Forum: Wirtschaft
Interaktive Grafik: So hoch ist Ihr Einkommen im Vergleich zu anderen

Wie stehen Sie mit Ihrem Einkommen da? Haben andere Menschen mit gleicher Bildung oder Familiensituation mehr oder weniger Geld zur Verfügung? Diese interaktive Grafik zeigt es Ihnen.

Seite 13 von 43
Korken 12.08.2019, 12:47
120.

Zitat von krautrockfreak
noch abziehe, dann sieht das ganz anders aus! Als Privatversicherter kriegt man den Arbeitgeberanteil nämlich erst mal zum Netto dazu (ist also erst mal höher), dafür wird mir das dann vom Konto abgebucht (schnell mal tausend Euro), während der gesetzlich Versicherte hier nichts separat bezahlen muss.
Keiner wird in die PKV gezwungen, ich blieb als freiwllig versichertets Mitglied in der GKV drin, obwohl ich in die PKV könnte. Außerdem sehe ich Ihr Problem nicht ganz. Auch ich habe auf dem Gehaltszettel erstmal die Zulagen für die freiwllige GKV, die mir dann eben - zusammen mit meinem Gehaltsanteil - abgezogen werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
echtermünchner 12.08.2019, 12:48
121. BIP/Kopf, Vermögen/Kopf etc.

Das durchschnittliche Median Nettoeinkommen liegt bei 1900? in Deutschland. Und jetzt gucken sie sich den BIP/Kopf,das Vermögen/Kopf und die Eigenheimquote in Deutschland an, und vergleichen sie mit anderen Ländern, meinetwegen in Europa, und gucken, wer so alles vor Deutschland liegt. Fragen über Fragen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
olivergarch 12.08.2019, 12:48
122. Und jetzt die Statistik zur...

Lebensfreude. Viel wichtiger als irgendein besonderes Einkommen. Da sieht das Ranking plötzlich ganz anders aus. Job der Spaß macht, gutes Auskommen, nette Familie, spannende Hobbys die nicht irres Geld kosten müssen, und nicht alle wollen nur meine Kohle.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cabeza_cuadrada 12.08.2019, 12:48
123. schreiben sie ein Buch, bitte!

Zitat von syracusa
Jeder (JEDER!) hat die Wahl, und niemand (NIEMAND!) muss bei uns für's nackte Überleben 200 Stunden im Monat fremdbestimmt leben. Und nein: alle paar Jahre ein neues Auto zu kaufen ist kein (KEIN!) grundlegender Konsum. Natürlich gibt es individuelle Unterschiede beim Konsum. Ich reise gerne und habe einen großen Teil meines kleinen Einkommens dafür ausgegeben. Nun baue ich mir - ohne eine Hypothek aufnehmen zu müssen! - meinen Alterssitz weitgehend in Eigenleistung. Als Single kann man mit 1000 Euro im Monat ganz wunderbar leben, und hat dann selbst für teure Hobbys noch ausreichend geld übrig. Natürlich bin ich dank meiner Bildung und Talente privilegiert. Nicht jeder wird mit 30 Stunden Arbeit im Monat auskommen können. Aber mehr als 20h pro Woche muss bei uns niemand arbeiten, und kann damit ein freier und glücklicher Mensch sein.
ich glaube jeder würde gerne wissen wir man von 1000 Euro im Monat wunderbar leben, viel reisen und noch Geld übrig für teure Hobbys haben kann. Und jetzt bauen sie auch noch, Donnerwetter!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
syracusa 12.08.2019, 12:49
124.

Zitat von so-long
Da gehören Sie zu den wenigen, die dem Konsum(terror) nicht folgen und „trotzdem“ glücklich sind. Aber: dieses Glück ist nur möglich, weil viele andere für SIE arbeiten gehen und entsprechende Abgaben zahlen, damit Sie eine gute Krankenversorgung und Infrastruktur (diese besteht nicht nur aus 5G und einer Autobahnbrücke) nutzen können, sondern auch, damit Sie später wegen geringer Rentenanwartschaften Stütze, Wohngeld, etc. erhalten.
In Bezug auf die Krankenversicherung irren Sie. Mein Beitrag dazu deckt sich ziemlich genau mit den mittleren Kosten der KV pro Versichertem.

In Bezug auf die Infrastruktur haben Sie sicher recht. Aber das ist nicht der Punkt. Würden alle nur so viel arbeiten, wie sie für eine gute Versorgung und für ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben arbeiten müssten, dann wäre das Angebot an Arbeit geringer und die Löhne damit sehr viel höher als heute. Der Bau und die Aufrechterhaltung der Infrastruktur würde höhere Steuerzahlungen oder Mautgebühren u.ä. erfordern, und letztlich würde das für mich bedeuten, dass ich für die gleiche Lebensqualität vielleicht 40 Stunden im Monat arbeiten müsste, anstatt 30 Stunden wie heute. Andererseits bräuchte ich dann keine Autobahnen, die Tempo 250 km/h ermöglichen, und keine Hochgeschwindigkeitsbahntrassen, weil ich lieber reise anstatt zu rasen. Das würde sich also auch dann schnell relativieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
SusiWombat 12.08.2019, 12:50
125.

Zitat von Brubeck
Ein griechischer Rentner hat dadurch eine höheres Konsumkraft bekommen als ein vergleichbarer deutscher Rentner. Damals schon. Und ging mit 55 in die Rente, ohne jemals erhebliche Beiträge in die Rentenkasse gezahlt zu haben. .
Durch diese - zugegebenermaßen sehr verbreitet veröffentlichte - Dauerlüge haben Sie ihren kompletten Beitrag in die Bedeutungslosigkeit geschickt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Europäer1992 12.08.2019, 12:51
126. @106 Norwegen...

Äh, Nein. Das hat nix mit dem Euroraum zu tun. Es hat sich lediglich gelohnt 1969 Erdöl vor der norwegischen Küste zu finden und dies nicht mit allen Europäer teilen zu wollen - Daher wohl auch sicherheitshalber kein EU-Beitritt.

Kann man machen. Klar. Dann ist man reich. Solang Erdöl gefragt ist.

Die Schattenseiten dieses „Reichtums“ können Sie sich auch schnell ergooglen. Geht recht leicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dirk_row 12.08.2019, 12:51
127. Wer gilt heute als arm, abstiegsgefährdet, Normalverdiener oder reich?

Dazu ist erstmal relevant, wie viele Personen in einem Haushalt leben.
Hier wird dann mit Faktoren gearbeitet:
Erwachsener: Faktor 1,0 ;
Ehepartner Faktor 0,5, ;
jedes Kind über 14 Jahre Faktor 0,5 ;
jedes Kind unter 14 Jahre Faktor 0,25 ;

Alle jährlichen Nettoeinkünfte geteilt durch 12 Monate. Diesen Wert teilt man durch den Familienfaktor

Folgendes Beispiel:
Mann (1,0) + Frau (0,5) + Kind über.14J. (0,5) + Kind unter.14J. (0,25) = 2,25 Familienfaktor

Am Beispiel: Nettoeinkünfte/12 Monate= Wert => Wert/2,25 Familienfaktor

Kleiner als 850 EUR gilt man als arm
Größer als 850 EUR, aber kleiner als 1200 EUR, gilt man als abstiegsgefährdet
Bei genau 1700 EUR zählt man zum Median der Mittelschicht
Ab 3500 EUR gilt man als reich

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Alter Falter 12.08.2019, 12:52
128.

Zitat von DrM
Von meinen 10.500 netto muss ich erst mal meine monatlichen „Unkosten“ von 5.000€ abziehen. Natürlich bleibt noch was übrig, aber reich oder vermögend bin ich nicht....
Auch oder gerade wenn man 10.000.- pro Monat verdient, sollte man wissen, dass es keine UNkosten gibt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
syracusa 12.08.2019, 12:55
129.

Zitat von hslnbns
Laut dieser Tabelle gehören wir als Paar mit ca. 6500 netto (ein Haupteinkommen aus Selbstständigkeit, ein kleineres Teilzeiteinkommen) zu den oberen 5%. Wir haben eine schöne Mietwohnung, einen gehobenen Mittelklassewagen, können uns frei aussuchen wo und wann Urlaub machen wollen und ein paar tausend Euro Notgroschen haben wir auch. Das wars dann aber. Ohne Verzicht ist es uns nicht möglich echtes Vermögen, wie Immobilien zu finanzieren.
Da hätte ich eine Idee für Sie. Welchen Vorteil bietet Ihnen denn der gehobene Mittelklassewagen? Der hat Sie vermutlich so um die 50.000 Euro gekostet, und der bietet Ihnen kein winziges bißchen mehr, als Sie mit einer 15 Jahre alten Kleinwagengurke zum Preis von 1000 Euro alle zwei Jahre auch erreichen können. Und schon haben Sie die 50.000 Euro Eigenkapital für eine ordentliche Wohnung zusammen, ohne sich auch nur im allergeringsten strecken zu müssen.

Durchforsten Sie allen anderen Konsum, und streichen Sie alles, was Sie so wie der gehobene Mittelklassewagen eher mehr kostet als es bringt. Sie werden sehen, dass Sie dann völlig problemlos auf eine Halbtagsstelle wechseln, und sich trotzdem die ersehnte Immobilie noch leisten können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 13 von 43