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Integration: Weihnachten mit der Verwandtschaft - und Karim
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An Heiligabend alle auszuhalten, ist schon zu Normalzeiten eine Herausforderung. Diesmal sitzt ein Flüchtling mit am Tisch.

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thequickeningishappening 23.12.2016, 12:57
1. Diese Satire werde ich mir einrahmen

Frohes Fest, Herr Fricke und naechstes Jahr kann es eigentlich nur besser werden (Satire nicht ausgeschlossen).

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Nobody X 23.12.2016, 12:57
2. Wenn man nicht wüsste, dass der Beitrag eine durchaus gelungene Satire ist -

- und dazu noch völlig stubenrein (Oliver Welke sollte sich ein Beispiel daran nehmen) - , dann könnte man es auch als unsäglichen Klischee-Unsinn auffassen. Frohes Fest.

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just_tahl 23.12.2016, 12:59
3. Danke..

.. dafür, am Ende sogar mit Happy End, dass einigen sicher leider nicht vergönnt sein wird. Frohes Fest an alle und viel Kraft an die mit ähnlichen Familien.

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Nordstadtbewohner 23.12.2016, 12:59
4. Eine interessante Geschichte, die viel Realität beinhaltet.

Aber eines ist besonders auffällig: Eine deutsche Frau mit einem Syrer, Afghanen Marokkaner usw.... Warum nicht mal ein deutscher Mann mit einer syrischen Frau? Hier auf Spon waren in den letzten Wochen diverse Geschichten über erstgenannte Konstellation zu lesen, aber nie umgekehrt.

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murksdoc 23.12.2016, 13:05
5. Zeitmaschine

Entweder hat eine Zeitmaschine den Autor zurück in die 50er Jahre gebeamt oder er hat eine Überdosis Loriot-Filme gesehen. Aber auch die sind schon aus den 70ern. Die Opas von heute haben den PC, das Internet und die MP3-Kodierung erfunden und die Omas kommen mit ihrem dritten Lover auf die Weihnachtsfeier, wo sie verkünden, daß, seit sie vom Heroinentzug zurück sind, sie auch keinen Prosecco mehr trinken dürfen, jedenfalls fast keinen, und Prosecco mit Aperol ist ja auch keiner.

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Ivy79 23.12.2016, 13:21
6. wie unlustig

Herr Fricke, Satire muß man sich leisten können, es gehört da ein Minimum an Geist und Humor dazu.
Diese Aneinanderreihung von Klischees ist nicht einmal ein armseliger Loriot-Abklatsch... ein 14jähriger zum Thema "wie ich mir Spießer vorstelle"
Allein das mit dem "Hochbegabten" Syrer, das war gut

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Knossos 23.12.2016, 14:34
7. Ich kenne die Perspektive

Als Politischer mußte Vatern in Frankreich untertauchen, damit ihm heimatlicher Geheimdienst nicht in die Klauen bekäme und Muttern durfte in Deutschland nicht an der Uni dozieren, weil sie verdächtig war, Linke zu sein. Daher ging es einstweilen wirtschaftlich eher bescheiden zu.
Ein benachbartes, älteres deutsches Ehepaar war aus Schlesien geflüchtet und die Ehefrau mit Muttern solidarisch, welche ihre Kinder zunächst mit manueller Arbeit durchbringen mußte. Daher holte sie mich ein paar Mal rauf zu sich, um Mutter von dem hyperaktiven Kind zu entlasten. Es gab dann köstlichen Kuchen mit Sahne drauf. Allerdings fühlte sich meiner eines neben dem unverhohlen abweisenden Ehemann unwohl, der den Eindruck machte, als rechnete er jeden Augenblick damit, daß das 'Zigeunerkind' etwas klauen oder anstellen könnte.

Ja, es lassen sich Geschichten von fremdelnden und auch feindseligen Deutschen erzählen. Seinerzeit sehr viel mehr als heute.

Doch zum einen stachen damals schon Persönlichkeiten heraus, die ein Herz am rechten Fleck hatten und mit Güte und Courage alles an Zurückweisung ihrer Landsleute überwogen, zum anderen muß ich -inzwischen mit Jahren der Erfahrung im Orient- festhalten, daß herkömmliche Vorbehalte nicht gegenstandslos sind.

Es besteht eine unbestreitbare Kluft zwischen morgen- und abendländischen Kulturen und ihrer jeweiligen ethischen Standards. Es zu dementieren ist nicht nur weltfremd, sondern kann nur zu Enttäuschung und kontraproduktiver Wirkung führen. (Von der es seit der Flüchtlingswelle auch reichlich gab, aber davon berichten SPON & Bento nicht.)
Konstruktiv kann nur sein, Unterschiede nicht zu negieren, philosophischen Hintergrund zu Mentalität festzuhalten und damit zugleich zu verstehen, welche Hausaufgaben dazu Beitragen können, kulturelle Differenzen zu mindern.
Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten sollte Pflichtlektüre für Einwanderer sein, die alt genug sind und sobald sie der deutschen Sprache ausreichend mächtig sind, um das Werk zu verstehen. Besser noch wären frühzeitig verteilte Übersetzungen und Prüfungen in jeweiliger Landessprache.

Danach sollte Dieter begründeter Weise weniger zu argwöhnen haben.

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Olaf Köhler 23.12.2016, 14:36
8.

Zitat von murksdoc
Entweder hat eine Zeitmaschine den Autor zurück in die 50er Jahre gebeamt oder er hat eine Überdosis Loriot-Filme gesehen. Aber auch die sind schon aus den 70ern. Die Opas von heute haben den PC, das Internet und die MP3-Kodierung erfunden und die Omas kommen mit ihrem dritten Lover auf die Weihnachtsfeier, wo sie verkünden, daß, seit sie vom Heroinentzug zurück sind, sie auch keinen Prosecco mehr trinken dürfen, jedenfalls fast keinen, und Prosecco mit Aperol ist ja auch keiner.
Genau! Ich bin auch im "Opa-Alter" spiele auf dem Handy "Invasion" und zocke - böse, böse! - am PC Egoshooter. Die Omas und Opas von heute wählen das zukünftige "Heim" nach der IT-Struktur aus - 120 MBit/s sollten es im LAN schon sein, und bitte schön auch ausreichend WLAN in jeder Ecke:-)

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Saloo 23.12.2016, 14:49
9. Ein langer langweiliger Text

Sollte der Artikel irgendwo witzig sein?
Selten so eine dämliche Zusammenstellung von Sätzen gelesen. schade um die Zeit.

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