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Inflation: Koalition will kalte Progression noch vor der Wahl mildern
REUTERS

Mehrbelastung durch Lohnerhöhung - für Steuerzahler ist die Kalte Progression seit Jahren ein Ärgernis. Jetzt will die Bundesregierung dieses Problem noch in dieser Legislaturperiode angehen - obwohl sie den Effekt nur gering einschätzt.

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auf_dem_Holzweg? 27.01.2015, 16:43
1. Stäuble sollte lieber seine Tage damit verbringen...

seine dämliche schwarze Null zu zählen.
Damit ist er eh schon total überlastet!
Der Mann sollte die Finger vom Geld lassen, es verbrennt nur bei Kontakt!

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dachauerthomas 27.01.2015, 16:57
2. Kalte Progression,

gibt es nur bei Inflation, Gegenmittel ist die inflationsgekoppelte Anpassung der Steuertabellen. Das Ganze also nur Theaterdonner um den Focus-gebildeten Kleinbürger zu umgarnen.

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schnitteuk 27.01.2015, 17:08
3.

Zitat von dachauerthomas
gibt es nur bei Inflation, Gegenmittel ist die inflationsgekoppelte Anpassung der Steuertabellen. Das Ganze also nur Theaterdonner um den Focus-gebildeten Kleinbürger zu umgarnen.
Inflationskoppelung bei den Steuertarifen wäre in der Tat das geeignetste Gegenmittel, aber im gegenwärtigen Steuerrecht ist das noch nicht vorgesehen. Wenn nun eine Reform kommen soll, die genau das einführt, so ist das keineswegs "Theaterdonner", sondern die völlig berechtigte Forderung nach genau dem von Ihnen vorgeschlagenen Gegenmittel.

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shardan 27.01.2015, 17:43
4. Ach ja, der Herr Schräuble...

Das wird so nicht funktionieren, kalte Progression funktioniert nicht ohne Inflation. daneben wurde hier schon erwähnt, dass eine Koppelung der Steuertarife an die Inflation wohl ein geeigneteres Mittel wäre. Einerlei, der Theaterdonner soll wohl etwas anderes vertuschen. Es ist ein Wahlgeschenk vor der Wahl für Leute mit hohem Einkommen. Womit ziemlich fest steht, dass die Leute mit niedrigem Einkommen dieses Geschenk nach der Wahl werden finanzieren müssen. Mövenpickpolitik a la Schräuble-

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schnitteuk 27.01.2015, 17:48
5.

Zitat von shardan
daneben wurde hier schon erwähnt, dass eine Koppelung der Steuertarife an die Inflation wohl ein geeigneteres Mittel wäre.
Meine Güte. Nochmal: Eine Inflationsanpassung der Steuertarife *ist* ja gerade das vom Artikel angedachte Instrument zum Abbau der kalten Progression.

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ludwig49 27.01.2015, 18:02
6. Herr Schäuble...

...nicht schon wieder ankündigen - einfach machen!
Bis jetzt hat die Bundesregierung seit der Wahl noch
nicht Erwähnenswertes auf die Reihe gebracht, selbst
der Mindestlohn steht auf Sand. Die "schwarze Null",
das ist der Lebenslauf in Kürze!

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Überfünfzig 27.01.2015, 18:26
7. Ist ja ne nette.....

...Idee, aber so billig kann man meine Wahlstimme nicht kaufen. Die großen Blockparteien haben bei mir erstmal auf Jahre ausgeschi.....en und solange ich nicht erkennen kann, das Politik für den Bürger, weniger für Lobbisten, Genderwahn und einer teuren"Deutschland-rettet-das-Weltklima-Ideologie und einen Schuß Volksabstimmung gemacht wird, wird notfalls die Partei UNGÜLTIG gewählt.

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rmuekno 27.01.2015, 18:54
8. Beginnen schon die ersten Ablenkungsmanöver

Schnell mal das Thema wechseln, bevor der Bürger Unmut wegen des Griechenland gescheckten Geldes hochkocht.

Eigentlich ein gutes Geschäftmodell, man verleihe als Bank Geld an fast bankrotte Staaten, kassiere eine Weile dicke Zinsen bis Staat ganz Bakrott, da man systemisch ist lässt man sich die Kredite vom Satt/EZB oder so abkaufen. Staat kann nicht zahlen, Steuerzahler haftet. So leicht kann man ohne Risiko Geld verdienen. Die Trollos in berlin kapieren es nicht

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galbraith-leser 27.01.2015, 19:03
9. Nicht Klauen ist das neue Schenken?

Zitat von shardan
Das wird so nicht funktionieren, kalte Progression funktioniert nicht ohne Inflation. daneben wurde hier schon erwähnt, dass eine Koppelung der Steuertarife an die Inflation wohl ein geeigneteres Mittel wäre. Einerlei, der Theaterdonner soll wohl etwas anderes vertuschen. Es ist ein Wahlgeschenk vor der Wahl für Leute mit hohem Einkommen. Womit ziemlich fest steht, dass die Leute mit niedrigem Einkommen dieses Geschenk nach der Wahl werden finanzieren müssen. Mövenpickpolitik a la Schräuble-
Beim Abbau der kalten Progression geht es darum, die Steuern nicht weiter zu erhöhen. Die Rekordsteuereinnahmen der letzten Jahre kamen ja nicht von ungefähr, sondern speisten sich aus höheren Mehrwertsteuereinnahmen (das geht bei steigenden Benzinpreisen ganz automatisch) und dank hoher Beschäftigung aus entsprechenden Lohn- und Einkommensteuereinnahmen. Während die Mehrwertsteuereinnahmen des Staats inflationsbedingt steigen, erhöhen sich die Lohn- und Einkommensteuereinnahmen nur durch entsprechende Lohn- und Gehaltserhöhungen, die neben importierter Inflation eine weitere Ursache von Inflation darstellen. Der Abbau der kalten Progression, durch die die relative Steuerbelastung immer weiter steigt, ist kein Geschenk, sondern lediglich eine Nicht-Erhöhung der Steuer. Wenn ich Ihren Geldbeutel nicht klaue, schenke ich Ihnen ja auch nichts, oder? Aber Hauptsache erst mal was von Mövenpick faseln.

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