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Inflation: EZB rechnet mit 800 Milliarden Euro für neue Hilfsprogramme
DPA

Die Maßnahmen der EZB im Kampf gegen die niedrige Inflation könnten ein Volumen von bis zu 800 Milliarden Euro erreichen. Von dieser Summe gehen die Zentralbanker nach SPIEGEL-Informationen aus.

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stefischer 07.09.2014, 17:13
1. Euro wohin?

Ein Kauf von ABS-Papieren und Pfandbriefen macht die EZB zur Bad Bank und zu einer autokratischen Ersatzregierung. Es sind nun alle Verträge und Gesetze im Zusammenhang mit dem Euro gebrochen. Der Euro wird langfristig dort enden wo der französchische Franc aufgehört hat.

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Siloy 07.09.2014, 17:18
2. Gestern waren es 500 Milliarden

heute sind es 800 Milliarden und morgen sind wir sicher noch einen Schritt weiter. Irgendwann wird dann der Tsunami kommen, genannt Inflation, denn die ganze Kohle wird ja komplett neu gedruckt.

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Silversurfer2000 07.09.2014, 17:27
3. Und wer bürgt dafür?

Wenn die ABS platzen - wie es in der Finanzkrise ja der Fall war, wer würde dann bürgen? Italien, Spanien, Griechenland? Wohl kaum, nur Deutschland kann das noch stemmen. D. h. Deutschland kauft jetzt de facto ABS aus windigen Quellen, um Pleitebanken in Südeuropa zu stützen. Ich kann es nicht fassen. Wieso lassen wir so etwas mit uns machen?

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genugistgenug 07.09.2014, 17:39
4. Vorkasse

noch geht es ja, aber es wird eng wenn Papier- Druckfarbenhersteller Vorkasse verlangen.

Diese ganzen 'Maßnahmen' haben nur den Zweck, dass Zeit geschunden wird und man vor dem Aufschlag noch abzocken kann. Aber wenigstens wissen die Bürger wo ihr Geld ist...........

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fou81 07.09.2014, 17:59
5. warum nicht direkt verteilen

Auf den Euroraum gerechnet wären das 2400Euro für jeden Einwohner. Das Geld direkt an die Konsumenten zu verteilen würde, meiner Meinung nach, größeren Einfluss auf die Inflation haben als es am Kapitalmarkt zu platzieren.

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wut62 07.09.2014, 18:00
6. Was kommt noch?

Draghi wurde im November 2013 für 8 Jahre "gewählt"!!!! Frau Merkel hat Herrn Draghi zur Rede gestellt, ob er den Sparkurs in Europa noch mitträgt. Danach hat sich Herr Draghi sicher den Bauch vor Lachen gehalten und sich einen Dreck um die Meinung unserer Kanzlerin geschert. Mit Herrn Draghi wurde die Demokratie in Europa abgeschafft. Diese einzelne Person hat heute mehr Einfluss auf unsere Leben, als die komplette Bundesregierung. Wer in den nächsten 40 Jahren in Rente geht, wird sich noch wundern, was er für eine Rente er erhält und was die private Altersvorsorge noch Wert ist, - Dank Draghi und unserer Politiker.

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rabenkrähe 07.09.2014, 18:11
7. nene

Hilfsprogramme? Das sind peinliche Bankenrettungsmaßnahmen eines Notenbankers, der durch italienische Unsitten und die Tätigkeit bei einer US-Großbank geprägt ist.
Hier wird nicht nur zugunsten überschuldeter Länder und Banken manipuliert, hier wird einfach schlechtes durch gutes Geld ersetzt, das, wie jede Erfahrung zeigt, nur zu schnell dadurch auch schlecht wird und, auch noch, von den Steuerzahlern aufgebracht werden muß.
Diese "Maßnahmen" sind nicht nur peinlich, sondern auch noch kontraproduktiv.
Erstaunlich, wie lange diese "Fachleute" brauchen, um zu begreifen, daß etwas, was binnen acht Jahren nicht weiterbrachte, es nun auch nicht tun wird!
rabenkrähe

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vertrauensschwund 07.09.2014, 18:17
8. Gebt das Geld dem Volk - nicht den Boni-Gauklern

Dann klappt es auch mit der Inflation. Geld an die Basis für Konsum. Neue Energiespargeräte helfen gegen Klimawandel, Renovieren, Häuser bauen... Sorgt für sichere Arbeitsplätze und gute Arbeitsbedingungen: dann haben die Menschen mehr Mut, langfristig zu investieren - und mehr Kinder wird es auch geben. Verringert den Arbeits- und Psychodruck in den Firmen.(Siehe Studie Krankenkassen) Und feuert die Chefs, die nicht begreifen: Glückliche Menschen arbeiten besser. Sorgt endlich dafür, das der Geldkreislauf wieder fliessen kann - das tut er nicht, wenn wieder nur die Banken den Reibach machen und ihre Junk-Bestände bei der EZB, also bei uns Steuerzahlern, abladen dürfen. Das Geld muss zu uns. In die Familien, Den Mittelstand.Denn wir sind das Volk!

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willibaldus 07.09.2014, 18:23
9. So wie es im Moment läuft,

haben wir mit dem Euro alle Nachteile, die goldgestützte Währungen in einem Verbund unabhängiger Staaten hätten. Da hilft eigentlich nur gemeinsame Wirtschaftspolitik und Länderfinanzausgleich. Eines alleine führt schon wieder zu Problemen. Packen wirs an.

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