Wirtschaft relativ teuer zu stehen und wir können uns doch nicht mit der halben Welt in konträre Positionen begeben und unseren Außenhandel kaputt politisieren. Der Zwist mit den USA kommt ohnehin und die EU muss sehr planvoll vorgehen wenn Trump seine Handelspolitik sauer aufstoßen soll.

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gedu49 25.05.2018, 20:23
66. Wir könnten die Zange zerbrechen

Zitat von Useless_User
Deutschland wird in die Zange genommen. Donald Trump hat die militärische und wirtschaftliche Macht hinter sich. Deutschland hat eine Raute und keinen Einfluß mehr. Die EU zerfällt in gierige Oligarchenstaaten im Osten, im Süden kommen die Clowns an die Macht, Großbritannien verabschiedet sich. Die Chinesen mit ihrer Parteidiktatur kaufen sich überall ein und schauen amüsiert zu. Im Osten reibt sich der Zersetzer und proto-Diktator Putin die Hände über seine Strategie, die voll aufgegangen ist. Finis Germaniae ; )
Putin hat sich als vertragstreu und sehr vorausschauend handelnd bewiesen. ( im Gegensatz zu den Schreihälsen die ihn als selbstverliebten , die Realität verkennenden und überheblichen kleinen Mann darstellen wollten.)
Es ist Trump, der Deutschland isolieren und die EU zerschlagen will.
Die einzige wirklich harte Antwort wäre zwar im westlichen Bündnis zu verbleiben aber gleichzeitig den wirtschaftlichen Schulterschluss mit den Chinesen und den Russen zu vollziehen. Wenn wir Hochtechnologie in diese Länder liefern würden (pfeif auf alle Embargos) wären die Auftrragsbücher sicherlich voll. ZUDEM bezahlen die Russen ihre Verbindlichkeiten.

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geschneider 25.05.2018, 20:23
67. Die erste Gefahr für die Sicherheit,

national und international, sind durchgeknallte Möchtegern Mafiosi, die trotz ihres ererbten Reichtums Kandidaten für betreutes Wohnen sind.
Da aber fast die Hälfte der Bevölkerung der USA so ein Exemplar zu ihrem Anführer gewählt hat, sollten vernünftige Menschen möglichst weiten Abstand zu diesem Staat halten. Auch wenn man den Doofen am einfachsten seine Waren verkaufen kann.

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hajueberlin 25.05.2018, 20:26
68. Ich weiß gar nicht,

warum in den Foren zu diesem Thema immer darauf verwiesen wird, dass die Amis bessere Autos bauen sollen, dann werden die auch gekauft. Sie wären zu blöd.
Und was ist mit "uns"? Sind wir zu blöd, Elektronik herzustellen? Schließlich kommt die überwiegend aus Asien zu uns und wir kaufen die.
Vielleicht werden in den USA deshalb gerne und wenn möglich ausländische Autos gekauft, weil sie haltbarer sind. Der Durchschnittsamerikaner hat halt nicht mehr so viel Geld.
Vielleicht sind so viele Elektronik-Waren-Hersteller bei uns pleite gegangen, weil die Manager nichts taugen. Zu bequem sind. Nicht an die Firma und die Zukunft, sondern nur ans eigene Wohl denken.
Typisch Manager halt.
Scheint in den Staaten das gleiche zu sein.
Nach dem Motto: "Nach mir die Sintflut!"
Ich sehe den diesbezüglichen Unterschied D zu USA gar nicht so groß. Deshalb denke ich, dieses Bashing ist unangebracht.
Es sind nicht "die Amis", sondern "die da oben".

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j.cotton 25.05.2018, 20:26
69. Let good times roll

Zitat von Useless_User
Es gibt doch schon lange kein "Europa" mehr. Großbritannien ist bald raus. Polen, Ungarn und Tschechien, mit ihren klein-Oligarchien, sind nur am Geldtranfer interessiert und sind mit Donald Trump und den USA hochzufrieden. Griechenland, Spanien oder die Niederlande sind zu klein. Und in Italien kommen nach einstmals Berlusconi nun die echten Clowns ans Ruder. Deutschland steht alleine da, und die guten Zeiten sind nun ein für alle Mal vorbei.
Und das wird gar nicht mehr so lange dauern.
Diese Enttäuschung!
Dabei hatten doch ach so viele Wähler gehofft, dass würde mit Mama Merkel auf ewig so bleiben.

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