Forum: Wirtschaft
Insolvente Fluggesellschaft: Germania-Pleite versetzt Regionalflughäfen in Existenzan
DPA

Die Insolvenz der Fluggesellschaft Germania ist ein schwerer Schlag für die Belegschaft - und für kleinere Airports in Deutschland. Ihnen geht ein großer Teil des Geschäfts verloren. Muss der Steuerzahler sie retten?

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sabaka56 05.02.2019, 18:32
1. Na selbstverständlich

Der Steuerzahler hat den Bau und den Unterhalt der Flughäfen bezahlt. Da er sich nicht über die unötigen Statusprojekte von Provinzpolitikern, z.B. bei Wahlen, beschwert, darf er sie selbstvertsändlich auch retten.

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prefec2 05.02.2019, 18:33
2. Hier muss nichts gerettet werden

"Muss der Steuerzahler [die Regionalflughäfen] retten?" Nein muss er nicht. Die meisten sind so oder so defizitär. Sie sind auch volkswirtschaftlich nicht sinnvoll. Das Beste wäre sie stillzulegen. Warum gute Geld schlechtem hinterher werfen?

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matti99 05.02.2019, 18:33
3. Landratsposten....

diese vielen kleinen (und kleinsten) regionalen Plätze, ohne vernünftige Anbindung an einen öffentlichen Personenverkehr in der Passagierzulieferung, verschleudern doch nur unser aller Steuergelder, sind Prestigeobjekte der Landräte (und deren Landkreisräten)(Beispiel: Kassel-Calden, Coburg), eigentlich nicht schade, dort sollte man sofort die Stillegung vorbereiten.

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hasselblad 05.02.2019, 18:33
4.

Die Regionalflughäfen sind ein Witz. Zweitverwertete Ex-Luftwaffenstützpunkte im Niemandsland, mit denen niederrangige Provinzfürsten künstlich Wichtigkeit demonstrieren, die aber keinerlei infrastrukturellen Mehrwert bieten außer als günstige Knotenpunkte für Billigflieger zu fungieren, die ihrerseits aber in vielerlei Hinsicht ebenfalls keinen objektiven Mehrwert liefern. Insofern kein Mitleid, je weniger sinnloser Luftverkehr a la "Karlsruhe - Kreta", desto besser. Gilt für die pleitegehenden Billigflieger ebenso wie für die Provinzflughäfen.

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waldschrat_72 05.02.2019, 18:38
5. Muss der Steuerzahler sie -die Regionalflughäfen- retten ?

Nein. Muss er nicht ! In gar keinem Falle. Eine bessere Gelegenheit, diesem wuchernden Spuk von Klein- und Kleinst-Airports auf der grünen Wiese endlich ein Garaus zu machen, kommt nicht so schnell wieder. In diesem Land der A.Merkel wird doch Neoliberalismus, -das freie Wirken der freien Marktkräfte-, so groß geschrieben. Also, bitte. Lasst sie eingehen, die da nicht mehr weiterleben können, schon wenn nur eine Fluggesellschaft wie Germania insolvent geht. Steuergelder zur "Rettung" der Regionalflughäfen? Gott bewahre.

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lima12666 05.02.2019, 18:39
6. Endlich stilllegen

Seit Jahrzehnten wird von Politikern aller Farben immer wieder ein neuer Regionalflughafen, finanziert aus Steuergeldern, eröffnet. Hof, Kassel Rostock usw. Dann erscheinen diese Politiker zur Eröffnung und versprechen das Blaue von Himmel von der ach so guten Zukunft des Flughafens. Anschließend werden immer neue Subventionen in der Erde verbuddelt. Jetzt ist es endlich an der Zeit, diesen ganzen Humbug zu beenden und keine Steuergelder mehr zu "verlochen".

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*Querdenker* 05.02.2019, 18:52
7. Urlaub im eigenen Land!

Fliegen war gestern! Urlaub im eigenen Land ist heute. Machen die Franzosen z. B. schon lange so. Fahrt mit dem Fahrrad, fahrt mit dem Motorrad, fahrt mit dem Auto, bleibt in Deutschland. Solange ich den Harz nicht kenne, solange ich das Allgäu nicht kenne, brauche ich nicht zum Death Valley fliegen, ncht nach New York und nicht nach Dubai.

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izach 05.02.2019, 18:52
8. Völlig abwegig.

Wie kommt der Herr nur auf die völlig abwegige Idee, dass der Steuerzahler irgendwelche Kleinflughäfen retten müsste. Was nicht wirtschaftlich betrieben werden kann, gehört weg. Wozu braucht „der Steuerzahler“ Flughäfen an jeder Milchkanne solange Geld für Bildung, Lehrer, Krankenpfleger und Polizisten fehlt. Sicher nicht um das Ego von von Kleinstadtpolitikern zu befriedigen. Schluss mit zügelloser Steuerverschwendung.

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matijas 05.02.2019, 18:54
9. spekulativ wie immer

Erst werden spekulativ hohe Überkapazitäten aufgebaut (um viel von der Nachfrage abzuräumen), das machen dann gleich 2, 3 Firmen, und dann bricht es natürlich irgendwo. Ausbaden müssen es wie immer die Kunden, Mitarbeiter, Zulieferer etc. Aber genau so geht eben eine Ökonomie, die keine Planwirtschaft ist. In allen Branchen läuft das so. Daher auch keinerlei Kontinuität, keine Existenzsicherheit, keine geordneten Übergänge, sondern viel Chaos, Armut usw., was der unbeliebte Karl Marx immer als "Anarchie des Marktes" bezeichnet hatte.
Aber nach besseren Lösungen für die Gesellschaft sucht ja heutzutage keiner mehr.

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