Forum: Wirtschaft
Intellektuelle in der Krise: Schlau sein hilft!
AFP

Es ist gerade arg in Mode, Intellektuellen vorzuwerfen, dass sie das Volk nicht verstehen. Dabei brauchen wir dringend neue Denker - statt angeblicher Volksversteher wie Trump und andere.

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RioTokio 12.08.2016, 13:58
10.

Das mit den Zinsen ist relativ einfach..
So lange die EZB, bzw. Herr Draghi Billionen drucken bleibt der Zins unten.
Will man das nicht, muss man die Südländer aus dem Euro werfen, bzw. den Nordeuro einführen.

Was Intellektuelle zu offenen Grenzen sagen ist die andere Frage.
Viele wollen das aus gutem Grund nicht - egal was einem da wunderbares erzählt wird.., meist stimmt es ja doch nicht..

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peeka(neu) 12.08.2016, 14:00
11. Nahezu richtig

Wir haben Globalisierung behandelt, wie einen strafenden Gott, der ständig um uns herum kreist und den wir nur mit Opferdiensten gnädig stimmen können.
Dagegen gibt es die Agnostiker, die die Globalisierung vollständig ablehnen und sich mehrheitlich auf nationale Grenzen kaprizieren.
Was fehlt ist der Anstoss, jenseits festgefahrener Ideologien über die Mechanismen und Folgen der globalen Entwicklung zu diskutieren und darzulegen, wie diese beeinflussbar ist.
Wir bräuchten tatsächlich eine große interdisziplinäre Globalisierungskonferenz.

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Pride & Joy 12.08.2016, 14:00
12. Beides

Ich würde gar keine Gräben aufwerfen wollen, denn man braucht immer beides das miteinander in Beziehung stehen sollte:
Historische Konstellationen, Bezüge zur Gegenwart und die Entwicklung der Utopie!

Das habe ich auch aus der Geschichte gelernt. Es sind jede Menge Theoretiker an praktischen Überlegungen gescheitert und umgekehrt sind von Praktikern geniale Ideen entworfen worden.
Die Rede von: "Die da oben"- etc. pp. weist aber nicht nur aus, dass man sich unter denjenigen fühlt, sondern auch, dass man keinen Bezug hat, sich also entfernt sieht. Beides ist nicht zielführend.

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taglöhner 12.08.2016, 14:02
13.

Zivil- und Wehrdienst ist nicht mehr, allerdings jobben 2/3 aller Studenten nebenher, wodurch eine gewisse Empathiefähigkeit gegenüber der nichtintellektuellen Gegenwelt sehr viel wahrscheinlicher ist, als umgekehrt.

Dunning Krueger ist das Stichwort, das die Leute den Populisten in die Arme treibt, sofern sie nicht lieber gleich selbst über alles, sei es noch so komplex, mit abstimmen wollen.

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roughneckgermany 12.08.2016, 14:08
14.

Dieser Artikel weckt den Eindruck, dass man Geld haben muss um intellektuell zu sein. Alternativ natürlich, dass Geld jeden intellektuell sein lässt. Dies trifft jedoch weder auf den ersten noch auf den zweiten Fall zu.

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Sueme 12.08.2016, 14:12
15.

Wir brauchen die Denker ungefähr so dringend wie Dichter, wenn es denn um die Staatsführung geht.
Was wir brauchen sind Realisten mit Fachkenntnis in dem jeweiligen Einsatzgebiet (Ministerium).

Was wir definitiv nicht brauchen sind Intellektuelle Nullnummer wie wir Sie derzeit haben.

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dieter-ploetze 12.08.2016, 14:16
16. der denker vor der katastrophe ist der dumme

erst nach sichtbarem eintreten der katastrophe werdenintellektuelle wieder gefragt.nach dem finanzkollaps der 30er wurde durchaus nachgedacht und es wurdenbarrieren gesetzt,die aber in zeiten der gier(z.b. unter schroeder)wieder ausser kraft gesetzt wurden,da konnte keiner dreinreden(siehe lafontaine).aehnlich verhaelt es sich mit der globalisierung generell,wer da kritik aeussert,noch heute ist es so,ist von gestern.
nun ist wieder not,ist die not schon gross genug?

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thequickeningishappening 12.08.2016, 14:17
17. Jeder der will

kann's nachlesen. Gesichte wiederholt sich. Der Teig zum Brot ist immer gleich (Verhaltensforschung). Alle zwei Jahre potenziert sich die Digitalitaet. Der Zeitgenosse Urmensch kann da nicht mithalten. Der naechste Knall wird digital sein. Die Auwirkungen analog die selben wie vor 1000 Jahren!

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karabas 12.08.2016, 14:17
18. genau

die Reichen werden immer Reicher und Globalisierung ist an allem Schuld. Mehr fehlt unseren Intellektuellen nicht ein.

Und natürlich eine schöne Revolution wäre da schlecht. Unter der Führung der bescheidenen Intellektuellen versteht sich. Blödes Volk ist aber nur mit sich beschäftigt und will parout nicht folgen. Man muss ihnen blos die wahren Klassenfeinde aufzeigen. Wer diese nicht erkennt könnte ja selbst einer sein...

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Schoberenkel 12.08.2016, 14:20
19. Intellektuelle =|= Manager

Den ganzen Mist haben uns Manager eingebrockt. Manager können vielleicht intellektuell sein aber als Intellektuelle würde ich sie dann doch nicht ablegen.

In einer ehemaligen Arbeitsstelle hing mal der Spruch "was Manager können können nur Manager". Die Firma ist mittlerweile insolvent und von der Konkurrenz geschluckt. Das können Manager. Mein jetziger Arbeitgeber hat mehr Schreibtischtäter in der Hausverwaltung als Hausmeister. Jeder Intellektuelle sähe hier wahrscheinlich ein Sparpotenzial. Die Typen die Land und Wirtschaft kaputt gemacht haben nicht.

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