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Internationale Agentur: Ökostrom könnte über 80 Prozent des Weltbedarfs decken
DPA

Nur noch Wind, Sonne und andere regenerative Energiequellen: Im Jahr 2050 könnte das reichen, um den weltweiten Strombedarf fast völlig zu decken, rechnet die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien vor.

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Freier.Buerger 09.04.2019, 10:49
90.

Zitat von karl-felix
1) Lesen Sie die Studie doch erst einmal. Woher haben Sie denn Ihr Wissen ? Weltweit gibt es keine Dunkelflaute, so etwas kann es - wenn überhaupt - nur regional geben. Bei uns in Deutschland z.B. in der Vergangenheit 2 mal in 20 Jahren , in Zukunft wohl eher nicht mehr . Die Sonne schickt seit Milliarden Jahren ununterbrochen das Zehntausendfache unseres heutigen Energiebedarfes . Ununterbrochen . 2) Woher haben Sie Ihr Wissen ? Bei uns in Deutschland würden gut 2% der Fläche ausreichen , die Norweger benötigen gar keine zusätzlichen Flächen .
Lassen Sie uns ein Stahl- und ein Zementwerk ein Jahr lang zu 100% mit EE-Strom betreiben. Und zwar zu jeder Zeit zusätzlich zu all den Haushalten, die einen Ökostromvertrag haben. Wenn kein Ökostrom verfügbar ist, bleibt es dunkel und der Zementofen kalt, es sei denn, es gibt genügend Speicherstrom.

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touri 09.04.2019, 10:49
91.

Zitat von karl-felix
1) Lesen Sie die Studie doch erst einmal. Woher haben Sie denn Ihr Wissen ? Weltweit gibt es keine Dunkelflaute, so etwas kann es - wenn überhaupt - nur regional geben. Bei uns in Deutschland z.B. in der Vergangenheit 2 mal in 20 Jahren , in Zukunft wohl eher nicht mehr . Die Sonne schickt seit Milliarden Jahren ununterbrochen das Zehntausendfache unseres heutigen Energiebedarfes . Ununterbrochen . 2) Woher haben Sie Ihr Wissen ? Bei uns in Deutschland würden gut 2% der Fläche ausreichen , die Norweger benötigen gar keine zusätzlichen Flächen .
Regional, z.B. landesweit reicht ja schon, das können die Stromleitungen schon nicht hergeben um das Auszugleichen. Außerdem reicht ja schon eine Windflaute allein über einen längeren Zeitraum (was durchaus häufiger vorkommt) um Probleme zu machen. Am Ende muss man trotzdem zur not einen Großteil der regenerativen Energieanlagen mit konventionellen Kraftwerken sichern, weil kein Speicher hierzulande könnte das auffangen. Und was passiert, wenn mal auch nur einen Tag der Strom weg ist konnte man in einem Berliner Stadtteil kürzlich schön betrachten, da fiel selbst der Mobilfunk teilweise aus und spätestens wenn der Akku leer war war schluss. Da kann man nicht mal mehr um Hilfe rufen.

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Trockenfisch 09.04.2019, 10:51
92. Na, na

Zitat von Ole_Ostpreiß
aber kann Es Nicht und Wird Es auch Nicht , Es ist ein Ammen-Märchen das der Energiebedarf der Welt mit Wind und Solar gedeckt werden kann !
nicht so negativ. Natürlich heitßt es nicht umsonst könnte. Allerdings sehe ich das Problem nicht so auf der technischen Seite. Allerdings werden sich die großen Erdöl und Erdgasförderer und alle die von der fossilen Verbrennung mittelbar und unmittelbar ihren Gewinn ziehen, sicher über ihre schon lang existierenden Lobbyverbindungen zur bestehenden Polituik, immens dafür einsetzen das solch ein Szenario nicht so schnell Wirklichkeit wird.
Leider werden die Politiker aller Industrienationen sich da anschließen und mit sehr kruden Argumenten das verhindern was eigentlich schon lange nötig ist. Leider!

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thomas.kuelpmann 09.04.2019, 10:51
93. Leider liegen auch

Zitat von Ole_Ostpreiß
aber kann Es Nicht und Wird Es auch Nicht , Es ist ein Ammen-Märchen das der Energiebedarf der Welt mit Wind und Solar gedeckt werden kann !
Sie, zumindest in der Absolutheit der Aussage, falsch:

Selbstverständlich reicht jeden Tag die auf die Fläche der BRD eingestrahlte Solarenergie aus, den gesamten Bedarf zu decken. Auch bei bedecktemHimmel. Kein Problem.

Gleiches gilt für die (sekundäre) Form der Solarenergie, nämlich die Windkraftanlagen. Reicht auch aus.

Leider, und das meinen Sie, liegen deren Erzeugung und die im realen Betrieb existierenden Verbrauchsprofile nicht übereinander.

Könnte man den ganzen Krempel speichern, wäre das Problem aus der Welt. Aber Wasserstoffspeicherung ist teuer und nicht besonders effektiv (insbesondere die Elektrolyse), Batterieparks sind sehr teuer. Aber da könnte sich noch was tun.

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bammy 09.04.2019, 10:52
94.

Zitat von Oberleerer
Was ist denn diese ominöse Grundlast? Wie hoch ist diese? Kann man die nicht mit Akkus oder Wasserkraft abdecken?
Vielleicht ist das Verständnisproblem des technischen Begriffes "Last". Sobald Strom benötigt wird, liegt diese "Last" für die Erzeuger (Maschinen/Turbinen) an. Egal mit welcher Primärenergie diese Erzeuger angetrieben werden.
Nennen wir Grundlast einfach mal Grundbedarf. Vielleicht macht es das für Laien verständiger.
Und ja kann man mit Wasserkraft abdecken und wir machen das auch. Nur sind wir da im kleinen Deutschland limitiert und kann im Ernstfall für die Umwelt folgen haben.
Akkus? Welche meinen Sie?

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severus1985 09.04.2019, 10:52
95. Biogas und CO2

Zitat von Olli Ökonom
Unter die sen 38% EE befinden sich in einem nicht unerheblichen Maß Biogasanlagen, die nicht ökologisch sind, weil SIe Unmengen an CO2 erzeugen. Nur weil Sie biologisch erzeugten Treibstoff nutzen, sind sie nicht ökoklogisch.
Ähm, Biogasanlagen "erzeugen" nur soviel C02, wie vorher als Kohlenstoff in der Pflanze gebunden wurde, ist also CO2 neutral, genau wie Brennholz (Erhalt des Baumbestandes durch Aufforstung vorrausgesetzt).

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tempus fugit 09.04.2019, 10:53
96. Genau, wozu auch?

Zitat von Don't feed the trolls
... ich für meinen Teil als Bewohner Berlins reise generell nicht in Gegenden, die umstanden sind von Windkraftanlagen. Man kann sich heute anhand von Karten vorab informieren, wo solche Dinger stehen und dann scheidet halt eine Urlaubsregion aus. So einfach ist das. Für die Bewohner ist es natürlich schwieriger. Ziehen Sie weg, wenn Sie können.
...viel intessanter in Gauweiler, in der Lausitz und anderswo
durch hochinteressante und entspannende Mondlandschaften zu spazieren...

Oder mal Urlaub machen - z.B. im Elsass - Ffessenheim- neben um mal wieder den Blutdruck auf Trab zu bringen oder in Ihrer Ecke - im Grossraum HH eine ganze Reihe....

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knuty 09.04.2019, 10:54
97.

Zitat von AGCH
Dann beschäftigen Sie sich mal mit atomaren Zerfallsreihen, natürlich lassen sich Spaltprodukte nochmals spalten. Am Ende steht häufig Blei.
Das mache ich schon seit Jahrzehnten.

Es gibt nur zwei Atome, die sich spalten lassen. Das eine ist das natürlich vorkommende Uran235 und das andere das in AKW unvermeidlich entstehende Plutonium.
Will man Plutonium spalten, braucht man dazu Uran und dabei entsteht wiederum neues Plutonium.

Alle anderen Spaltprodukte sind nicht spaltbar und zerfallen eben nach den natürlichen Zerfallsreihen und das dauert eben bis zu einer Million Jahre.

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Oberleerer 09.04.2019, 10:54
98.

Zitat von knuty
AKW brauchen aber immer Kühlwasser, man kann sie also nicht überall hinstellen. Außerdem kann man gespaltene Atome nicht nochmals spalten. Das ist bloß ein Märchen, an das Atomfanboys glauben wollen.
Die Franzosen bauen ihre Kraftwerke auch überall hin. Wenn dann im Sommer und im Winter das Wasser knapp wird, schalten die ihre Kraftwerke eben ab. Es geht wohl ohnehin eher um Material für die A-Bombe, als um billigen Strom.

Atome kann man immer weiter spalten, bis Helium, nur kommt es nicht immer zu einer Kettenreaktion. Was der Forist meint, ist, daß die herkömmlichen Brennstäbe gewechselt werden, obwohl noch 90% Brennmaterial drin steckt. Beim Zerfall zerkrümeln die Pellets und können so die Wärme nicht mehr schnell genug abgeben.

Beim Thorium-Reaktor kann man den Brennstoff direkt in das flüssige Salz geben und damit viel weiter runterbrennen.

Eine feine Sache ist das trotzdem nicht, da tausend Grad heißes Salz technologisch kaum zu beherrschen ist und auch die Abtrennung der Reststoffe nicht ganz geklärt ist. Ein herkömmlicher Reaktor, wo einfach Stäbe in einen Wasserkessel getaucht werden ist um Längen einfacher zu beherrschen.

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diefans 09.04.2019, 10:54
99.

Ich bin gespannt, wo diese 1 Mrd. Autoakkus und zu welchen energetischen und ökologischen Kosten diese herkommen sollen.

...und wenn dann alle im dunklen Winter, nach getaner Arbeit ihre Autos "auftanken" möchten, wird es wohl noch dunkler werden.

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