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Interaktive Grafik: So hoch ist Ihr Einkommen im Vergleich zu anderen

Wie stehen Sie mit Ihrem Einkommen da? Haben andere Menschen mit gleicher Bildung oder Familiensituation mehr oder weniger Geld zur Verfügung? Diese interaktive Grafik zeigt es Ihnen.

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flame81 12.08.2019, 20:28
270. Kinder...

Kinder haben ja einen extremen Einfluß. Das deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen. Wenn man ein Kind hat, dann sind 2-3 nur ein relativ kleiner Zusatzaufwand. Ab mehr braucht man wieder ein größeres Auto, aber danach wird es dann auch wieder egal ob 4, 5 oder 6. Na ja, Augen auf bei der Berufswahl liebe Damen: top 10% bei den Alleinerziehenden. Mit meinem Ex-Mann zusammen wären wir gerade einmal in die mittlere Mitte gerechnet wurden ;-)

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Crom 12.08.2019, 20:29
271.

Zitat von eunegin
Und was sagt das über unsere Gesellschaft aus?
Das Kinder privates "Hobby" sind.

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jupp78 12.08.2019, 20:29
272.

Zitat von andi987
Wie man gut sehen kann, schmälern Kinder den Platz in der Statistik extrem. Denn neben den Mehrausgaben muss beruflich mindestens ein halbes Einkommen wegfallen. Das ist so nicht gerecht und sollte durch Steuervorteile kompensiert werden, so dass ein Paar mit Kindern und 1,5 Einkommen immer finanziell einem Paar ohne Kinder mit 2 Einkommen gleichgestellt ist.
Es gibt mehr als genug Menschen auf diesem Planeten und in diesem Land. Eigentlich viel zu viele. Daher braucht es keine weitere Förderung. Wer will, der darf, aber wer dieses "Hobby" möchte, der muss mit allen Vor- und Nachteilen eben leben. Und genau so läuft es doch auch. Niemand, wirklich niemand macht Kinder für Vater Staat. Das passiert rein aus eigenen Lebensvorstellungen!

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loddarcontinua 12.08.2019, 20:31
273. Man kann sich manchmal auch falsch erinnern....

Zitat von syracusa
Ich bin mir ziemlich sicher, dass 1989 auf meinem Lohnzettel für BAT IIa ca 7.200 brutto standen. Zu den Tariflöhnen kamen ja noch sehr erhebliche Ortszuschläge.
https://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/bat/bund/a/1990?id=bat-bund-1990&g=IIa&s=31&f=&z=&zv=&r=&awz=&zulage=&kk=&kkz= &zkf=&stkl=
Oder erhielten Sie noch Verheirateten- + Kinderzuschlag für 8-10 Kinder?:) Spass beiseite. Da der SPON-Artikel das reine monatliche Nettoeinkommen statistisch verwurstelt flunkern Sie sicherlich nicht, mit 1000netto/mtl. "selbstbestimmt" leben zu können. Geht mir als Rentner auch so....nur wenn in meinem Haus jetzt die Heizung (Kessel Bj.82, 2. Brenner 2011) oder das Dach zur Erneuerung ansteht, müsste ich auf mein angespartes V E R M Ö G E N zurückgreifen. Ein solches Vermögen werden Sie - erfolgreicher Wissenschaftler/Erfinder/Unternehmer(?) - sich wohl auch aufgebaut haben....

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Newspeak 12.08.2019, 20:32
274. ...

Das Tool waere besser, wenn man alle Kriterien gleichzeitig auswaehlen koennte, und dann einen Vergleich zur Gesamtbevoelkerung haette. So verzerrt es nur die Fakten, denn jeder Mensch ist eben mehr als "nur" maennlich, oder "nur" mit Migrationshintergrund, und die Kombination von allen Details ist ueberhaupt erst aussagekraeftig fuer die eigene Position in der Gesellschaft, und nicht die separaten Parameter fuer sich.

Es gibt ausserdem riesige Unterschiede in den Klassen. Nicht jeder Akademiker ist Gutverdiener. Ich denke, die Unterschiede in den Klassen sind teilweise groesser, als die zwischen den Klassen, was die Heranziehung dieser Klassen an sich schon wieder zweifelhaft macht. Am Schluss biegt sich dann mal wieder jeder die Statistik so hin, wie er sie braucht. Und die eigentliche Botschaft, dass die Loehne ALLER Deutschen zu niedrig, und die Abgaben ALLER Deutschen zu hoch sind, die kommt wieder nicht an.

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Crom 12.08.2019, 20:33
275.

Zitat von bauigel
Bitte erst googeln und dann - wenn noch erforderlich - einen Kommentar abgeben. Die offizielle Armutsgrenze liegt bei 60% des Durchschnittseinkommens und nicht die Armutsgefährung.
Nein, die Armutsgrenze liegt bei 40 bzw. 50% des Medianeinkommens.

https://de.wikipedia.org/wiki/Armutsgrenze?wprov=sfla1

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Crom 12.08.2019, 20:42
276.

Zitat von syracusa
Naja, multiplizieren Sie die das anzunehmende Bruttoeinkommen mit dem Faktor 5,8 (30h gegenüber Vollzeit 174h), und Sie werden sehen, dass der Stundenlohn dann doch nicht so ganz niedrig ist.
Als Vollzeit gilt 168 Stunden, dort wo ich arbeite sogar weniger als 165. Darüber hinaus wird ja nur ein Teil des Einkommens laut Ihren Aussagen mittels Arbeitseinkommen erzielt, der Rest z.B. durch Urheberrechte. Damit hat jemand mit 5.000 Brutto wahrscheinlich bereits einen höheren Stundenlohn und das hat als Akademiker schon nach ein paar Jahren. Sie dagegen waren ja schon (Gast)professor laut eigenen Aussagen.

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syracusa 12.08.2019, 20:44
277.

Zitat von jupp78
Nicht nichts, sondern wenig. Und klar, diejenigen, die mehr leisten könnten, die schmarotzen. Also nicht alle, aber die, die wesentlich mehr tun könnten, tun das. Und das erkennt man z.B. auch bei syracusa. Die Aussage, dass er aktuell nur so viele Gesundheitskosten verursacht, wie er einzahlt, mag zwar richtig sein, aber garantiert er dafür, dass das so bleibt? Denn die Statistik spricht dagegen, da wird es im Alter mehr. Will er dann mehr einzahlen? Ich vermute nein.
Da verdrehen Sie die Fakten aber ziemlich gewaltig. Die durchschnittlichen Kosten pro Versicherten liegen bei den gesetzlichen Kassen bei gut 200 Euro. Und jetzt gucken Sie bitte erst mal nach, was "Durchschnitt" bedeutet. Das sind die mittleren Kosten vom Baby bis zum über 100jährigen Greis. Jemand, der einschließlich Arbeitgeberanteil also sein Leben lang diese gut 200 Euro pro Monat einbezahlt, der deckt sein Leben lang sein Risiko vollständig ab. Natürlich kann jemand schwer erkranken und höhere Kosten als die durchschnittlichen verursachen, aber dafür gibt es eben auch jemanden, der so gut wie keine Kosten verursacht. Das ist das Versicherungsprinzip, dass man die Risiken auf alle aufteilt, so dass jeder nur noch die durchschnittlichen Kosten tragen muss.

Asozial verhält sich bei den GKV nur der Staat. Der bezahlt pro Hartz-4-Empfänger nur ca 100 Euro in die Kasse ein, aber der Versicherte verursacht auch die mittleren Kosten von gut 200 Euro. Die Differenz muss alleine durch die anderen GKV-Mitglieder getragen werden, während sich die PKV-Mitglieder fein heraushalten dürfen.

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syracusa 12.08.2019, 20:47
278.

Zitat von loddarcontinua
https://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/bat/bund/a/1990?id=bat-bund-1990&g=IIa&s=31&f=&z=&zv=&r=&awz=&zulage=&kk=&kkz= &zkf=&stkl= Oder erhielten Sie noch Verheirateten- + Kinderzuschlag für 8-10 Kinder?:) Spass beiseite. Da der SPON-Artikel das reine monatliche Nettoeinkommen statistisch verwurstelt flunkern Sie sicherlich nicht, mit 1000netto/mtl. "selbstbestimmt" leben zu können. Geht mir als Rentner auch so....nur wenn in meinem Haus jetzt die Heizung (Kessel Bj.82, 2. Brenner 2011) oder das Dach zur Erneuerung ansteht, müsste ich auf mein angespartes V E R M Ö G E N zurückgreifen.
Nöö, ich baue ja sogar gerade meinen Alterssitz, und zwar ohne eine Hypothek aufnehmen zu müssen.

Ich war in den Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter tatsächlich vereiratet. Aber vielleicht verwechsle ich das auch mit den späteren Gehalt als Gastprofessor.

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spon_7302413 12.08.2019, 20:49
279. KI und Automatisierung

Zitat von Crom
Ich habe geschrieben, dass Schmarotzer zu hart ist. Allerdings kann ein Gemeinwesen nicht funktionieren, wenn alle nur 30 Stunden im Monat arbeiten.
Was, meinen Sie, wird sich in der Zukunft für ein Begriff in den Alltagsgebrauch einbürgern? Wenn wir mittels KI und Automatisierung 90% aller Verwaltungstätigkeiten online in der Kommunikation mit Maschinen erledigen, nur noch im Versandhandel gekauft wird, die Zustellung der Einkäufe mittels Drohnen erfolgt, der Nahverkehr von selbstfahrenden Fahrzeugen bewältigt wird, in Krankenhäusern Operationen von Robotern erledigt werden und in den Fertigungsbetrieben für die Konsumartikel keine Menschen mehr arbeiten, abgesehen von den Mechanikern und IT-Spezialisten?
Haben Sie sich einmal ausgemalt, wohin die Entwicklungen der Gegenwart in der Zukunft führen werden?
Wer dann tatsächlich noch 30 Stunden im Monat arbeiten kann, wird vermutlich zu den Vollbeschäftigten gezählt.
Die Frage ist nicht, ob das eine realistische Perspektive ist, sondern wie die Gemeinschaft das so organisiert, dass es nicht zu derart destruktiven Verwerfungen kommt, dass selbst ein Snake Plissken sich nicht mehr alleine auf die Straße trauen würde.

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