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Initiative: Berlin soll Großvermieter enteignen
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In Berlin will eine Bürgerbewegung das Problem hoher Mieten lösen - durch die Enteignung großer Wohnungsgesellschaften. Die Aufregung ist groß.

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Europa! 01.11.2018, 19:43
10. Tolle Idee!

Die Drohung mit Enteignung ist das ideale Mittel, um endgültig jeden aus der Stadt zu vertreiben, der bereit wäre, Wohnungen zu bauen und zu vermieten. Wenn der Senat und die Justiz nicht rasch gegen diese verfassungsfeindlichen Bestrebungen vorgehen, ist der Wohnungsmarkt in Berlin für absehbare Zeit erledigt.

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Andi P 01.11.2018, 19:44
11. Spon mal wieder

Klar enteignen sorgt dann für billige Wohnungen? Berlin halt. Und wie immer das nette Wort "Aktivisten" für linksradikale Spinner. Bei rechten Spinnern wird doch auch klar kommuniziert.

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upalatus 01.11.2018, 19:45
12.

Eine BÜRGERbewegung, die sich in handfester Weise gegen Umtriebe profitmaximierter Akteure stellen will...... sollte ein Traum wahrwerden?

Alleine das Ansinnen einer Enteignung macht die Spielwiese für immobile Finanzhalbgötter wenigstens ein wenig unkomoder. Und würde tatsächlich ein Enteignen mal stattfinden: was wäre das für ein starkes Signal, auch andere Ziele gegen Auswüchse einer übermächtigen Finanzwelt/Industrie per und durch Aktion von endlich mal in starker Anzahl zusammenfindenden Bürgern anzugehen?!!

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wire-less 01.11.2018, 19:45
13. Abwählen der Parteien die den Sozialen Wohnungsbau verbockt haben

ist die einzige Lösung. Aber Mist, da sind sich unsere Politgenies ja einig. Praktischerweise sind die bei Euch Berlinern ja um die Ecke. Macht doch ein Camp vorm Kanzleramt auf ...

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vonovia-mieter-wedding 01.11.2018, 19:51
14. Es gibt immer mehr dieser Bündnisse

In Berlin formieren dich derzeit zahlreiche solcher Bündnisse, wie z.B. auch ein Bündnis Weddinger Mieter, wo gerade auch die Vonovia derbe zuschlägt z.B. mit ungerechtfertigten Nebenkostenabrechnungen. (https://weddingweiser.de/2018/10/27/mieter-bei-vonovia-im-wedding-verbuenden-sich/). Der Staat tut da nicht viel, das einzige was hilft ist Eigeninitiative.

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cookie1 01.11.2018, 19:52
15. Handeln

Wofür brauchen wir Grossinvestoren für bestehende Wohnungen,wenn diese eh nicht saniert werden aber die Mieten verdoppeln.Es könnte sich um Betrug handeln.

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singularitaet 01.11.2018, 19:54
16. Eigentum verpflichtet

Hinweis für saprebupad (19:27 Uhr), khwherrsching (19:29 Uhr) u.a., die es ebenfalls vergessen haben:
Grundgesetz §14 Abs. 2:
"Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."
Ob Spekulantentum dies erfüllt, darf bezweifelt werden.

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charlybird 01.11.2018, 19:56
17. Enteignung

von Großvermietern und Wohnungsspekulanten oder aber eine klare Pflicht auf Mietpreisobergrenzen zur Einkommenssituation der Bewohner in Ballungszentren sollte dringend überdacht werden.
Denn bei dieser Preisentwicklung wird kein noch so angepasster Lohn in den nächsten Jahren ausreichen, um zB. nur als Beamter oder solide verdienender Angestellter, eine Kleinfamilie in einer beheizbaren Wohnung zu ernähren, die in adäquater Reisenähe zum Arbeitsplatz liegt.

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gruffelo 01.11.2018, 20:02
18. Schneider...

Hr Schneider stemmt sich gegen den fahrenden ICE - viel Spass. Mit dem Vergräulen des Start-up Campus hat er Berlin & der jungen Generation einen Bärendienst erwiesen. Solche Initiativen hätte die Stadt der >50% Transferleistungsempfänger dringend gebraucht. Aber nein, Hr Schmidt & Co träumen noch den kommunistischen Traum.

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neutron76 01.11.2018, 20:02
19. Hätten die Berliner selbst gekauft

Bis vor 10 Jahren waren viele Wohnungen für Schnäppchenpreise zu haben. Freilich, warum soll ich kaufen, wenn ich für 4,50€/qm mieten kann? ... Allein durch die Fragmentierung der Eigentümer wären viele Objekte für Investoren uninteressant gewesen.
Berlin ist auch attraktiver geworden. Hauptstadt, Firmensitze, Unis, Magnet für junge Leute, selbst Siemens will einen ganzen Stadtteil neubauen. ... Berlin ist ein großes Experiment. Die Urberliner mögen jammern, aber sie müssen akzeptieren, dass sie auch nur ein Teil der Stadt sind. In Süddeutschland tritt das gleiche Phänomen auf, wenn auch in schwächerer Ausprägung, weil es schon immer etwas teurer gewesen ist.

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