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Insolventer Stromanbieter: Flexstrom-Gründer sollen Millionen zahlen
DPA

Flexstrom ist pleite - nun fordert der Insolvenzverwalter Millionen von den Gründern des Billigstromanbieters. Die Brüder Mundt sollen unter anderem eine andere verlustträchtige Firma noch kurz vor der Zahlungsunfähigkeit an Flexstrom verkauft haben.

TS_Alien 12.10.2013, 16:25
1. .

Im Strommarkt sind die Margen der kleinen Firmen gering. Wer als Firma dennoch viel Geld für Luxusautos und unverhältnismäßig hohe Gehälter ausgibt, der wird das nicht lange überleben. Es wird schwierig zu beweisen sein, dass das wirkliche Geschäftsmodell vieler solcher Firmen das Abgreifen der Kundengelder gewesen ist. Das muss man auch nicht. Wenn einer Firma absehbar die Gelder fehlen, um die laufenden Verträge vollständig zu bedienen, ist ein Insolvenzverfahren zwingend vorgeschrieben. Macht man nichts, ist das zumindest Insolvenzverschleppung, möglicherweise sogar Betrug. Aber in Deutschland geht die Staatsanwaltschaft selten so hart vor wie in den USA.

Den Kunden muss man immer wieder sagen: Bleibt bei den größeren Anbietern, die selbst Strom erzeugen, bleibt bei den monatlichen Zahlungen und werft euer Geld nicht windigen Geschäftsleuten in die Taschen.

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adlerkeule 12.10.2013, 18:08
2. Ein...

undurchdringbares Geflecht von Abzockerfirmen. Weitere werden gegründet, bei denen der Kunde nicht erkennt wer hinter diesen Firmen steckt. Teils auch die großen Vier. Die Vergleichsportale, allen voran Vervox machen auch noch kräftig mit. Da wurden noch kräftig Teldafax-Tarife vermittelt obwohl diesen Portalen längst die drohende Pleite bekannt war. Mitkassiert durch Provisionen und Vortäuschung von Transparenz. Natürlich wurden wütende Kunden an die Anbieter verwiesen und man konnte sich gemütlich zurücklehnen. Dieser Markt ist das beste Negativ-Beispiel dafür bei dem man sieht was dabei rauskommt wenn man glaubt alles auf Teufel komm raus privatisieren zu müssen.

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Meier2011 13.10.2013, 05:54
3. Leider

ist nicht nur die Flexstrom abzock-betrugsverdächtig, sondern ebenso der Insolvenzverwalter. Anstatt dass ich einen Teil meiner Vorauszahlung zurückerhalte, kam von ihm eine sofort fällige Forderung von über 2500 Euro.
Da hilft wohl nur eine Betrugs-Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen diese "sauberen Herrschaften".

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Byrdy100 13.10.2013, 07:31
4. Ha Ha Ha

Da sind sie wieder, die Billiganbieter. Wie blöd muss man eigentlich sein sich auf so etwas einlassen. Jeder sieht am Anfang nur den kleinen Preis aber macht sich keine Gedanken dass man in Vorkasse gehen muss und wenn der Anbieter Insolvent geht dass Geld auch weg ist

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zero-bond 13.10.2013, 09:52
5.

Zitat von Meier2011
ist nicht nur die Flexstrom abzock-betrugsverdächtig, sondern ebenso der Insolvenzverwalter. Anstatt dass ich einen Teil meiner Vorauszahlung zurückerhalte, kam von ihm eine sofort fällige Forderung von über 2500 Euro. Da hilft wohl nur eine Betrugs-Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen diese "sauberen Herrschaften".
Forderungen und Verbindlichkeiten werden in Deutschland nicht saniert.
Im Insolvenzverfahren üblich: die Schuldner bezahlen die offenen Posten (in Ihrem Fall 2500 EUR), danach wird die Insolvenzmasse an die Gläubiger verteilt.
Warum sollte es Ihnen als Gläubiger besser gehen als allen anderen? Dies wäre nämlich der Fall würde man die Vorauszahlungen mit ihren Zahlungsverpflichtungen verrechnen, sie würden dann Ihre kompletten Forderungen gegenüber Flexstrom bezahlt bekommen, obwohl sie einen unbesicherten Kredit vergeben haben.
Hier ist kein Betrug zui erkennen.

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discod 13.10.2013, 10:59
6. mkenergy..

..werden die nächsten sein. Und das Geheule wieder groß!

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Pat-Riot 13.10.2013, 13:04
7. Vorkasse!

Wer Zahlungsmodalitäten wie im Bordell akzeptiert, sollte sich nicht wundern, wenn er hinterher gef***t wird.

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