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Infrastruktur: Das Verkehrsministerium hat ein Faible für Bayern
DPA

Wenn es um die Verteilung von Geldern für Straßen, Brücken und Infrastruktur geht, ist Bayern ganz vorn dabei. Das CSU geführte Verkehrsministerium weist jeden Verdacht zurück - die Zahlen sprechen jedoch für sich.

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fht 19.02.2019, 11:48
90. Das war schon immer "Solidarität auf Bazi-Art"

Zitat von elcapo
(man gönne sich die Zahlen des Länderfinanzausgleichs) dann ist hoffentlich bald mal Schluss mit der Solidarität der Bayern,
solange Bayern aus dem Länderfinanzausgleich kassieren konnte, war alles OK, aber wehe sie sollen selbst mal etwas zahlen.

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nixproblem 19.02.2019, 11:52
91. Leider, leider

fehlen in dem Artikel nahezu vollständig Fakten, die die eine kritikwürdige Bevorzugung Bayerns belegen. Die einzige konkrete Aussage über die Ausgaben beim Bundesfernstraßenbau ist ziemlich untauglich. Bevölkerungsdichte und größte Autobahndichte (warum noch mehr?) sind offensichtlich keine ausschließlichen Kriterien für weiteren Straßenbau, entscheidend dürften doch wohl der verkehrspolitische Bedarf sein - dazu fehlt aber jegliche Aussage. Das ist halt das Problem, wenn man einen Artikel nur auf die Ausführungen eines (grünen) Politikers stützt - da spielt objektive Information keine Rolle.

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gerechtzz 19.02.2019, 11:53
92. In Berlin wird jetzt bayrisch gesprochen

Für mich ein Grund mehr weiterhin einen großen Bogen un dieses "Bundesland" zu machen. Das Scheuer und Seehofer überhaupt Ämter in der Bundesregierung übernehmen dürfen zeigt, dass wir in unserem Demokratieverständnis nicht weiter sind als die USA unter Trump und warum die Engländer keine Union mit uns wollen. Schämt euch wenigstens!

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präzis 19.02.2019, 11:54
93. Schon bei Ramsauer

...war es so. Die Schleusen der Lahn wurden aufwändig renoviert und für die Schleusen der wichtigsten künstlichen Wasserstraße Europas, dem Nord-Ostseekanal fehlte das Geld. Der Kanal musste zeitweilig auf Notbetrieb heruntergefahren werden. Ein erstklassiger Skandal.

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exxilist 19.02.2019, 11:56
94. Bavaria 1st

Gibt es wirklich noch jemanden in D der sich darüber wundert?
Die CSU tut doch seit Jahrzehnten nichts anderes als sich die Taschen zu füllen und Gesetz und Recht bis zum geht nicht mehr zu biegen.
Dreistester Fall war doch mal ein Landtagsabgeordneter der seine beiden Söhne (15+16 Jahre alt) zu ca. 45 000!!!!!! Euro p.a. (Jeder!!!!!) als Hilfen für sein Mandat auf Kosten des Steuerzahlers beschäftigte.
Guckt Sie Euch doch an, die Söders, die Seehofers..... Alle grenzenlos arrogant. Vollhorst Dobrindt ist für mich doch das beste Beispiel an bayrischer Inkompetenz und Maggelei. Mir in Bayern machen das halt auf unsere Art.

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cvdheyden 19.02.2019, 12:00
95. Lassen Sie sich nicht in die Irre führen

Zitat von baghira1
Wo kommt denn der ganze Frachtverkehr, der aus China kommt, an? In Rotterdam, Antwerpen, Bremerhaven und Hamburg. Wo ist das? im Norden und Westen, wo der Verkehr auch nicht zu verachten ist. Mir wärs lieb, wenn es einen Endausbau der Fernstraßen gibt. Mehr werden wir nicht.Warum sollten dann noch Straßen neu gebaut werden? Wenn es mehr Straßen gibt, müssen auch mehr Straßen unterhalten werden, was die ganze Sache teurer macht. Beim Schienenverkehr wird das Netz immer weiter ausgedünnt. Das wäre bei den Straßen auch notwendig! Im übrigen sät der den Verkehr, der die Straßen baut.
Bayern lügt, dass sich die Balken biegen, wenn es darum geht, Geld zu bekommen. Auch die sogenannt "Wirtschaftkraft" der Bayern. Die haben lange lange Fiananzausgleich bekommen. Erst mit der Wiedervereinigung hat sich das geändert durch die plötzlich zentrale Lage. Dann behaupten die Bayern immer sehr gerne, dass sie aus einem Argrarstaat eine Hight-Tech-Land gemacht haben. Auch Blödsinn, nach dem 2-ten Weltkrieg sind etliche Firmen vor den Russen nach Bayern geflohen. Wie gesagt, laute Blasmusik, Lederhosen und laut schreien. Was mich am meisten ärgert ist, dass dadurch der Rest der Welt denkt, dass sein Deutschland.

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Horatio Caine 19.02.2019, 12:00
96. O mei...

Zitat von bstendig
dass Bayern genausoviel aus dem Ausgleichstopf bekommen hat wie eingezahlt. Bayern war nicht immer Geberland. Darüber wollen wir aber nicht reden, gelle. Es gab ja Zeiten, da mussten die Österreicher aufpassen, dass ihnen das Vieh nicht von ein paar Bayern gestohlen wurde. Das es heute anders ist, berechtigt also nicht die Überheblichkeit, die Sie in Ihrem Post von sich geben. Fur die Landschaft können die Bayern nichts, die sorgt aber dafür, dass sich sehr viele Leute in Bayern niederlassen und dass die High-Tech Industrie um München ins Rollen kam. Also Ball flach halten udn weiterzahlen. Den Rest freut's.
Hier eine Aufstellung der Zahlungen aus dem Länderfinanzausgleich:

https://de.wikipedia.org/wiki/Länderfinanzausgleich

Natürlich war Bayern auch Nehmerland, hat aber den Wandel zum Geberland geschafft.

Das ist schon mal das eine, was ich anderen Bundesländern abspreche, dass sie das überhaupt mal irgendwann erreichen wollen, also dass überhaupt die Absicht besteht.

Das zweite sind die gezahlten Summen. Die Tabelle ist inflationsbereinigt, die Summen stehen in keinerlei Verhältnis zueinander.

Das Dritte ist, dass der Länderfinanzausgleich im Übrigen nicht mein Argument für die höheren Zahlungen in diesem Fall hier an Bayern ist, sondern deren Weitsicht, nicht das hier gut ausgebildete Personal für Planungen/Vergabenverfahren/Ausschreibungen abzubauen, sondern vorzuhalten und so überhaupt planen und deswegen Mittel abrufen zu können. Wenn NRW stattdessen lieber "Transgenderbeauftragte" anstellt und sein Planungsstäbe hat ausbluten lassen, dann ist das die Entscheidung von Kommunen un dem Land NRW.

Ein wenig mehr Orientierung am Überdurchschnittlichen könnte ganz Deutschland gut tun, statt dessen scheint es aber zunehmend genau umgekehrt zu laufen.

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lock_vogell 19.02.2019, 12:04
97.

Zitat von fjr
Naja, dann spielen wir doch mal Quartett. höchster Berg im Sauerland? 843,2m lt. Wikipedia, damit auch der höchste Punkt in NRW. höchster Punkt in der bayerischen Rhön: 927,8m höchster Punkt im Fichtelgebirge: 1051 m höchster Punkt im Oberpfälzer Wald: 1042m höchster Punkt im Bayerischen Wald: 1455m Alle liegen übrigens nicht im Hochgebirge, sondern in sogenannten Mittelgebirgen. Und ich würde wahrscheinlich noch einige finden, die höher liegen als ihr Sauerland und immer noch nicht in den Alpen. Gemessen an NRW ist Bayern ja fast komplett Mittelgebirge. Und dann noch eine Aufzählung der Mittelgebirge in Bayern (ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Spessart, Rhön, Steigerwald, Frankenwald, Fichtelgebirge, Oberpfälzer Wald, Bayerischer Wald, Nördliche Frankenalb, Südliche Frankenalb.
echt jetzt... die gebirge in bayern liegen aber fast alle am rand und die großen autobahnen führen fast alle mitten durchs flache land... da sind kaum brücken etc... die a3 bin ich gefühlt 2004908497837 mal hoch und runter durch bayern gefahren... da sind auf der ganzen strecke so viele brücken, wie auf der a3 alleine zwischen bonn und düsseldorf... und da sind wir noch nicht mals im bergischen, wie z. B. die a1, die fast komplett aus brücken besteht und btw eine der befahrensten autobahnen in deutschland ist, nur mal von wegen transitverkehr... der knotenpunkt a3-a1 ist nicht umsonst eine der meistbefahrenen strecken in ganz deutschland btw liegen ca. 5 von 10 der meistbefahrenen autbahnabschnitte alleine um köln... ich könnte noch weiter ausholen um solche missstände in der mitteverteilung zu benennen, aber das würde den rahmen bei weitem sprengen... und nur so am rande, die kommunalpolitiker versuchen auch in NRW ihr bestes ihre projekte durchzubekommen, aber die werden dann halt eiskalt abgekanzelt vom verkehrsminister...

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stefan_r1993 19.02.2019, 12:05
98. Berechtigtermaßen

Es ist doch völlig richtig. Jeder der in den Süden will sei es Italien oder dann doch vielleicht richtung Balkan fährt durch Bayern. Ist doch logisch das man hier mehr für die Inftrastruktur tun muss. als Irgendwo im Nordosten an der Küste.

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cvdheyden 19.02.2019, 12:06
99. Finanzausgleich

Zitat von elcapo
Wenn der Rest der Deutschen nicht bald die Augen öffnet was es an Bayern hat (man gönne sich die Zahlen des Länderfinanzausgleichs) dann ist hoffentlich bald mal Schluss mit der Solidarität der Bayern, diese ständige Prinzipsstänkerei kann ja kein gebildeter Mensch der auch nur ein paar Statistiken kennt ernstnehmen!
Der Finanzausgleich ist geändert zugunsten der Bayern. Also mal schön den Ball flach halten.
Die Bayern sind wie England zu Europa, immer am rummeckern. Kurioserweise. Ist da vieleicht eben die Methode dahinter? Laut schreien und poltern, um zu kassieren? Ich würde es in der Tat begrüßen, wenn Bayern nicht in der BRD wäre. Die Baden-Württemberger z.B. haben von Anfang an in diesen Ausgleich gezahlt und machen einfach Ihren Job und vor allem, die halten auch mal die Klappe, im Gegsatz zu den Bayern.

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