Forum: Wirtschaft
Inflationsangst: Warum Aktien eine gute Geldanlage sind

Der Dax*steigt,*doch*Aktionäre wenden sich zu Tausenden*von der Börse ab. Wer Geld so defensiv anlegt wie die Mehrheit der Deutschen, könnte einen Fehler machen -*erst recht, wenn die Inflation steigt.

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boam2001 30.01.2011, 16:27
1. Warum Aktien keine gute Geldanlage ist !

Na, ja, lieber ein wenig Geld weg durch eine geringe Inflation, als das ganze Geld weg durch kriminelle und korrupte Investmentbanker.

Fragen Sie mal die ehemaligen Anleger bei der Pleitebank Lehman-Brother oder anderer Pleite-Banken. Die wären froh, wenn sie ihr Geld nicht irgendwelchen windigen, kriminellen Banker anvertraut hätten.

Man sollte sein Geld nur da anlegen, wovon man auch etwas versteht. Wenn selbst professionelle Banker ihre eigenen Produkte am Ende nicht mehr verstanden haben, dann ist das grob fahrlässig.

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northcup 30.01.2011, 16:34
2. Zocker unter sich

Zitat von sysop
Der Dax*steigt,*doch*Aktionäre wenden sich zu Tausenden*von der Börse ab. Wer Geld so defensiv anlegt wie die Mehrheit der Deutschen, könnte einen Fehler machen -*erst recht, wenn die Inflation steigt.
Ich lach mich scheckig... SPON ruft die Voelker zurueck an die Troege zu kommen. Das Casino hat eroeffnet - der Relaunch ist vollbracht - aber die Zocker sind unter sich... !? So what ... Der naechste "Big-Bang" wird kommen. Ihr arbeitet feste daran und SPON ist dabei !!

Gruss,
Klaus

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sorgenlos 30.01.2011, 16:38
3. Warum wenden sich wohl so viele von der Börse ab?

Wenn man wie in Deutschland eine Knebelungssteuer von 25 Prozent + Solidaritätszuschlag auf Aktiengewinne einführt, muss man sich nicht wundern, warum Anleger sich abwenden. Wer die Möglichkeiten dazu hat, bringt sein Geld in die Schweiz oder legt es in Fremdwährungen an.
Deutschland und der Euro gehen in Richtung Totalverlust...

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TS_Alien 30.01.2011, 16:39
4. Und wenn die Aktien nicht gesunken sind, dann ... .

Aktien sind keine gute Geldanlage. Und zwar aus prinzipiellen Gründen.

Man zahlt an der Börse beträchtlich mehr für eine Aktie als deren Nennwert und erhält dafür relativ wenig Dividende im Jahr - wenn überhaupt. Bleibt der Aktienkurs gleich, dann sind die üblicherweise ausgezahlten Dividenden nicht wirklich hoch im Vergleich zum Börsenwert einer Aktie. Das Risiko ist erheblich höher, immerhin droht ein Totalausfall des eingesetzten Geldvermögens.

Ein Aktienkauf rechnet sich nur dann im überschaubaren zeitlichen Rahmen, wenn man jemanden findet, der einem die Aktie für mehr bzw. nicht wesentlich weniger Geld wieder abkauft. Das "Spielchen" mit Aktien geht nur auf und rentiert sich nur bei steigenden Aktienkursen. Das ist zwar kein klassisches Schneeballsystem (der Lawineneffekt fehlt), aber es ist ein Schneeballsystem. Denn die Annahme der immer weiter steigenden Kurse ist genauso sinnfrei wie die Annahme der immer vorhandenen Neueinsteiger im klassischen Schneeballsystem.

Natürlich kann man mit Aktien Geld verdienen, das kann man mit Schneeballsystemen auch. Nur irgendwann ist Schluss damit, und die Zeche zahlen die zuletzt oder ziemlich spät Eingestiegenen.

Vereinfacht dargestellt: Ich gebe Anteilsscheine meines Vermögens aus über jeweils 5 Euro. Die verkaufe ich dann für 100 Euro. Da kann ich locker eine ordentliche Dividende im Jahr versprechen. Alleine aus dem Verkauf der Anteilsscheine kann ich dies jahrzehntelang bezahlen.

Klingt nicht gerade intelligent für die Anleger, dieses System mit Aktien. Oder?

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El Ackabar 30.01.2011, 16:40
5.

Zitat von sysop
Der Dax*steigt,*doch*Aktionäre wenden sich zu Tausenden*von der Börse ab. Wer Geld so defensiv anlegt wie die Mehrheit der Deutschen, könnte einen Fehler machen -*erst recht, wenn die Inflation steigt.
Ich bin jetzt nicht so der Finanzprofi, aber wenn es heißt: 4-8 Prozent Rendite in 10 bis 25 Jahren, bedeutet das doch wohl: 4-8 Prozent Rendite *nach* 10 bis 25 Jahren (Dividende mal vernachlässigt) und nicht etwa p.a. Oder irre ich mich da?
Das heißt, man wenn man demnach die 8 % auf 25 Jahre verteilt, sieht das gleich weit weniger günstig aus.

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hannovernews 30.01.2011, 16:41
6. Seltsame Argumentation

Sachwerte ja, aber Aktien nur bedingt, ganz sicher nicht von Unternehmen, die eine hohe Inflation nicht überstehen würden. Sachwerte, wenn, dann Immobilien oder Gold, damit wenigstens etwas bleibt, wenns ganz übel kommen sollte, http://www.finanznews-123.de/goldkau...eldentwertung/

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rudirastlos60 30.01.2011, 16:57
7. Nun ja

die Menschen lernen dazu und das ist gut so !

Wie war das noch seinerzeit mit der sog. Volksaktie

> http://www.welt.de/finanzen/article3...lksaktien.html

Aktien stellen nichts anderes da als mehr oder weniger bunt bedrucktes Klopapier, manche Ökonomen argumentieren und das nicht ganz abwegig das Aktien auch Kaufkraft entziehen!

Ne Ne Geld muss zirkulieren siehe zwar Beispiel Regionalwährung dennoch erfolgreich ( seit Jahren schon )

> http://www.chiemgauer.info/

Viele Menschen sehen auch das hier

> http://diepresse.com/home/wirtschaft...cklink=&popup=

auch das hier

> http://diepresse.com/home/wirtschaft...iten-des-Booms

haben auch noch die seinerzeit vollmundigen Ankündigungen der T Aktie im Hinterkopf und was dabei heraus kam das sehr viel Klopapier in den Gulli floss...

Die Menschen haben dazu gelernt und verhalten sich cleverer als diese Experten es Ihnen immer wieder suggerieren siehe das letzte Weihnachtsgeschäft hier in Deutschland denn da wurde Geld raus-gehauen die Nachfrage gesteigert und es zirkulierte...

Das half dem Binnenmarkt auch die Resseszion durch zu stehen
tja und das ist Ökonomie und nicht das was uns diese sog. Experten verkaufen wollen nämlich Klopapier das echte Marktwirtschaft abwürgt..

mfg

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Seifen 30.01.2011, 16:59
8. Aktien sind grundsaätzlich keine Geldanlage

sondern ein Spekulationspapier. Wer sich nicht auskennt und auf den Rat der Banken angewiesen ist, gehört zu den Verlierern. Selbst das Internet ist wenig hilfreich, denn bevor der Verbraucher die Informationen auswerten kann, haben die Profis schon reagiert.

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sting111 30.01.2011, 17:01
9. Der Tip kommt spaet,

tja, da haben sich nun die Boersenkurse berappelt und der Finanzindustrie gehen langsam die Einsteiger aus. Man will noch mal richtig Druck machen, bevor die Investoren-Giganten im May dann voll abladen (sell in May - go away). Also werden alle willigen Medien wieder um Berichte gebeten, dass doch Otto-Normalverbraucher jetzt doch mal in Aktien machen sollen.

Aktienquote : 100 - Lebensalter : dieser Schwachsinn ist mir zum ersten mal unterkommen.

Warum spricht der Bericht "ETF's" nicht an ?

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