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Interaktiver Rechner: So viel Steuern zahlen Sie im Vergleich

Gut 280 Millarden an Einkommensteuern kassiert der Staat pro Jahr. Wie viel zahlen Sie im Vergleich zu anderen? Und was ändert das geplante Soli-Aus? Finden Sie es heraus - mit einer interaktiven Grafik.

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Olli Ökonom 27.11.2018, 11:43
10.

Zitat von wasistlosnix
Wenn 25% der Beschäftigten keine Steuern zahlen. Dann ist das eine Schieflage und eine Subvention der Industrie, die sowenig zahlen kann das dafür keine Steuern fällig werden. Klar auch das diejenigen die viel Zahlen unzufrieden sind. Das ist auch ein Bild der Spaltung in Deutschland. Einige würden gerne Steuern zahlen wenn sie mehr verdienen würden und andere fühlen sich übervorteilt weil die Steuerlast zu hoch ist.
Von Teilzeitmitarbeitern haben SIe wohl noch nie etwas gehört. Auch nicht von 450 € Kräften. Es ist nun einmal so, dass dass Existenzminimum von der Einkommensteuer befreit ist und das ist auch gut so. Selbst mit dem Mindestlohn kommen Sie bei Vollzeit deutlich über das Existenzminimum und müssen geringfügig Steuern zahlen.
Vielleicht sollt man das sozialistische Brett vorm Kopf entfernen.

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Crom 27.11.2018, 11:51
11.

Wenn man den rechten durch den linken Wert dividiert, erhält man das xfache dessen, was der Durchschnitt beiträgt. Bei mir und meiner Familie ist das jetzt schon mehr als das dreifache. Da frage ich mich, wofür eigentlich? Nutze ich den Staat denn auch mehr als dreimal so viel? Eher umgekehrt.

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flopi3 27.11.2018, 11:56
12. voll Zustimmung ...

Zitat von Odde23
Mich hat das schon länger genervt. Für mich war im vergangenen Jahr das persönliche Limit erreicht. Heute verdiene ich daher deutlich weniger, was noch immer zum Leben reicht. Im Gegenzug habe ich heute wesentlich mehr Lebenszeit für mich. Man darf nämlich nicht vergessen, dass die Lebenszeit begrenzt ist und man muss sich daher fragen, wie viel davon man per Steuern an einen Staat abgibt, der diese Lebenszeit einfach verpulvert. Frei nach Kleist: "Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht."
..., sollten Steuern und Sozialabgaben noch weiter erhöht werden, werde ich ebenfalls deutlich weniger arbeiten. Steuern müssen gezahlt werden und es ist auch völlig richtig, dass Besserverdienende mehr zum Allgemeinwohl beitragen. Aber bei knapp 50% (45% plus 5,5% Soli) ist einfach mal Schluss. Auch die Linke sollte mal verstehen, dass die "Kuh" nur bedingt gemolken werden kann.
Auch die Diskussionen um die Abschaffung des Soli halte ich für völlig daneben. Die, die ihn über 20 Jahre gezahlt haben, gehören jetzt endlich wieder entlastet. Natürlich profitieren viele nicht von der Abschaffung. Eben diese wurden jedoch auch nie belastet.

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peterle3 27.11.2018, 12:12
13. Wertlos

Wenn die Begriffe nicht stimmen ("Bruttoeinkommen" oder "zu versteuerndes Einkommen") kann auch die Rechnung nicht stimmen. Damit fängt man nichts an.

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hamburger-humanist 27.11.2018, 12:15
14.

Die Einkommensteuer macht nur ca. 1/3 des gesamten Steueraufkommens aus. Immer davon zu reden, dass die oberen Einkommen den Hauptteil des Steueraufkommens finanzieren ist Propaganda. Die oberen Einkommensbezieher zahlen den Großteil der Einkommensteuer.
Wenn die oberen 10% den Großteil der Einkommensteuer zahlen ist das schon alleine deswegen kein Problem, weil diese oberen 10% ja auch den Großteil des Einkommens beziehen.
Auf ein Durchschnittseinkommen zahlt man ca. 15% Einkommensteuer. Meiner Meinung nach kein so schlechter Steuersatz.

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thequickeningishappening 27.11.2018, 12:19
15. Der Soli war für Ein Jahr geplant

Wann war Das nochmal ? Jetzt wird zum Xten Mal Die Abschaffung geplant?!

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peterle3 27.11.2018, 12:19
16. Stimmen die Zahlen?

Bei einem "Bruttoeinkommen" von 95.000 € nennt Ihr Rechner ein Steuerlast von 9.845 € pro Ehepartner, also zus. 19.690 €. Der Einkommensteuerrechner des BMF nennt bei 95.000 € "zu versteuerndem Einkommen" eine Steuerlast von 24.159,50 € incl. Soli. Worüber reden wir hier? Wie kommt der Unterschied zustande?

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mtroeller 27.11.2018, 12:19
17. Eine Riesen-Schweinerei...

...ist die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze. Warum werden hier die Reichen von der Sozialversicherung ausgenommen? Danke im Voraus an lufthansa und vw und andere deutsche (angebliche)"top"- Unternehmen, die diesen Schwachsinn auch noch gefestigt haben und mitmachen. Das Steuerrsystem ist ebenfalls viel zu ungerecht. Warum zahlen die unteren Einkommensgruppen bis 25.000 Euro überhaupt Steuern? Es ist absurd: Auf Steuern werden Steuern gezahlt, auf die auch schon Steuern gezahlt wurden. Von der Energie-, Mineralöl-, Tabaksteuer will ich mal nicht anfangen. Warum gibt es wohl keine dicke fette Steuer auf Alkohol? Damit der deutsche Abhängige seine Fresse hält, so sind schon mal mindestens 30 Millionen Deutsche außer Gefecht.

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blurps11 27.11.2018, 12:23
18.

Zitat von wasistlosnix
Wenn 25% der Beschäftigten keine Steuern zahlen. Dann ist das eine Schieflage und eine Subvention der Industrie, die sowenig zahlen kann das dafür keine Steuern fällig werden. Klar auch das diejenigen die viel Zahlen unzufrieden sind. Das ist auch ein Bild der Spaltung in Deutschland. Einige würden gerne Steuern zahlen wenn sie mehr verdienen würden und andere fühlen sich übervorteilt weil die Steuerlast zu hoch ist.
Auch hier ist es mal wieder wert zu erwähnen: Diese 35% zahlen keine EINKOMMENsteuer. Die GESAMTsteuerbelastung anteilig am Einkommen ist bei Geringverdienern allerdings deutlich höher als bei der ach so gebeutelten Mittelschicht.

Siehe: http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/lohnsteuer-mehrwertsteuer-geringste-last-fuer-mittelschicht-a-1126986.html

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_oliver_ 27.11.2018, 12:25
19. Konjunktur sprudelt, Steuerlast bleibt

Ich fand es interessant parallel dazu diesen Artikel zu lesen: https://www.google.de/amp/s/amp.welt.de/wirtschaft/article175842986/Steuerlast-Nur-ein-Land-verlangt-noch-hoehere-Steuerbeitraege-von-den-Buergern.html
In Zeiten guter Konjunktur senken im internationalen Vergleich andere Staaten die Steuern. Schulen, Einrichtungen und Straßen etc. gibt es dort ja auch. Auch da verfestigt sich beim Vergleichsblick über den nationalen Tellerrand hinaus der Eindruck zur Kasse gebeten zu werden. Noch ein Thema ist die seit Jahren behauptete und nicht umgesetzte Anschaffung der kalten Progression.

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