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Interview mit Peter Bofinger: "Die Deutschen sparen sich zu Tode"
Corbis

Die anhaltenden Niedrigzinsen werden zur Bedrohung für die Altersvorsorge. Ob Lebensversicherung oder Sparbrief - die meisten Anlagen werfen kaum mehr etwas ab. Die Deutschen sparen einfach zu viel, meint der Ökonom Peter Bofinger - und plädiert für ein Comeback der staatlichen Rentenversicherung.

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kalle_lutz 05.12.2012, 17:20
10. Verfassungsrang?

Und wann ist das Verfallsdatum?

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GuidoHülsmannFan 05.12.2012, 17:20
11. Warum immer Bofinger

Bofinger hat einen katastrophalen track record.

Krise nicht kommen sehen. Krise für beendet erklärt. Krise für beendet erklärt. Krise für beendet erklärt und Gelddrucken gefordert.
Und immer die gleiche Leier: Mehr Geld drucken. Höhere Steuern. Opfer bringen. Keynes. Bofinger ist nun wirklich keine Autorität.

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trader_07 05.12.2012, 17:36
12. Gesetzliche Rentenversicherung

Zitat von sysop
Ein zweiter Punkt wäre, alle Selbstständigen, die nicht einer berufsständischen Alterssicherung angehören, in die gesetzliche Rentenversicherung zu zwingen.
Das wäre dann allerdings genau der Tag, an dem ich ein paar Kilometer weiter zu unseren europäischen Nachbarn ziehen würde.

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wahlphantom 05.12.2012, 17:37
13. Wach geworden?

Losgelöst von der Person Bofinger und seinen diversen Eurofonds: die Entsolidarisierung des Sicherungssystems hat bereits zentral 1988/89 begonnen mit der Reform der Krankenversicherung, als die letzten Pflichtselbstständigen und die gutverdienenden Facharbeiter der privaten Versicherung zum Frass vorgesetzt wurden durch eine kleine Regierungspartei, deren Name mir jetzt nicht einfällt, aber einen vorbestraften Ehrenvorsitzenden hatte, der aus der privaten Versicherungswirtschaft (Victoria-Versicherung) kam. In den Regierungsjahren ohne Blau-Gelb war es dann der Zeitgeist des Herrn Schröder mit der Entfesselung der Märkte, der nicht korrigiert, sondern noch verstärkt hat. Jetzt haben wir den Pflege-Riester und andere Spielzeuge zu Gunsten von Budapest-ERGO usw.
Ein Konsens zwischen Union und SPD im Sinne Bofingers wäre schön, wenn nach dem September 2013 die total korrumpierte Klientelpartei aus dem Bundestag endlich verschwunden wäre: die Hoffnung stirbt zuletzt!

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ma ko 05.12.2012, 17:37
14.

1. Privater Konsum sichert die Altervorsorge sicherlich nicht!
2. Ich sorge (auch unter miserablen Bedingungen) lieber privat vor, als meine Altersvorsorge dem "Staat" zu überlassen.
3. Die gesetzliche Rentenversicherung stößt unter der Sicht von Demografie und Arbeitsmarkt (Rentenbeiträge!) bereits jetzt und erst recht in Zukunft an ihre Grenzen.
4. Lebensversicherungen, Sparbriefe und Staatsanleihen waren m.E. noch nie Anlageoptionen erster Wahl,
Relativ "sicher" und flexibel erscheinen Festgeld und Tagesgeld. Wobei natürlich auch hier Niedrigzinsen wirken. "Konservative" Aktienfonds können weiterhin eine (langfristig!) sinnvolle Geldanlage sein! Mit diesen kann man dann vom Konsum der Anderen und den Unternehmensgewinnen profitieren.
5. Ein Selbständiger der mit Renteneintritt (60 Jahre) 1 Mio. Euro erwirtschaftet (angespart!) hat, kann allein aus diesem Kapital 27 Jahre lang monatlich 3000€ ausgeben.
Dies dürfte für die private Lebenshaltung (inflationsbereinigt) auch noch in 30 Jahren ausreichen.
Die durschnittliche Lebenserwartung dürfte so ebenfalls abgedeckt sein!

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hermie9 05.12.2012, 17:37
15. Was soll ich denn machen?

Der liebe Professor spricht aus seinem Elfenbeinturm, er kann ja leicht mehr Geld ausgeben. Ich würde ja gerne, aber ich komm gerade so über die Runden, da haut seine ganze Theorie nicht hin!

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kulupp 05.12.2012, 17:38
16. Deutliche Worte wären mal angesagt!

Erst leben alle über ihre Verhältnisse, ja sogar Dekadenz wurde uns von Westerwelle vorgeworfen.
erst ist die Rente sicher, dann bei 43 %.

Alle sollen sparen wie die schwäbische Hausfrau, dann sind auf einmal alee Konsumverweigerer.

Dann sind die Löhen zu hoch. Dann stecken alle zurück.

Dann sind Griechen, Iren, Spanier, Italiener Portugiesen etc, pleite, alle haben über ihre Verhältnbisse gelebt. Jetzt sollen die aber mal richtig sparen.

UND JETZT SPAREN SICH DIE DEUTSCHEN ZU TODE?

Lachhaft was unsere Spezialisten, Experten, Politik-Ökonomen und sonstige Berater einem da uaftischen. Alles Bockmist!

Keiner hat auchnur irgendeine Ahnung warum was wie läuft. Bei Milliarden von Marktteilnehmern ist das auch mit statistik nur hinterher zu berechnen und nicht vorher.

Aber hier wird richtig Geld gescheffelt. Versicherung, Banken, Berater und und und.

Alle diese Parasiten verdienen sich ne goldene Nase an den von ihnen geschaffen Systemen. Schaue man sich die Steuer CD an, dann weiß man woran der Staat pleite geht. Aber fähige Steuerfahnder werden wie in Heesn mundtot gemacht, und Herr Mollath sitzt in der Psychatrie obwohl die bak um die es ging intern alles, und noch mehr, nbestätigt hat, was Herr Mollath ihr vorgeworfen hat. Hartz 4 bezieher sind per se Sozial-Betrüger aber Banken und Reiche hinterziehen mit Duldung steuern ohne ende.

Durchschaut das denn keiner?

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Bondurant 05.12.2012, 17:41
17. Daher

Zitat von sysop
Eine Möglichkeit wäre, dafür zu sorgen, dass es wieder mehr sichere Anleihen gibt. Das wäre zum Beispiel durch eine gemeinsame europäische Haftung möglich - ...
weht der Wind. Ja der Herr Bofinger, immer zu Diensten.

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snafu-d 05.12.2012, 17:41
18.

Zitat von sysop
Die anhaltenden Niedrigzinsen werden zur Bedrohung für die Altersvorsorge. Ob Lebensversicherung oder Sparbrief - die meisten Anlagen werfen kaum mehr etwas ab. Die Deutschen sparen einfach zu viel, meint der Ökonom Peter Bofinger - und plädiert für ein Comeback der staatlichen Rentenversicherung.
Wenn die deutsche Regierung, unter Mithilfe solch heilloser "Experten" wie Bofinger, unser Geld systematisch (und mit Vorsatz?) durch sinnlose Verschwendung an Pleitestaaten entwerten würde, hätten wir dieses Problem nicht.

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z_beeblebrox 05.12.2012, 17:42
19. Erst Münchau, jetzt Bofinger

Ja, ich gebe es zu, ich weide mich daran, wie diese "Finanz-/Wirtschaftsexperten" völlig hilflos wie Kinder sind und ein dummes Zeug nach dem anderen raushauen.
Die haben alle keinen Plan mehr, wie das Desaster aufzuhalten ist.

Getreu dem alten Redakteursmotto: Die leeren Seiten müssen halt gefüllt werden, kommt ein planloses Zeug nach dem anderen heraus.

Es ist wirklich zum totlachen. Nur weiter so, der Abgrund kommt immer näher.

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