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Infrastruktur: Das Verkehrsministerium hat ein Faible für Bayern
DPA

Wenn es um die Verteilung von Geldern für Straßen, Brücken und Infrastruktur geht, ist Bayern ganz vorn dabei. Das CSU geführte Verkehrsministerium weist jeden Verdacht zurück - die Zahlen sprechen jedoch für sich.

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charlybird 19.02.2019, 12:29
110. Da fragt man sich,

wo bleibt der Aufschrei der anderen Bundesländer ? Ich habe keinen gehört. Hat das einen besonderen Grund ? Es wäre doch ein Leichtes den Herrn Dr. Scheuer da einmal vorzuführen und in Erklärungsnotstand zu bringen, aber auch in dem Artikel wird nur ein grüner Vize erwähnt, dem das auffällt.
Erstaunlich.

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tinnytim 19.02.2019, 12:30
111.

Zitat von nixproblem
fehlen in dem Artikel nahezu vollständig Fakten, die die eine kritikwürdige Bevorzugung Bayerns belegen. Die einzige konkrete Aussage über die Ausgaben beim Bundesfernstraßenbau ist ziemlich untauglich. Bevölkerungsdichte und größte Autobahndichte (warum noch mehr?) sind offensichtlich keine ausschließlichen Kriterien für weiteren Straßenbau, entscheidend dürften doch wohl der verkehrspolitische Bedarf sein - dazu fehlt aber jegliche Aussage. Das ist halt das Problem, wenn man einen Artikel nur auf die Ausführungen eines (grünen) Politikers stützt - da spielt objektive Information keine Rolle.
Es ist tatsächlich ein bisschen schade, dass der Spiegel nicht selber ein bisschen recherchiert hat, sondern nur die Zusammenfassung des Artikels der Welt ohne des Grafik übernommen hat.
Aber nehmen Sie vielleicht einfach mal zur Kenntnis, dass NRW und Bayern im Jahr 2008 noch exakt das gleiche Budget hatten, Bayern nun aber weit mehr zur Verfügung hat.
Die Tatsache, dass es mittlerweile einen Alexander Dobrindt Tunnel in seinem Wahlkreis gibt und dort zwei weitere in Planung sind, sollte genug zu denken geben.

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tempus fugit 19.02.2019, 12:31
112. Ein Faible?....

...Zuerst heisst es mal "CSU und deren Cliquengeldbeutel first!" - christlicher und sozialer geht's nicht, da sind die stark im Glauben.

Und versucht systematisch, mit dem dumpfen Bayerngetue (Tradition, Dirndl- und Ankerlgetue und Blasmusik und vieles mehr...) die Menschen das Denken wegzudröhnen....

Man stelle sich vor, ein CSU-Politiker tritt international mit Anker und Sepplhose auf, wie
es sie in bayr. Bierzelten tun, um Menschen
eigenes Denken auszubremsen!

Ich wüsste nicht, welches Bundesland soviele
Skandale - wirtschaftliche, gesetzliche, gesell-
schaftliche und lobbyistische - ausgelst hat.

Es reicht, wenn man Ramsauer, Dofrindt und nun Scheuer anguckt - und deren 'Wirken'!

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haareschüttler 19.02.2019, 12:45
113. Ernsthaft?

Zitat von anna_nass
Dafür können die Bayern wohl etwas besser mit der Tastatur umgehen und bringen gelegentlich auch mal einen Satz zustande, der weniger Fehler aufweist wie ihr Kommentar.
Ähm... ...es heißt: "...der weniger Fehler aufweist ALS Ihr Kommentar." (das "Ihr" wird hier groß geschrieben)
Wenn man schon ad Hominem als Rechtschreibnazi agiert sollte man es wenigstens wirklich besser wissen...

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dagmar1308 19.02.2019, 12:46
114. Horror war und ist

scheinbar noch die Autolawine durch Bayern in den Süden und die Berge. Ganz Deutschland und das auf zwei Fahrspuren. Da war die letzten 15 Jahre ein gewaltiger Nachholbedarf.
Im dichter besiedelten N
RW sind die sogenannten Autobahnen eher Städteverbindungen, außer A1 ; A 2 u.ä.

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Flari 19.02.2019, 12:52
115.

Zitat von ckme
Mehr reißerisch als fundiert. Hier wäre das Stichwort Investitionsstau relevant. Bayern ruft einfach alle Mittel ab, die zur Verfügung gestellt werden, was in anderen Bundesländern nicht der Fall ist. Warum die anderen Länder das nicht schaffen, wäre auch mal ein Artikel Wert - anstatt auf die mit dem Finger zu zeigen, die ihre Aufgaben richtig machen! Grüße von einem Norddeutschen in Bayern
Stellen Sie sich einfach vor, dass das "Bundes-Verkehrsministerium" viele Projekte z.B. mit 80% fördert.
Das hat dann ZWANGSLÄUFIG zur Folge, dass derjenige, der sich die restlichen 20% nicht leisten kann, überhaupt nichts bekommt und der Abstand "reich zu arm" immer grösser wird.

Insb. ist dabei zu beachten, dass da ja Bundesmittel verteilt werden, die ja im gewaltigen Umfang auch aus den "armen" Ländern kommen.
Und ausserdem Bayern sehr trickreich das eigene Steueraufkommen durch Abziehen dieser Steuern aus anderen Bundesländern erhöht.

Jahrelang bin ich mit (Haupt-) Sitz in NRW mit absoluter (und nervenden!) Regelmässigkeit von Bayern umgarnt worden, meinen "Briefkasten" nach BY zu verlegen.
Dazu müsste ich so gut wie nichts ändern, ausser den grössten Teil der Steuern in BY zu zahlen, also auch die USt/MwSt aus ALLEN meiner Filialen, etc..in NRW, RP und HE...
Die Finanzämter wären sehr kulant und zuvorkommend, auch bei der Einrichtung meines bayrischen "Briefkastens" wäre man behilflich und würde das fördern.
Meinen Wohnsitz in NRW könnte ich j auchz behalten, günstig wäre es aber, den als Zweitwohnsitz anzumelden und den Hauptwohnsitz im bayrischen Briefkasten..

Vielen meiner Geschäftsbekannten erging es ähnlich und selbsverständlich hat auch mancher das "unschlagbare Angebot" angenommen.

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fjr 19.02.2019, 13:08
116.

Sie sollten ihre Geografiekenntnisse mal etwas auffrischen.
Die A7 geht in Bayern mitten durch die Rhön, über die Schwäbische Alb, hinein in die Alpen. Die A8 führt von München aus direkt ins Gebirge, die A3 geht durch Spessart, Steigerwald, Frankenalb, Oberpfälzer Alb. Die A9 durch Frankenwald, Fichtelgebirge, Frankenalb.
Und alleine auf der A9 zwischen München und Nürnberg soll es (so wurde es wegen der häufigen Baustellen letztes Jahr in den Medien kolportiert) mehr als 500 Brückenbauwerke geben. Flaches Land gibt es in Bayern eben fast nicht. Das können Sie vergessen. Ich wohne noch in einer etwas "flacheren" Gegend. Aber mein täglicher Weg zur Arbeit beginnt in 440m üNN, geht über 540m üNN raus und dann wieder auf 380 m üNN zurück (11 km Strecke), danach über einige "Ameisenhügel" bis auf 310m üNN zurück. Und abends natürlich wieder in die andere Richtung.

Und noch ein klein wenig Politik-Nachhilfe: Der Ausbau z.B. der A8 in den letzten 10 Jahren wurde noch unter einer rot-grünen Bundesregierung - ohne CSU-Verkehrsminister angestoßen. Ein klein wenig Kopfrechnen hilft. Und weder Ramsauer noch Dobrindt oder Scheuer waren da im Amt.

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fjr 19.02.2019, 13:14
117.

Zitat von muellerthomas
*LOL Was ist denn nun Ihr Argument? Es ging um die Fläche, nicht um die Berghöhen, die für die Bundesstraßen meist irrelvant sind. Ich habe kein Wort von "höher" geschrieben. Also bleiben Sie doch bitte bei den Fakten und unterstellen mir nichts, was ich nicht geschrieben habe.
*LOL*
ich zitiere Sie: "Wenn Sie mir Gebirge schlicht eine hügelige Landschaft meinen, hat NRW mit Sauerland, Siegerland und Eifel mehr Flächen im Gebirge als Bayern."

nein, haben Sie nicht. Und das war meine Antwort darauf. Und Autobahnen führen auch durch Gebirge. Durch die Rhön, durch den Frankenwald, durch den Oberpfälzer Wald, ja auch durchs Sauerland - unbenommen.
In Bayern führen aber fast alle Autobahnen über lange Strecken durch Gebirge.

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haarer.15 19.02.2019, 13:24
118.

Zitat von ckme
Mehr reißerisch als fundiert. Hier wäre das Stichwort Investitionsstau relevant. Bayern ruft einfach alle Mittel ab, die zur Verfügung gestellt werden, was in anderen Bundesländern nicht der Fall ist. Warum die anderen Länder das nicht schaffen, wäre auch mal ein Artikel Wert - anstatt auf die mit dem Finger zu zeigen, die ihre Aufgaben richtig machen! Grüße von einem Norddeutschen in Bayern
Bayern ruft alle Mittel ab - und die anderen nicht ? Erstens wissen wir das überhaupt nicht. Und somit bleibt es bloße Spekulation. Der Artikel zeigt das auch nicht auf, dass das so ist. Also sollten wir aufhören, mit dem Finger unreflektiert auf andere zu zeigen. Und ja - die Seilwirtschaften in Bayern sind bekannt und berüchtigt. Und das nicht erst seit gestern. Grüße von einem echten Bayer aus dem tiefsten Süden !

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Athlonpower 19.02.2019, 13:27
119. Wo Bayern ist, da ist eben Vorne

Zitat von ruku
ist das Problem??? Alle eissen es svhon lange: Bayernland - Amigoland
Treffender würde ich als Bayer einfach nur sagen, wo Bayern ist, ist eben auch vorne!

Die Rotz-/Grünen Landesregierungen wollen ja eh nix mehr, keine Straßen, keine Bahnen, keine ....., egal was kommen soll, Rotz-/Grün sagt kategorisch Nein!

Bleibt eben nur noch Bayern, das ja gerade in den Ferienzeiten von den übrigen Deutschen schlichtweg überrannt wird auf dem Weg in den Süden und Bayern ist auch noch das beliebteste Urlaubland im Gut-und-Gerne-Land,

woher das wohl kommen mag?

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