Forum: Wirtschaft
Industriezone Kaesong: Nordkorea stoppt sein kapitalistisches Experiment
AFP

In der Sonderwirtschaftszone Kaesong machten Nord- und Südkoreaner gemeinsam Geschäfte. Nun hat der stalinistische Norden das Gebiet abgeriegelt. Doch am Weiterbetrieb der kapitalistischen Exklave haben beide Seiten großes Interesse.

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musca 03.04.2013, 20:08
20.

Zitat von rainman_2
Aber hallo, welcher Staat faselt hier ständig von Atomkrieg? Auf mich erwecken Sie den Eindruck, als ob Sie ein armes, verwirrtes, unheilbares Überbleibsel einer ehemaligen Kaderschmiede sind. Es ist Nordkorea das ständig am Weltfrieden zündelt. Die Welt sollte zusammenstehen und dieses Verbrecher-System zerstören, bevor es großes Unheil anrichtet.
Naja..Korea ..Ich meine bewusst gesamt Korea, beide Staaten sind ein Überbleibsel des kalten Krieges.

Genauso wie Deutschland war Korea die vergangenen Jahrhunderte eins.... mehr verbindendes als trennendes ....

1910 hat Japan ganz Korea annektiert und zu einer Art "Protektorat" gemacht wie Nazi-Deutschland vor und im zweiten Weltkrieg die ganze ehemalige Tschechosslowakei welche bis 1992 existierte.


Aber noch vereint( wenn auch unterdrückt) als japanischer Satellitenstaat vor und im Krieg.


Nach 1945 wurde Korea endgültig zum Spielball der Nachkriegsordnumg zum Spielball der Supermächte und zum Spielball Chinas.

Japan, China, Russland und die USA haben grosse Mitverantwortung das Korea geteilt ist und jetzt so ist wie es leider ist ...ein Krisenherd...

Die Ursprünge liegen schon ein halbes Jahrhundert zurück und die Auslöserpersonen sind längst tot.

Aber den kalten Krieg den gibt es noch... 2013 in "einem" Land in Ostasien namens Korea.

Fg

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Kalaschnikowa 03.04.2013, 20:17
21. Ojehh

Zitat von HEK
Der Lohn für die nordkoreanischen Billiglöhner in Kaesong wird von den südkoreanischen Firmen nicht direkt an diese, sondern an den nordkoreanischen Staat ausgezahlt. Von den gerade einmal 57,50 $ pro Monat(!!!) behält das Nordregime 22,50 $ "für Sozialleistungen" ein, nur 35 $ erhalten die Arbeiter. Bei einem bitterarmen und hungernden Volk ist kaum vorstellbar, woraus diese Sozialleistungen bestehen sollen. Aus Langstreckenraketen und AKWs? Das ist moderne Sklavenhaltung, die ein autoritärer Staat mit seinen eigenen Bürgern betreibt.
Das kommunistische Nord-Korea wird zurückrudern, garantiert! Die brauchen die Devisen-Einnahmen aus Kaesong wie die Luft zum atmen - dass so einem Regime die eigene Bevölkerung am A.... vorbeigeht, ist doch keine Überraschung! Ich verurteile vor allem die südkoreanischen Firmen, die eine solche Ausbeutung zulassen und des Profites Willen das nordkoreanische Regime über Wasser halten!

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Feldlaus 03.04.2013, 20:17
22. Realitätsverlust?!

Einige scheinen hier wohl zu viel Sonne abbekommen zu haben. Ständig sind ja die Amis diejenigen, die provozieren, Krieg wollen und noch so gierig nach Erdöl, Ländereien, Macht, etc. zu sein scheinen.
Ich bin zwar kein "Experte", aber wann hat Amerika eigentlich zuletzt einem anderen Land mit einem atomaren Erstschlag gedroht?! Also bitte, mal schön die Kirche im Dorf lassen ....wirklich unfassbar!

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OskarVernon 03.04.2013, 20:24
23. Das:

Zitat von cirkular
Sie können heute nicht einmal eine Computermaus kaufen, die nicht unter miesen Arbeitsbedingungen produziert wurde.
... würde mich ernsthaft wundern - danach suchen und vor allem den deutlich höheren Preis bezahlen muss man halt ;-)

Und nur davon, dass genau das nur wenige tun, sondern doch lieber zum billigsten Angebot greifen, leben viele Ausbeuter bestens - natürlich auch der kleine Dicke, der die in Kaesong erarbeiteten Devisen vereinnahmt... :-(

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Kalaschnikowa 03.04.2013, 20:25
24. Pervers

Zitat von ernstmoritzarndt
Es ist mir unverständlich, wie die Südkoreaner das kommunistische System auf diese Weise fördern können. Das Leiden der nordkoreanischen Bevölkerung wird auf diese Weise nur verlängert.
Für mich sind die Südkoreaner auch nicht besser - die suchen moderne Sklaven, die bereits vom eigenen kommunistischen Regime so eingeschüchtert sind, dass sie sich nicht mal trauen, gerade zu gehen. Und diese eingeschüchterten Sklaven bekommen die südkoreanischen Firmen von den Kommunisten, die doch das Arbeiterparadies in N-Korea schaffen wollen - es ist einfach nur pervers, von beiden Seiten.

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dehnübung 03.04.2013, 20:25
25. perfide

Zitat von ernstmoritzarndt
Der moderne Kapitalist finanziert heute den Strick selbst vor, an dem er später von den Kommunisten aufgehängt wird. Es ist mir unverständlich, wie die Südkoreaner das kommunistische System auf diese Weise fördern können. Das Leiden der nordkoreanischen Bevölkerung wird auf diese Weise nur verlängert.
Ich wußte nicht, dass es diese Zone gibt.
Es zeigt die häßliche, einheitliche Seite beider Systeme.
Ausbeutung von hilflosen Menschen.
Genau das, was wir in Deutschland ohne Mindestlohn haben und in Griechenland nun durchsetzen.

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Atheist_Crusader 03.04.2013, 20:27
26.

Zitat von pauschaltourist
Von welchen amerikanischen Provokationen schwadronieren Sie?
Na die seit Jahrzehnten andauernden Reden der US-Amerikaner, wie gern sie Nordkorea nuklear einäschern würden, und Japan am besten noch dazu.

Ach, hoppla. Die gab es ja gar nicht. Derartiges hörte man nur aus Nordkorea.

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kidsdochongkong 03.04.2013, 20:28
27. ein witz! provokation?

Zitat von spon-facebook-1810274577
Ohne die US-amerikanische Provokation wäre es niemals so weit gekommen! Dass jetzt kein "Business as usual" mehr möglich ist, war doch jedem denkenden Menschen klar! Wirklich naiv, wer sich jetzt noch die Augen reibt!
Sie machen sicher nur witze. oder leben in einer andeen galaxie?oder vielleicht denken Sie die DDR existiert noch?Da wurde so argumentiert.

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gandhiforever 03.04.2013, 21:01
28. NK befindet sich halt auch

Zitat von contre-la-montre
Respekt, schon der erste Beitrag kommt von einem weltfremden US-Basher. Man stelle sich vor unsere Welt würde aus Regimen wie Nordkorea oder einem NS-Regime bestehen, dass damals gewonnen hätte. Manche haben ein realitätsfremdes Weltbild und suchen die Schuld immer bei den anderen. Provokationen liefert in erster Linie Nordkorea, aber mit einem verqueren Weltbild will man das nicht erkennen und denkt sicher dass Nordkorea das Wunderland der Werktätigen ist.
in einem Rennen gegen die Uhr.

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der_der_sich_wundert 03.04.2013, 21:33
29. Na, na, na ...

Zitat von spon-facebook-1810274577
Ohne die US-amerikanische Provokation wäre es niemals so weit gekommen! Dass jetzt kein "Business as usual" mehr möglich ist, war doch jedem denkenden Menschen klar! Wirklich naiv, wer sich jetzt noch die Augen reibt!
immer dieses Amerika-Bashing. Ist zwar nicht alles gut, was die Amis machen. Aber ohne Amerika würden wir wohl merhmals in der Woche Borschtsch essen. Und ganz ganz ehrlich: Dann lieber Burger.

Weil alles bracht man sich ja auch nicht gefallen lassen. Und ganz nebenbei: Ist das was Nordkorea abzieht keine Provokation, von wegen Menschenrechte und so ?

Also: Cool bleiben ...

meint der_der_sich_wundert

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