Forum: Wirtschaft
Initiative Tierwohl: Schweinerei im Kühlregal

Wie lassen sich die Lebensbedingungen von Tieren in der Massentierhaltung verbessern? Indem man Billigfleisch beim Discounter kauft, behauptet eine Initiative von Einzelhandel und Landwirtschaft. Kritiker sind empört.

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Malshandir 24.10.2015, 11:14
1. Lokal einkaufen

Am besten ist, man kauft vor Ort ein und sieht wie die Tiere leben. Das mag teurer sein, ist aber gesuender.

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davemciroy 24.10.2015, 11:16
2. Vier Cent sie zu knechten

Schlichtweg lachhaft. Die gesetzlichen Regelungen sind sowieso viel zu wenig, da die Regierung sich überhaupt nicht traut etwas für Tiere, oder den Planeten zu tun, wenn es gegen große Industrien geht.
Kauft gleich Bio-Fleisch (die Anforderungen für "Bio" sind aber auch zu lasch)! Da kommt es da an, wo ohnehin schon mehr für das Wohl gemacht wird.
Diese 4 Cent hier sind pure Heuchelei, und jeder, der meint damit was Gutes zu tun ist unterbelichtet.

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floydpink 24.10.2015, 11:26
3. Zumal...

das Fleisch beim Discounter deutlich teuerer ist, als man glaubt.
Stichwort: Flüssigwürzung.
Hab' jetzt auf die Schnelle nur dies gefunden:

http://www.stern.de/tv/wasser-im-fleisch--wie-die-fleischindustrie-kuenstlich-volumen-schafft-3252586.html

aber darüber gibt es genug Berichte.
Man wird schlicht betrogen.

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Bueckstueck 24.10.2015, 11:31
4. Tja

In der Frage der industriellen Massentierquälerei - wo Deutschland die Weltspitze vertritt - hält man den Bürger wohl zu Recht für dumm wie Brot, wenn man so eine Kampagne startet und sicherlich Erfolg damit hat, jedoch anders als man das dem Konsumenten suggeriert.

Wie es anders und zwar besser geht, zeigt ein Nachbar im Süden.

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sikasuu 24.10.2015, 12:17
5. Nicht nur beim FLEISCH kauf ist denken angesagt, jeder Konsum....

.... HIER stützt ganze Ketten von Ausbeutungen, -wirkungen!
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Gleich ob es das T-Shirt für 2.50€, die Jeans für 10 oder 150€... das Smartphone usw ioder das Kg Fleisch st.....
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Über die Haltungs-, Produktions- und Arbeitsbedingungen KANN sich jeder, wenn er will, heute ziemlich einfach informieren.
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Aber da geht es ja bloss um Menschen ganz weit weg und nicht um so kuschelige treu guckende Kälbchen, suesse Schweinchen usw.
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Das UNSRER Wohlstand unsere "Geiz ist Geil" Mentalität nur mit massiver Ausbeutung an anderen Stellen, von anderen Menschen auf dieser "kleinen blauen Kugel" möglich ist, sollte auch dem letzen Konsumenten klar sein.
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Das irgendwo solche "Teile" so "billig vom Band fallen" ohne das jemand/viele putzen, verpacken, die Dreckarbeit für einen Hungerlohn machen.... kann man nur dann annehmen, wenn man geübt ist "hochgradig" zu verdrängen!

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manni.baum 24.10.2015, 12:45
6. Mindestpreis

einen Mindestpreis einführen, orientiert an "industriell hergestellter Zuckerpampe" z.B. Ferrero Rocher zu etwa 20.- pro kg, da hat noch nie ein Verbraucher über den Preis lamentiert.

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sober 24.10.2015, 13:13
7. Mogelpackung

Das Schlimme ist, dass am Verkaufspunkt mit dem "Tierwohl" geworben wird. Schlichte Gemüter werden zugreifen und denken, eine Art ethisch vertretbares Biofleisch einzukaufen. Das ganze ist eine billige Werbekampagne, um Fleisch aus Qualzucht ein besseres Image zu verpassen. Der Verbraucher soll hinter die Fichte geführt werden.

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bill_dauterive 24.10.2015, 13:30
8.

Zitat von Bueckstueck
In der Frage der industriellen Massentierquälerei - wo Deutschland die Weltspitze vertritt -
Ich würde Ihnen wirklich mal ans Herz legen, zum Beispiel eine Hühnermastanlage in Südamerika oder Südosteuropa zu besuchen. Bevor Sie hier noch weiter einen derartigen Blödsinn behaupten wie dass Deutschland im internationalen Vergleich besonders schlimm wäre in Sachen Tierquälerei!

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ludger_ruether 24.10.2015, 13:43
9. Foodwatch-Ideologen

Ist mal wieder vollkommen logisch, dass Organisationen wie Foodwatch jegliche Initiativen der sogenannten konventionellen Landwirtschaft in Grund und Boden kritisieren, wenn auch bei näherem Hinsehen kaum wirklich stichhaltige Argumente genannt werden. Die Initiative Tierwohl sollte aus meiner Sicht ehr als ein Schritt in die richtige Richtung betrachtet werden, dem sicherlich weitere folgen müssen. Bemerkenswert ist vor allem, dass die gesamte Branche inklusive Lebensmitteleinzelhandel und auch einige Tierschutzorganisationen bei der Initiative zusammenarbeiten. Foodwatch glaubt aber scheinbar, dass pauschale, lautstark geäußerte Kritik bei potentiellen Spendern besser ankommt, als der zugegebenermaßen mühsamere Weg der konstruktiven Zusammenarbeit aller Beteiligten.

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