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Internet-Einkäufe: Plastikgeld-Betrug verursacht Schaden in Milliardenhöhe
REUTERS

Im Euro-Raum nimmt der Betrug mit EC- und Kreditkarten zu - und verursacht einen Schaden in Milliardenhöhe. Ein Großteil der Fälle geht auf Bezahlvorgänge im Internet zurück. Besonders drei Länder sind von den Delikten betroffen.

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shardan 25.02.2014, 18:46
20. Kleine Anleitung zum hacken....

Ein ganz einfacher Tipp: Googeln Sie mal nach dem IP-Bereich, in dem die Business-Kunden der Telekom liegen. Dann gehen Sie hin und nutzen einen einfachen Portscanner und schauen mal nach, wer was offen hat. Wer dann noch in etwa weiss, was auf welchem Port liegt (Dateifreigabe Windows etwa 137...139), wird recht schnell offene Systeme finden. Das Ganze braucht keine Spezialausrüstung. Es braucht einige wenige Programme, die einige Betriebssysteme ohnehin an Bord haben, oder die man schnell im Internet herunter laden kann. Dazu etwa 2..3 Stunden Recherche. Demonstriert hat das mal ein Fachman für Sicherheit, live auf der Vortragsbühne eienr Veranstaltung für PC Sicherheit. Das ergebnis seiner Suche: innerhalb vone twa 2..3 Minuten hatte er etliche Firmen (!) gefunden, bei denen alles bis hin zur Buchhaltung scheunentorweit offen stand. Sicherheit kostet Geld und belastet die Bilanz. Hier gibt es ein manko: Eine erreichte Sicherheit wird in der Bilanz nirgendwo "gutgeschrieben". Also lässt man das einfach weg. "Das kostet zuviel, und es ist ja nie was passiert" - Standardsatz so mancher Firmenfürsten. Das deutsche Datenschutzrecht schreibt zwar vor, das entsprechende Einbrüche in die Systeme auch öffentlich gemacht werden müssen. Aber wo kein Kläger, da kein Richter: Solange das keiner nachweist und Anzeige erstattet, passiert da schlicht nichts.

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hal5000 25.02.2014, 18:52
21.

Zitat von wortgewalt87
Na ja. Was gibt's denn in RO und BU groß im Internet zu kaufen?
Alles, was es auch in Deutschland im Internet zu kaufen gibt. Ist halt Internet, nicht nationales Intranet, Sie verstehen...?

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Leser161 25.02.2014, 19:02
22. Ganz einfach

Das Problem ist ganz einfach. Um eine Zahlung im Internet zu veranlassen Bedarf es der Übermittlung einer Zahlenfolge. Jeder der diese Zahlenfolge (Bankverbindung, Kreditkartennr) weiss (also alle Leute bei denen man was gekauft, oder die bei einem was gekauft haben) kann mit dem zugehörigen Konto/Kreditkarte bezahlen. Zahlungsdienstleister sind kein Ausweg, da sie den Mechanismus nur auslagern aber nicht ändern.

Die Banken sollte sich mal ein Verfahren ausdenken, das sicher ist, z.B. Lastschriften die durch TANs autorisiert werden müssen.

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logtor 25.02.2014, 19:08
23. Sicherheitstip

Wenn irgendwo ein Apfel auf dem PC ist, sollte man auf Online-Banking grundsätzlich verzichten....

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kuac 25.02.2014, 19:34
24.

Zitat von wortgewalt87
Na ja. Was gibt's denn in RO und BU groß im Internet zu kaufen?
Haben sie denn kein Amazon oder EBay?

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kuac 25.02.2014, 19:38
25.

Zitat von logtor
Wenn irgendwo ein Apfel auf dem PC ist, sollte man auf Online-Banking grundsätzlich verzichten....
Ich mache das schon seit Online Banking gibt, mit einem Apfel PC. Bisher kein Problem. Täglich bin ich dabei.

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renee gelduin 25.02.2014, 20:10
26.

Zitat von women_1900
Ich habe schon vor langem wieder auf Einkauf beim Händler und Barzahlung umgestellt. Hat nur Vorteile: ich kann nicht getrackt werden, wann ich wo was gekauft habe, meine Kredit- und EC Karte kann nicht missbraucht werden und ich finanziere nicht amerikanische Konzerne wie z.B. Amazon, die hier zwar das Sozialsystem ausbeuten, aber keine Steuern bezahlen u.v. Vorteile mehr. Vor noch nicht all zu langer Zeit wurden Studien durch die Presse getrieben, daß Bargeld Schwarzarbeit fördern würde und zu Unsummne an Steuerausfällen führen würde. Fazit dieser "Studie" war: Bargeld abschaffen. Finanziert wurde die Studie von Kreditkartenfirmen. Bin gespannt, wann die Politiker wieder einmal ihre Abhängigkeit von den Lobbyisrten unter Beweis stellen.
Dafür bezahlen sie auch ein Vielfaches dessen, was es online kosten würde.

Zitat von pauschaltourist
Nicht legitimierte Belastungen der Kreditkarte können ebenso problemlos zurückgebucht werden wie unrechtmäßige Lastschriften Ihres Girokontos.
Setzt voraus, daß man die Zahlungen regelmäßig und möglichst zeitnah kontrolliert. Im Urlaub, wenn man ganz ohne Internet unterwegs ist und/oder in unsicheren Ländern ist das Risiko KK-Betrugsopfer zu werden höher (soweit ich weiß) und dann doppelt problematisch.

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spon-facebook-10000410355 25.02.2014, 21:41
27. Wen wundern die Ergebnisse?

Hinten auf der Karte steht doch für jeden lesbar die CVC2, das heißt der Prüfcode.
Wozu also Skimming, wenn bei jedem Bezahlvorgang an der Kasse die Unterschrift auf der Quittung mit dem Original auf der Karte verglichen werden muss. ...

Wenn man den Pin zur Girokarte irgendwo versteckt notiert, der Geldbeutel dann geklaut wird und man die Karte zu spät sperrt, handelt man grob fahrlässig und kann den Schaden selbst tragen.

Wenn aber die Kreditkarte beim Bezahlvorgang (ggf. sogar im kameraüberwachtem Kassenbereich) aus der Hand gegeben wird und dann Monate oder Jahre später auf der Karte Umsätze aus Internetgeschäften auftauchen, soll das verwunderlich sein?

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roflem 25.02.2014, 22:05
28. Täter

Zitat von kuac
Ohne den Artikel gelesen zu haben, hätte ich auf Bulgarien und Rumänien getippt. Nun sind FR, LU und GB betroffen. So kann man sich irren.
Die Täter stammen aus Osteuropa und haben sich aufgrund des Verfolgungsdruckes in ihren Heimatländern (vor allem Rumänien) nach Benelux, England, Spanien, Italien, aber auch bis nach Kanada und Australien verzogen, von wo aus sie weitermachen wie bisher. Kreditkarten sind allerdings primär Russisch-sprechenden Banden zuzuordnen. Leider haben diese ihr "businessmodel" weltweit expandiert und so finden sich auch immer mehr deutsche Bürger unter den Tätern.

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roflem 25.02.2014, 22:11
29. onlineshops?

Ich habe mich weitgehend vom Onlinehandel verabschiedet und kaufe wieder altmodisch cash gegen Ware. Man sollte nämlich bedenken wie "sicher" die Daten beim Onlinehändler liegen und wie leicht sie dort abgegriffen werden könnten. Bisher haben sich die Täter vor allem in den USA bemerkbar gemacht, wo sie komplette Zahldienstleister hackten und die Karten/Kundendaten von zig Millionen raubten. Die Abschaffung von Bargeld ist gefährlich.

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