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Initiative: Berlin soll Großvermieter enteignen
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In Berlin will eine Bürgerbewegung das Problem hoher Mieten lösen - durch die Enteignung großer Wohnungsgesellschaften. Die Aufregung ist groß.

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spon-facebook-1338427715 01.11.2018, 19:23
1. Hohe Mieten?

Wo hat Berlin denn bitte hohe Mieten? Klar sind sie in den vergangenen Jahren relativ schnell gestiegen aber im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen ist das Niveau immer noch human. Ganz anders als hier in Dublin, wo ich aktuell für ein 118qm Haus 23,73 Euro pro Quadratmeter zahle. Kalt, versteht sich.

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saprebupad 01.11.2018, 19:27
2.

Wie genau soll durch Enteignung das Angebot-Nachfrage-Problem bei Wohnungen gelöst werden? Gar nicht? Genau. Wieder mal kompletter Schwachsinn aus dem failed state, warum SPON sowas eine Bühne bietet...

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Newspeak 01.11.2018, 19:28
3. ...

Finde ich als Ankuendigung schon mal gut. Vielleicht tut sich dann so schon etwas. Das Grundbuchunwesen kann man auch ohne Enteignungsideen klarer gestalten. Es ist auch nicht einzusehen, wieso die Gesellschaft es zulaesst, dass Herrscharen von Anwaelten offen gegen die Allgemeinheit arbeiten, indem sie an allen diesen Dingen der Eigentumsverschleierung, der Steuervermeidung, der Gruendung von Briefkastenfirmen, der Unterstuetzung von Ponzi Schemata, der Gruendung komplexer Tochtergesellschaftskonstrukte, in ganz erheblichem Masse beteiligt sind, und damit ihr Geld verdienen. Das gehoert alles mal angegangen. Wir sanktionieren als Gesellschaft den Hartz IV Empfaenger fuer 4,50 Euro falsch gemachte Angaben, aber wenn Milliarden am Finanzamt geschleust werden, oder eben Mietwucher begangen wird, im grossen Stil, dann interessiert es niemanden. Vermutlich, weil Juristen und Banken und Grosskonzerne die Gesetze machen.

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Thorkh@n 01.11.2018, 19:29
4. ... und wieso ...

... schafft man nicht auf den beiden dann aufgegeben Flughäfen neue Stadtteile mit gezielt günstigem Wohnraum?

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khwherrsching 01.11.2018, 19:29
5. Enteignung

Solchen Schwachsinn kann man nicht ernst nehmen.

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theanalyzer 01.11.2018, 19:37
6.

Wer hat die städtischen Wohnungen verkauft? Rot+Rot.
Wer hat die GSG verschleudert? Rot+Rot.
Wo blieb der Erlös? Verplempert für Blödsinn. Von Rot+Rot.

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zila 01.11.2018, 19:38
7. Das Photo sagt alles...

Berlin hat keine Skyline, dafuer uralte Gemaeuer mit 3-5 Stockwerken. Ein paar Apartment-Tuerme, die muessen ja nicht haesslich aussehen, und schon hat man deutlich mehr Wohnraum pro Quadratkilometer, was zumindest preisbremsend wirkt.
Was in Staedten wie New York oder Toronto irgendwie funktioniert, v.a. fuer Singlehaushalte oder junge Paare, duerfte doch in Berlin auch moeglich sein?

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Kanalysiert 01.11.2018, 19:39
8. Wo gibt es die Wohnung?

Wo haben sie immer das “fast 1/3” her - wir kennen viele Leute, die gut die Hälfte bis manchmal sogar mehr ihres Einkommens dafür aufwenden müssen. Zeigen sie uns mal eine verfügbare bezahlbare Wohnung, die man für 1/3 kriegt! Oder sie wohnen so weit draussen, dass die massiven Pendelkosten die Einsparung auffressen.
Diese Gro(ß)Ko(tz) Politiker werden noch mehr Wahlen verlieren. Das nächste Ei kommt ja schon: EUR 12,36 werden benötigt, um einen winzigen Fitzel mehr als Armutsrente zu bekommen und sie erhöhen Mindestlohn um ein paar lächerliche Cent? Gute Güte, nichts verstanden! Gar nichts! So wird der Extremismus gefördert, statt bekämpft.

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Sensør 01.11.2018, 19:42
9. Entschädigungslose Enteignung

Zumindest sollte dies dreisten Immobilienzockern ernsthaft in Aussicht gestellt werden. Erziehung zur Moral ....

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