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Importaufschlag: Wie stark Trumps Autozölle Deutschland treffen würden
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Donald Trump drohte auf Twitter, Autoimporte aus der Europäischen Union mit Zöllen von 20 Prozent zu belegen. Wie stark wären BMW, VW und Co. betroffen?

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wiseacre 22.06.2018, 22:43
40. Gegenzölle

Wie wär's denn im Gegenzug mit Zöllen auf amerikanische Computerkomponenten und Software. Intel, Nvidia, Microsoft, Apple, HP um nur einige zu nennen. Dabei handelt es sich ja um eine vergleichbare Schlüsselbranche.

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dancar 22.06.2018, 22:48
41. Warum verhängt China keine Smartphone Ausfuhrzölle?

China bräuchte nur 20% Ausfuhrzölle auf Apple Smartphones und dergleichen ankündigen und schon würde Trump einknicken...die Wette gilt.

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wiseacre 22.06.2018, 22:50
42. Steuern

Oder man entschließt sich endlich mal in der EU, die amerikanischen Konzerne entsprechend ihrem Umsatz in Europa zu versteuern. Das würde in der Summe wahrscheinlich die Höhe der Strafzölle deutlich übertreffen und wäre auch im Namen der Steuergerechtigkeit zu befürworten. Und Trump würde vermutlich vor Wut toben.

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se123 22.06.2018, 23:01
43. Ein Beitrag der EU zu diesem Thema könnte z.b. sein...

... das ab 1.1.2019 alle Ladestadionen EU-Weit auch mit einem Standardstecker ausgerüstet sein müssen. Zusätzlich könnte man einen Höchstpreis je KWH einführen.
Das würde der e-Mobilität einen großen Schritt nach vorne helfen, da es sofort eine flächendeckende Anzahl an Ladestationen gibt.
Ach ja, und Tesla würde einen seine größten Wettbewerbsvorteile in der gesamten EU verlieren, wenn plötzlich der i-Pace oder der Taycan bei den Superchargerstationen laden könnte

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nic 22.06.2018, 23:07
44.

Die sollen ihre Autos genauso Preisgünstig wie in den USA auch in Deutschland/EU anbieten. Schon hätten sie mehr Absatz

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Teile1977 22.06.2018, 23:53
45. Geht nicht.

Zitat von Darwins Affe
Kein Problem Für die deutsche Automobilindustrie dürften neue US-Zölle keine grosen Probleme darstellen. Sie würden wohl einfach ihre Produktion in den Staaten ausweiten. Hierbei kämen ihnen zusätzlich Trumps Steuersenkungen zugute.
Sie sind kein Autobauer, also erkläre ich es Ihnen.
Eine Fertigungsstraße auf der Autos montiert werden ist sehr teuer und auf dieser kann in der Regel auch nur ein Modell produziert werden. Aus diesem Grund befinden Sie die Fertigungsstraßen für SUV und Pickups der europäischen Hersteller in den USA, weil dort am meisten davon verkauft werden und die übrigen werden nach Europa/China verschifft. Ist günstiger als dort extra Fertigungsstraßen zu errichten. Das selbe gilt für die anderen Autos, die werden dafür in der EU gebaut und ein paar in die USA verschifft.
Selbst wenn man wegen des Amoklaufenden Präsidenten diese Fertigung extra in den USA ( für jedes Modell???) aufbauen würde, müssten die Einzelteilen weiter importiert werden, und auf diese Bauteile entfallen ja ebenfalls diese Extrazölle, bringt also nix.
Diese Bauteile können aber nicht auf die schnelleren den USA hergestellt werden, die Blechpressformen, Kunstoffformen... kosten ein Vermögen, brauchen über ein Jahr in der Herstellung bis die Qualität stimmt....
Und die Spezialstähle für die Karosserie, die Zahnräder, die Kurbelwelle...? Das sind extrem spezialisierte und Zertifizierte Stähle die aber auch extra Bezollt sind. Die bekommt man auf die Schnelle nicht aus irgendeinem Stahlwerk.

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larsmach 22.06.2018, 23:58
46. US-Politik hat Produktion belastet - ...Spekulation nicht!

Zitat von nach-mir-die-springflut
Definieren Sie Automobilindustrie? Den internationalen Aktionären ist es vielleicht egal, den heimischen Arbeitern aber nicht. Das Band muss nicht still stehen, nur während der, der sich bis dahin noch bewegt hat am Band, nunmehr still steht, kommt ein anderer, der vorher still stand, in die Bewegung. Trump will wieder Arbeitskräfte im Land ansiedeln, um die Kaufkraft zu stärken.
Die Gründe für das Abwandern von Produktion (z.B. Apple) sind - wie das positive Beispiel Deutschland zeigt - eher hausgemacht. In Ländern wie den USA und Großbritannien hat man lange Zeit auf (Finanz-)"Dienstleistungsgesellschaften" gesetzt und industrielle Wertschöpfung einseitig belastet. Jene Berater stammten oft selbst aus der Branche des produktivitätslosen Spekulationsgewinns: Aus der "Investment-" und "Finanzwirtschaft"! Und jetzt sollen Zölle diese fehlerhafte Politik, die besonders auch die Politik eines D. Trump ist, "korrigieren".

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sundance1965 23.06.2018, 00:06
47. Späte Erkenntnis.

"Zölle und Barrieren gegen die großartigen Firmen und Arbeiter der Vereinigten Staaten"
Wir erinnern uns. Alle wollten verhandeln nur Onkel Donald nicht. Und jetzt kommt das Wehklagen gerade von ihm?
Vielleicht sollte er auch mal schauen wo die US-Konzerne produzieren. Sicher nicht in den USA.

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karl-der-gaul 23.06.2018, 00:36
48.

Hab da irgendwo gelesen das die neuen Autos in den USA Ausstellungsräumen ein Preis Plakat mit Prozent Herstellung außerhalb der USA anmontiert ist. Also dan kann man sehen wieviel wert die in den USA zusammengeschraubten D Autos besitzen. Danach kann dan auch Herr Trump Zoll auf die auswärtigen Werte machen, dan hilft nicht viel zu sagen *wir produzieren* ja in den USA da kommt dan alles ans grelle Licht.

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lazyfox 23.06.2018, 00:53
49. na denn Zölle auf Web-Service

Damit fluten die USA die Welt und verdienen super. Was uns die Autos sind den USA die IT und Internetdienste. Darauf Zoll wäre eine wirksame Antwort, um wieder zurück zum Handel zu finden.

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