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Insolvente Fluglinie: Germania-Rettung ist gescheitert
DPA

Man habe Investoren "den roten Teppich ausgerollt", sagt der Insolvenzverwalter. Dennoch ist die Rettung der Berliner Fluglinie Germania gescheitert. Das größte Problem soll der knappe Zeitrahmen gewesen sein.

mirage122 25.03.2019, 12:57
1. Enger Zeitrahmen?

Wenn man diese Statements liest, kann nur die Vermutung nahe liegen, dass es sich um eine verschleppte Insolvenz handelt. Man hatte wohl immer noch gehofft und gehofft und wundert sich dann am Ende des Tages, dass niemand bereit ist, das Risiko mit zu tragen.

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nesmo 25.03.2019, 13:29
2. Enger Zeitrahmen

Der Zeitrahmen wurde wohl eher vom Insolvenzgericht vorgegeben, dem der Insolvenzverwalter den Schwarzen Peter zu zu schieben scheint. Das Gericht, und eventuell die Großgläubiger, haben wahrscheinlich gegen seinen Wunsch einen für diese Größenordnung zu kurzen Zeitrahmen zugebilligt

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RiHo 25.03.2019, 14:07
3. #1 und #2

Sie haben augenscheinlich nicht den Hauch einer Ahnung von Insolvenzen.
1. Woraus lesen Sie denn hier eine verschleppte Insolvenz? Eine Insolvenz kann man nur VOR der Anmeldung der Insolvenz verschleppen! Nicht der Insolvenzverwalter kann verschleppen, sondern der Schuldner!
2. Der Zeitrahmen ist gesetzlich geregelt. Mit Anmeldung einer Insolvenz, laufen 3 Monate ab. Jedoch zählen oftmals auch angefangene Monate. Diese 3 Monate sind die vorläufige Insolvenz, in welcher der Arbeitsamt die Löhne zahlt (bis zur Beitragsbemessungsgrenze). Nach den 3 Monaten, haftet der Insolvenzverwalter für alles, also Löhne etc etc. Kann er die Löhne nicht zahlen, weil kein Geld mehr da ist und auch kein Investor innrehalb der 3 Monate gefunden wurde, bleibt ihm nichts anderes übrig als zu kündigen! Denn seine Aufgabe ist nicht Erhalt von Arbeitsplätzen, sondern Schutz der Gläubigermasse!
3. schwarzer Peter - genau, wie wir es so kennen, hat "das Gericht" mal wieder bei der Redaktion angerufen und sich diese Geschichte ausgedacht... *Kopf Tisch*

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House_of_Sobryansky 25.03.2019, 15:08
4. Angst 3

Ich habe auch Angst vor Sozialisationen, die Spaß an der Ausrottung haben. Man kann nur froh sein, dass diese psycho-fatale Ausgestaltung keine Relevanz hat. Nur eine Evidenz der Bescheidenheit, die natürlich angesichts barocker Entgrenzungen, wie in den 70ern, diese nur mit Retroetikett goutieren und verstehen kann.

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GueMue 25.03.2019, 15:12
5. Wann stimmen die Fakten

Leider kennt der Autor das Insolvenzrecht nicht. Dafuer Falschbegruendung. Bei allen Dingen, bei denen ich eine gewisse Kompetenz habe, stelle ich Defizite bei Druckmedien fest. Wenn das generalisierbar ist, brauche keine zeitung mehr. Dann genuegen Fake News aus Internet

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Teutonengriller 25.03.2019, 15:29
6. Insolvenzverwalter: Schutz der Gläubigermasse?

Zitat von RiHo
Sie haben augenscheinlich nicht den Hauch einer Ahnung von Insolvenzen. 1. Woraus lesen Sie denn hier eine verschleppte Insolvenz? Eine Insolvenz kann man nur VOR der Anmeldung der Insolvenz verschleppen! Nicht der Insolvenzverwalter kann verschleppen, sondern der Schuldner! 2. Der Zeitrahmen ist gesetzlich geregelt. Mit Anmeldung einer Insolvenz, laufen 3 Monate ab. Jedoch zählen oftmals auch angefangene Monate. Diese 3 Monate sind die vorläufige Insolvenz, in welcher der Arbeitsamt die Löhne zahlt (bis zur Beitragsbemessungsgrenze). Nach den 3 Monaten, haftet der Insolvenzverwalter für alles, also Löhne etc etc. Kann er die Löhne nicht zahlen, weil kein Geld mehr da ist und auch kein Investor innrehalb der 3 Monate gefunden wurde, bleibt ihm nichts anderes übrig als zu kündigen! Denn seine Aufgabe ist nicht Erhalt von Arbeitsplätzen, sondern Schutz der Gläubigermasse! 3. schwarzer Peter - genau, wie wir es so kennen, hat "das Gericht" mal wieder bei der Redaktion angerufen und sich diese Geschichte ausgedacht... *Kopf Tisch*
"nach" Befriedigung seiner Forderungen versteht sich. Insolvenzverwalter ist die Lizenz zum Gelddrucken bzw. die Erlaubnis zum Raubüberfall ohne Strafandrohung

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RiHo 25.03.2019, 16:04
7. Teutonengriller #6

Naja - das ist halt sein offizieller Auftrag. Aber ich gebe Ihnen Recht - Insolvenzverwalter bedienen sich teils unverschämt an der Masse und sind oftmals in dem was sie tun, nichtmal Ansatzweise gut, ganz im Gegenteil - sehr Stümperhaft.

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Häkelmütze 25.03.2019, 16:27
8.

Zitat von Teutonengriller
"nach" Befriedigung seiner Forderungen versteht sich. Insolvenzverwalter ist die Lizenz zum Gelddrucken bzw. die Erlaubnis zum Raubüberfall ohne Strafandrohung
Wohl wahr.
Hat nicht der SPON erst jüngst berichtet, dass die (oder einer der) AirBerlin-Gläubiger gegen das überaus "schmale" Salär des AirBerlin-Abwicklers (26 Millionen EUR ) Beschwere einlegen wollte(n)?

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nesmo 27.03.2019, 09:00
9. Zeitrahmen, wofür?

Zitat von RiHo
Sie haben augenscheinlich nicht den Hauch einer Ahnung von Insolvenzen. 1. Woraus lesen Sie denn hier eine verschleppte Insolvenz? Eine Insolvenz kann man nur VOR der Anmeldung der Insolvenz verschleppen! Nicht der Insolvenzverwalter kann verschleppen, sondern der Schuldner! 2. Der Zeitrahmen ist gesetzlich geregelt. Mit Anmeldung einer Insolvenz, laufen 3 Monate ab. Jedoch zählen oftmals auch angefangene Monate. Diese 3 Monate sind die vorläufige Insolvenz, in welcher der Arbeitsamt die Löhne zahlt (bis zur Beitragsbemessungsgrenze). Nach den 3 Monaten, haftet der Insolvenzverwalter für alles, also Löhne etc etc. Kann er die Löhne nicht zahlen, weil kein Geld mehr da ist und auch kein Investor innrehalb der 3 Monate gefunden wurde, bleibt ihm nichts anderes übrig als zu kündigen! Denn seine Aufgabe ist nicht Erhalt von Arbeitsplätzen, sondern Schutz der Gläubigermasse! 3. schwarzer Peter - genau, wie wir es so kennen, hat "das Gericht" mal wieder bei der Redaktion angerufen und sich diese Geschichte ausgedacht... *Kopf Tisch*
für die vorläufige Insolvenz gibt es keinen Zeitrahmen. Was Sie meinen, ist das Insolvenzgeld, dass nur für drei Monate vom "Arbeitsamt" gezahlt wird. Es bestehen Möglichkeiten, wenn Großgläubiger und Gericht mitmachen, die Zeit zu verlängern.

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