Forum: Wirtschaft
Interessenkonflikte: Willkommen im Trump-Dickicht
REUTERS

In zwei Wochen wird Donald Trump US-Präsidenten - mit vielen Interessenkonflikten. Denn eigentlich dürfen sich Politik und Privatgeschäfte nicht vermischen. Doch Trump trennt sich ungern von seinem Lebenswerk.

Seite 4 von 13
zeitenflug 05.01.2017, 11:53
30. Warum Interessenskonflikt?

Lieber Spiegel, ich verstehe eure Behauptung im Teaser nicht. "Denn eigentlich dürfen sich Politik und Privatgeschäfte nicht vermischen." - Wer sagt das? Habt ihr dafür eine Quelle? In den USA wird genau das ja sehr intensiv diskutiert.

Washington Post zitiert unter anderem eine Regel, nach der eben per Definition gerade kein Interessenskonflikt zwischen privaten und nationalen Interessen bei Präsident und Vizepräsident besteht, siehe https://www.washingtonpost.com/news/fact-checker/wp/2016/11/23/trumps-claim-that-the-president-cant-have-a-conflict-of-interest/

Falls ihr da mehr wisst als die Kollegen von New York Times und Washington Post (was ja durchaus sein kann) wäre es super, wenn ihr das im Artikel nicht nur behauptet, sondern auch irgendwie belegt, damit man die Argumentation nachvollziehen kann. So sieht das erstmal die die Privatmeinung des Autors aus, der halt meint, dass Politiker ihre Privatinteressen vor der Tür lassen müssen - was eine berechtigte Meinung ist, nicht missverstehen, aber der Artikel präsentiert es halt nicht als Meinungsbeitrag, sondern als Fakt, daher mein Wunsch zum Quellennachweis.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
DerBlup 05.01.2017, 11:54
31. ach ja...

Der Mann ist noch nicht mal im Amt und wird schon vom Establishment niedergeschrieben. Erst hat er nen kleinen Schniedel und will an seine eigene Tochter ran, jetzt isser korrupt. Dabei ist noch gar nichts passiert. Sieht denn niemad in Deutschland die Chance, die sich auftut, wenn bei den Amis mal kein Imperiumsmacher und Kriegstreiber an der Macht ist, sondern jemand, für den Handel wichtiger als Krieg ist?
Lasst ihn doch mal machen. Danach könnt ihr ja sagen, dass ihr es schon immer gewusst habt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
egoneiermann 05.01.2017, 11:54
32.

Zitat von jan07
Immerhin ist Trump ein erfolgreicher Geschäftsmann.
Das wird immer wieder gerne behauptet. Wer aber mit dem geld des Vaters und den Beziehungen des Vaters ein Immobilienunternehmen erschafft, dem muss man nicht unbedint als erfolgreich bezeichnen. Ob seine Firmen wirklich einen großen Gewinn abwerfen will er nicht sagen, dagagen ist bekannt, dass er auch schon Millarden in den Sand gesetzt hat. Wieviel ihm von seinen Firmen wirklich gehört und wieviel den Banken ist auch nicht bekannt. Da ist mir persönlich doch ein berliner Politiker lieber, der wie Merkel eine erfolgreiche Karierie hiter sich hat und mit normalen Menschen zu tun hatte und nicht nur mit der Milliadär-Blase.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bauigel 05.01.2017, 11:55
33. @jan07

Immer dieses Märchen vom erfolgreichen Geschäftsmann.
Wenn er das damals von seinem Vater zur Verfügung gestellte Geld ganz normal an der Börse angelegt hätte, hätte er heute genau das Geld welches er "angeblich" hat.
Wo ist also hier die Leistung?
Und wenn man betrachtet wir vielGeld er nur durch seinen Namen bekommen hat, dann hat er im Endeffekt sogar unterdurchschnittlich agiert. Die vielen Tausend Unternehmen die er bei seinen Pleiten nicht gezahlt hat können ein Lied davon singen.
Also die Leute die von einem erfolgreichen Geschäftsmann reden, haben keine Ahnung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bauigel 05.01.2017, 11:58
34. @Darwins Affe

Bemerkenswert. Sie verteidigen DT und begründen dies mit platten Parolen gegen Frau Hilton die widerlegt oder zumindest unbewiesen sind. Die typische Argumentation heutzutage.... einfach mal irgendwelche Behauptungen aufstellen und mit Dreck werfen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Andraax 05.01.2017, 12:00
35. Jedem das Seine

Zitat von jan07
Immerhin ist Trump ein erfolgreicher Geschäftsmann. Das ist mir weitaus lieber als so manche Berliner 'Berufs'Politiker, die noch nie in ihrem Leben in einem realen Beruf gearbeitet haben und nur wegen ihrer politischen Vernetzung (man könnte es auch unfreundlicher nennen) existieren.. Gerade bei Linken und Grünen, die sich so gerne über Trump mokieren, gibt es da etliche abschreckende Beispiele.
Mir sind intellektuelle Ideologen wie Wagenknecht weitaus lieber als ein korrupter geistiger Tiefflieger wie Trump, der nur sich selbst im Kopf hat. Gerade bei AfD und CSU gibt es etliche abschreckende Beispiele.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ladozs 05.01.2017, 12:02
36. Völlig losgelöst

Tausende von Artikeln und Beiträgen in deutschen Medien seit dem überraschenden Wahlsieg des Herrn T. Jede Personalie, jede Bewegung,jede Nachricht in den sozialen Medien wird von den vielen „Schreiberlingen“ penibel analysiert und eingeordnet. Zumeist ist das Ergebnis negativ. Dabei ist der gute Mann doch noch nicht einmal im Amt, vielleicht sollte man ihn erst einmal gewähren lassen, bevor man ihn für seien politischen Entscheidungen kritisiert und verdammt.Ein Präsident, der ein Land führt wie ein Unternehmen, muss nicht automatisch schlecht sein, geben wir ihm zumindest ein Chance.

Alternativ sollten die Medien vielleicht einen Bruchteil ihrer Bemühungen und Kräfte zum Beispiel auf den amtierenden Berliner Senat verwenden. Hier spielt sich eine unglaubliche Groteske ab, mit völlig überforderten Laiendarstellern, die lieber in ihrem neuen gepanzerten „Firmenwagen“ herumfahren, und die Bevölkerung in einem unglaublichen Maße veralbern!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ogga243 05.01.2017, 12:03
37. Untergang...

Die Welt weiß gar nicht auf was sie zu kommt...but then again,who are we ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bpauli 05.01.2017, 12:05
38. Plutokratiee

Die Herrschaftsform der USA zeigt die tyypischen Anzeichen einer Plutokratie, einer Reichtumsherrschaft. Die Milliardäre in der Regierung sorgen für sich und die Reichen. Demokratie Fehlanzeige.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zynik 05.01.2017, 12:08
39. Motto: L'état c'est moi?

Zitat von Straussenblatt
der US Senat hat den 70ern entschieden dass die privaten Interessen des US Präsidenten sich mit den Interessen des Landes decken. ein US Präsident hat also der facto keinen Interessenkonflikt wenn er sich entscheiden muss ob er mit seiner Politik seine privaten Bereiche berührt oder nicht.
Somit ist der US-Präsident sowas wie ein König? Interessant.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 13